Frage an gläubige: warum werden babys zu tode vergewaltigt wenn gott so nett ist?

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27 Antworten

Hallo Lollipop,

das ist eine ziemlich schwierige Frage und es haben sich schon viele Philosophen den Kopf darüber zerbrochen, falls dich ihre Ansätze interessieren Google mal Theodizee. Wichtige Namen wären z.B. Epikur, Leibniz, Kant.

Zur Theodizee-Frage (also warum lässt Gott das Leid zu) gibt es in der Theorie verschiedene Ansätze, wie sich das Leid erklären lässt.

Aber bevor ich dir ein paar dieser Ansätze schreibe: Natürlich versagt jeder Erklärungsversuch, wenn man solche Dinge in der Zeitung liest oder sogar selbst schweres Leid erlebt. Das Leid, dass man selbst nicht erlebt hat, erklären oder rechtfertigen zu wollen ist immer Anmaßung, aber da du darum bittest, dass dir jemand die religiöse Sichtweise dazu schreibt, versuche ich das jetzt trotzdem:

Leibniz hat sich überlegt, dass wir zwar in einer Welt leben, in der es schlechtes und Leid gibt, dass wir aber in der besten aller möglichen Welten leben und alles Leid, das es gibt, notwendig war/ist. Folgt man diesem Ansatz, stellt sich die Frage, wofür es notwendig ist: Die Antwort von Leibniz war, dass die Welt nicht perfekt sein kann, weil sie sonst ja Gott wäre. Der Gedanke wäre dann also, dass, als Gott Wesen und Dinge erschaffen hat, diese von ihm "abgetrennt" wurden und dadurch Raum für das Böse entstand, dass das aber die einzige Möglichkeit war, etwas zu erschaffen. Dann bleibt natürlich die Frage, warum Gott dann überhaupt die Welt erschaffen hat, wenn er dafür notwendig das Böse in Kauf nehmen musste. Vielleicht, weil das Gute, was einmal daraus werden soll, alles an Schlimmem überwiegt, was jetzt geschieht, weil selbst das Schlimmste Leid durch das Gute in Ewigkeit mehr als aufgewogen wird. Weil Zeit gemessen an der Ewigkeit ihren Schrecken verliert. Aber das greift auch nicht wirklich, wenn z.B. Babys vergewaltigt werden.

Deswegen hat Kant Leibniz widersprochen und geschrieben, dass wir das Leid mit unserer Vernunft nicht erklären können und dass es keine für uns einsehbare Erklärung für das Leid gibt, weil wir Gott nicht begreifen können, weil er zu groß für uns ist. Dann bliebe nur noch, Gott zu vertrauen, dass er einen, wenn auch uns unbegreiflichen, so doch guten Grund hat, das Leid zuzulassen.

Weitere Ansätze wären:- Der Dualismus (es gibt zwei gleich starke Mächte/Götter, den guten und den Bösen und diese kämpfen quasi in der Welt und um die Welt)

-Die Erklärung, dass Gott nicht allmächtig sondern nur gut ist oder dass er sich in seiner Allmacht freiwillig zurücknimmt, zum Beispiel um den Menschen ihre Willensfreiheit zu lassen. Letzteres klingt natürlich erstmal nach "Wir sind Gott eh egal, deshalb lässt er uns einfach machen", aber der Gedanke wäre auch hier wieder, dass der freie Wille so wichtig für den Menschen und für Gottes Schöpfung war, dass das Gute, das durch den freien Willen möglich ist, das Böse, was dadurch entsteht aufwiegt.

-Die gnostische Lehre, die besagt, dass die Welt böse und durch einen kosmischen Unfall entstanden ist

-Im Christentum wird außerdem oft geantwortet, dass Jesus selbst Mensch geworden ist um am Leid teilzuhaben und dass Gott am Leid der Menschen mitleidet, es ihm also überhaupt nicht gleichgültig ist und wir deshalb darauf vertrauen können, dass Gott einen wirklich guten Grund für das Leid hat, das er sich und uns zumutet und dass er eines Tages alles Leid beenden wird und alles Gut machen wird.

Letztendlich lässt sich diese Frage nicht vollständig beantworten, aber andersrum stellt sich ja auch die Frage, wenn es Gott nicht gibt, warum wissen wir dann alle, was "böse" ist und was gut ist, woher haben wir diese Einteilung, wenn eigentlich eh alles nur zufällig ist. Und darauf scheint mir der evolutionäre Vorteil altruistischen Verhaltens keine hinreichende Antwort zu sein, denn z.B. Vergewaltigung verursacht keine evolutionären Nachteile und wird trotzdem von fast jedem als Böse eingestuft.

Ich denke, egal welches Weltbild man hat, man bekommt nie eine lückenlose Antwort auf alles. Aber wie du siehst, es gibt wenigstens Ansätze, auch wenn es so ganz nicht begreiflich ist, warum es denn das Leid gibt.

 

 

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Frage an gläubige: warum werden babys zu tode vergewaltigt wenn gott so nett ist?

Weil nicht Gott dies den Kindern antut und ebenso auch in den allerwenigsten Fällen Leid verursacht, sondern die Menschen, die dies tun. 

Kontrovers finde ich daran nicht die Frage, sondern eher den Versuch einer Ausrede, wenn ein Mensch so etwas macht, dass daran jemand oder etwas anderes Schuld hätte. Die Menschen sind zu eigenen Entscheidungen fähig und sind daher auch für ihre eigenen Entscheidungen und deren direkten Konsequenzen verantwortlich und niemand anderes.

Dem gegenüber steht die Bibel, die da denen verheißt, die unter dem Unrecht anderer leiden, dass sie eine umso größere Seligkeit im ewigen Dasein erwartet, während diejenigen, die Böses tun entsprechend ihren Werken empfangen, wenn auch ebenfalls erst im ewigen Dasein.

Dazu muss man auch berücksichtigen, dass, wenn Gott alles erschaffen konnte, musste Gott erst einmal als Wesen die dafür notwendige Reife erlangen, um alles erschaffen zu können. Wenn aber die Zeit erst ein Teil dieser Schöpfung Gottes ist, musste er diese Reife auf Basis einer anderen Zeit erlangen, als die die uns zugänglich ist. Folglich gibt es entweder ein ewiges Dasein und es gibt Gott, oder es gibt weder das ewige Dasein noch gibt es Gott. Wenn es aber beide gibt, so sind deren Perspektive von Raum und Zeit unabhängig von der Raumzeit, die wir wahrnehmen und messen können. Im Gegenteil hängt eher dann die uns bekannte Raumzeit von der Existenz einer Raumzeit ab, die für Gott aus seiner Perspektive gegenwärtig ist, aber nicht umgekehrt.

Daher kann Gott nicht ungerecht sein, wenn es dieses ewige Dasein nicht gibt, weil es Gott dann auch nicht gibt. Gibt es aber Gott und daher auch das ewige Dasein so gibt es auch diese Verheißungen und sie werden sehr wahrscheinlich entsprechend in Erfüllung gehen und auch dann ist Gott nicht ungerecht.

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Kommentar von SturerEsel
21.10.2016, 20:48

Ich muss widersprechen. Per Definition ist Gott allmächtig, allwissend und allumfassend. Wenn es einen Gott gäbe, hätte er genau gewusst, dass mit dem Beginn des Universums vor 13,8 Milliarden Jahren es heute Menschen gäbe, die Schreckliches tun - und hat es trotzdem nicht verhindert oder in andere Bahnen gelenkt.

Vielleicht ist Gott nur ein A*schloch, der uns winseln sehen will? Schon mal daran gedacht?

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Hallo LollipopP23,

wenn ich Deine Frage in einen etwas größeren Rahmen stelle, dann könnte diese lauten: "Warum lässt Gott das Böse zu?" Vielen ergeht es ähnlich wie Dir. Sie halten die Frage, warum ein liebevoller Gott Leid und Böses zulässt, für unlösbar. Sie können sich einfach nicht vorstellen, warum ein liebevoller Gott all die schrecklichen Dinge hier auf der Erde zulässt. Wir können zwar Gott nicht direkt befragen, doch liefert sein geschriebenes Wort, die Bibel, zufriedenstellende Antworten. Bevor ich zum eigentlichen Kern der Frage komme, möchte ich erst einmal einige grundsätzliche Überlegungen anstellen.

Hat Gott nicht mehr als deutlich sein Interesse an unserem Wohl bewiesen? Denke nur einmal darüber nach, wie wir gemacht sind. Wir sind mit einer Vielzahl von Sinnen ausgestattet, die sehr zu unserer Freude beitragen. Als Beispiel möchte ich das farbliche Sehen erwähnen. Es ist nicht notwendig, um überleben zu können, doch ermöglicht es uns z. B. das ganze Farbspektrum eines Sonnenuntergangs oder die bunten Farben eines schönen Blumenstraußes wahrzunehmen. Oder man denke an unsere Sinneszellen, durch die wir alle die vielen köstlichen Speisen riechen und schmecken können. Dass unser Schöpfer dies so eingerichtet hat, zeugt davon, wie viel ihm an unserem Glück liegt.

Außerdem hat Gott die Erde so ausgestattet, dass sie uns alles bietet, was nötig ist, um ein angenehmes Leben zu führen. Dass es heute zig Millionen hungernde Menschen gibt ist daher nicht seine Schuld. Auch würde das meiste Leid vermieden, wenn sich die Menschen an Gottes Gesetze hielten, die nur zu unserem Besten sind. Unter Menschen, die Gott wirklich gehorchen, gibt es nämlich weder Kriege, Kriminalität, Gewalttat oder Ungerechtigkeit. Das meiste Leid ist demnach auf das selbstsüchtige Handeln des Menschen zurückzuführen.

Auch in der Bibel ist an vielen Stellen zu lesen, dass Gott Interesse an uns Menschen hat, insbesondere jedoch an Benachteiligten und Niedergedrückten. So heißt es in Psalm 22:4, 5: "Auf dich vertrauten unsere Väter; Sie vertrauten, und du sorgtest ständig für ihr Entrinnen. Zu dir schrien sie, und sie kamen sicher davon; auf dich vertrauten sie, und sie sind nicht zuschanden geworden." Und in Psalm 9:10 steht: "Und die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen, Denn du wirst bestimmt die nicht verlassen, die dich suchen, o Jehova."

Dennoch bleibt die Frage offen, warum Gott seine Macht nicht dazu einsetzt, dem schlechten Treiben der Menschen Einhalt zu gebieten? Muss er nicht aufgrund des zuvor Gesagten gute Gründe dafür haben, dass er bisher noch nicht eingegriffen hat? Und welche Gründe könnten so schwer wiegen, dass er sich so lange Zurückhaltung auferlegt hat? Es ist nicht nötig, sich über diese Fragen in Spekulationen zu ergehen. Durch die Bibel lässt uns Gott wissen, warum er das Böse bis heute zugelassen hat.

Zunächst wäre es wichtig, in die Zeit zurückzugehen, in der das Böse seinen Anfang genommen hat. Im ersten Buch der Bibel, im Bericht der Genesis, wird genau der Moment beschrieben, in dem die Grundlage für alle weiteren schlechten Entwicklungen gelegt wurde. Es handelt sich um die Begebenheit, bei der ein böses Geistwesen, Satan der Teufel, die beiden ersten Menschen dazu brachte, sich gegen Gott aufzulehnen. Die Auflehnung bestand darin, sich gegen ein einfach einzuhaltendes Gebot Gottes zu stellen. Es ging nur darum, von einem bestimmten Baum im Garten Eden nicht zu essen. Satan brachte durch diese List Eva dazu, dennoch von der verbotenen Frucht zu essen. Später gab sie auch ihrem Mann davon, der sie ebenfalls aß.

Hierbei ging es jedoch nicht lediglich um menschliche Neugier. Vielmehr stellte Satan die Angelegenheit so dar, dass der Mensch durch das Essen der Frucht im Bestimmen von Gut und Böse, oder Recht und Unrecht, Gott gleich sein würde. So bestand der eigentliche Reiz für die beiden ersten Menschen darin, ein Leben der Unabhängigkeit von Gott zu führen. Satan machte die Menschen also glauben, sie wären ohne Gott besser dran.Gott ließ die Menschen gewähren, kündigte ihnen jedoch an, dass ihr unabhängiges Handeln auch Folgen mit sich bringen würde: Sie büßten zunächst ihre Vollkommenheit ein und infolge dessen sollten sie schließlich sterben.

Was hat aber dieses lange zurückliegende Ereignis mit uns heute zu tun? Nun, wir haben als Nachkommen des ersten Menschenpaares die Unvollkommenheit geerbt und mit der Unvollkommenheit auch Sünde, Krankheit und den Tod. Deswegen heißt es in der Bibel: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n   Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten — " (Römer 5:12)

Die Frage, die an dieser Stelle entsteht, ist die, warum nicht Gott schon längst eingegriffen hat, um dieser leidvollen Entwicklung ein Ende zu machen? Durch die Zulassung all des Bösen während der vielen Jahrhunderte hindurch ist inzwischen deutlich geworden, wohin von Gott unabhängiges Handeln letztendlich führt. Auch ist die bereits im Garten Eden aufgeworfene Frage, ob der Mensch besser ohne Gott dran wäre, heute viel leichter zu beantworten. Dadurch, dass Gott nicht in das Weltgeschehen eingegriffen hat, trat eine wichtige Tatsache zutage. Die Bibel beschriebt diese Tatsache so: "Herr, ich habe erkannt: Das Leben eines Menschen liegt nicht in seiner Hand. Niemand kann seine Schritte nach eigenem Plan lenken." (Jeremia 10:23 Hoffnung für alle). Gemäß diesen Worten ist der Mensch also nicht dazu in der Lage, seine eigenen Geschicke und noch viel weniger die ganzer Völker zu lenken! Dies erkennen jedoch die meisten Menschen bis heute nicht an. Wenn es um tägliche Entscheidungen geht, fragen sie nicht nach Gott. Auch in moralischer Hinsicht fühlen sich viele nicht mehr an göttliche Gesetze gebunden.

Dennoch wird dadurch, dass Gott den Menschen freien Lauf ließ, ein Präzedenzfall geschaffen, durch den inzwischen eines deutlich geworden ist: Menschliches Handeln, unabhängig von Gott und unter dem unsichtbaren Einfluss des Gegners Gottes, Satans des Teufels, bringt nur Chaos und Leid mit sich. Die Bibel lässt erkennen, dass Gott in naher Zukunft diesen Präzedenzfall für beendet erklären wird. Dann wird er korrigierend in die Geschicke der Menschen eingreifen. Er wird dafür sorgen, dass es niemanden mehr geben wird, der einen üblen Einfluss auf andere ausübt. Die Bibel sagt: "Wer Böses tut, den wird Gott ausrotten. Wer jedoch dem Herrn vertraut, der wird das Land besitzen. Es dauert nicht mehr lange, dann ist es mit den Bösen aus und vorbei! Wo sind sie geblieben? Nicht die Spur wirst du noch von ihnen finden! (Psalm 37:9,10 Hoffnung für alle)

Durch die vorübergehende Zulassung des Bösen wird also letztendlich viel Gutes bewirkt worden sein: Die Streitfrage zwischen Gott und den Menschen wird ein für allemal geklärt sein und es wird somit nie wieder nötig sein, dass Gott Böses, wenn auch nur für kurze Zeit, duldet. Leid und Schmerz werden für immer aufhören und es geht eine der schönsten Prophezeiungen der Bibel in Erfüllung, die da lautet: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht wirklich wundervolle Aussichten?

LG Philipp

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Ohne Gott gäbe es auch nichts Gutes so muss man es auch mal sehen.
Du kannst wählen zwischen Gut und Böse. Warum muss man immer Gott verantwortlich machen für das Böse was passiert. Hätte die Person die dies tut sich nicht von Gott abgewandt, hätte sie sowas auch nicht machen können.
Das Leben ist eine Prüfung um zu sehen wer Gutes tut und wer Böses.

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ich selber weiß nicht ob ich gläubig bin

Wenn du das nicht weißt, dann bist du es nicht. Glaube ist eine Überzeugung, und du weißt immer ob du von einer Sache überzeugt bist, oder eben nicht.

jedenfalls ist dass halt ne frage die ich mir stelle.

Diese Frage haben sich schon andere vor dir gestellt, Epikur hat eine sehr treffende Schlussfolgerung dazu erstellt, die ich unten als Bild eingefügt habe.

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Gott hat damit nichts zu tun, außer der Tatsache, dass Er uns gewährt, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und zu wählen, also entweder Gott und Seinen Geboten zu folgen oder uns von Satan so weit beeinflussen zu lassen, bis das eigene Gewissen ausgeschaltet wird!

Jede Wahl hat aber auch ihre Konsequenzen, denn sie entscheidet, in wessen Macht wir stehen werden!

Gott wird keinen Menschen zwingen, Gutes zu tun, denn Er will, dass wir uns freiwillig  für Ihn entscheiden! Es hängt also nur von uns Menschen selbst ab.

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Aus christlicher Sicht kann ich dir sagen dass du dich drauf verlassen kannst, diese Vergewaltiger werden von Gott zur Rechenschaft gezogen.

Ich glaube an Gott obwohl solch schreckliche Dinge passieren. Ich glaube nicht dass Gott "nett" ist. Ich glaube an einen liebenden Gott, der aber auch gerecht ist und Sünden bestraft. Auch wenn das für uns nicht immer so sichtbar ist.

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Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie
Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist
Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um
Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben
geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier
erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug).
Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr interessant zur Frage, warum Gott Leid zulässt, ist auch folgender Artikel: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

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Wer vergewaltigt Babys zu Tode? Wie kommst du auf so kranke Gedanken? Grundsätzlich ist nicht Gott für das Leid der Welt verantwortlich, sondern der Mensch selbst. Der Mensch hat sich gegen Gott entschieden und man erntet was man sät. Daß es große Ungerechtigkeiten gibt und Menschen andere Menschen quälen und ermorden etc., ist hausgemacht und einfach der Bosheit des Menschen geschuldet. Wer immer noch von einem "guten Kern" spricht in Bezug auf die Menschen, ist absolut betriebsblind und hochmütig. Sicherlich lebt der eine seine Bosheit offenkundiger aus als der Andere, aber vor Gott sind beide schuldig und verdorben. Gott wird das einmal richten müssen. Die Lösung und Rettung ist allein in Gottes Gnade zu finden - im Evangelium von Jesus Christus (Johannes 3,16 und 14,6).

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Was sollte Gott denn Deiner Meinung nach denn tun?

Wenn im Umkehrschluss Gott nicht nett sein soll, kann man dann davon ausgehen, dass Du ebenso nicht nett bist und eines Tages schreckliche Verbrechen begehen wirst? Falls nicht: Weshalb nicht?

Was ist mit den vielen Menschen, die zB aufofperungsvoll um Hilfebedürftige sich kümmern: Was für eine Rolle hat Gott hier?

Bist Du der Ansicht, dass Gläubige an Gott glauben, weil dieser nicht nett sei und Leid zulässt?

Gruß Fantho

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Kommentar von 666Phoenix
22.10.2016, 09:48

Was ist mit den vielen Menschen, die zB aufofperungsvoll um Hilfebedürftige sich kümmern: Was für eine Rolle hat Gott hier?

Dito - gar keine! Um sich um Hilfsbedürftige zu kümmern, bedarf es keines, aber überhaupt keines Gottes!

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Gott ist nicht nett oder jemand oder sonst etwas.

Gott ist das Leben selbst und er gibt all die Energie, die wir mit unseren Gedanken nutzen, um Dinge zu erschaffen.

Wir sind die Erschaffer unseres Daseins mit Hilfe der Energie des Absolutem.

Dadruch erkennst du vielleicht, dass  Gott in uns sein muss, damit wir die Kraft haben, Dinge geschehen zu lassen.

Also nochmal kurz: Wir machen all die Schandtaten, weil wir es koennen und erleben moechten, Gott ist der Energie Erschaffer, der das alles ermoeglicht.

Also um das Boese zu besiegen, muessen wir in uns selbst hineinschauen!

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Die Bibel sagt, dass es ein Gericht Gottes gibt, in welchem jeder für seine Taten gerade stehen muss. Da wird dann auch offenbar werden, was und warum jemand etwas Böses oder auch Gutes getan hat und er wird, wenn er als Sünder keine Vergebung erbeten und erhalten hat, auf ewig vernichtet werden. Da wird dann niemand mehr solche Fragen stellen. Es ist allen klar, wie es zu solchen Sachverhalten kommt und warum sie nicht sofort bestraft werden. Würde jede Sünde sofort mit dem Tode bestraft und es gäbe keine Möglichkeit der Vergebung und Begnadigung, dann wäre kein Mensch mehr auf dieser Erde.

Und diese Art der Gerechtigkeit ist die Satans, der möchte, dass alle Menschen umgebracht werden. Er hat Spaß auch an Deiner Frage.

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@ LollopopP23

Wenn jemand gläubig ist, dann sollte man nicht immer Gott für alles verantwortlich machen.

Kein Mensch wird als Vergewaltiger geboren, sondern seine Erziehung, sein Umfeld und sein Leben prägen ihn.

Jeder hat einen Verstand und wenn er ihn richtig gebraucht, dann ist nur er alleine verantwortlich wie er handelt und was er tut.

Keiner schreit auf, wenn Menschen keinem was tun, warum Gott dafür verantwortlich ist.

Keiner schreit auch auf, wenn es ihm gut geht und gibt Gott dafür die Schuld.

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Kommentar von LollipopP23
21.10.2016, 20:07

wenn die schlechte erziehung dafür verantwortlich ist sollte gott weil er ja so toll ist nicht dafür sorgen dass neugeborene ne bessere erziehung erhalten?

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Deine Frage ist sehr gut, denn wohl jeder geerchtigkeitsliebende Mensch hat sie sich so oder ähnlich bereits gestellt. 

Babys werden zu Tode vergewaltigt, weil Satan der Gott dieser Welt ist, wie du es in 2. Kor. 4:4 nachlesen kannst. Dieser Gott wird bald aus dem Dasein ausgelöscht werden, weil er die wunderbare Schöpfung JHWHs vernichtet und die Menschen animiert, rücksichtslos und gierig ihre eigenen ordinären und primitiven Interessen auszuleben.

Warum der wahre Schöpfergott JHWH Satan überhaupt als Gott dieser Welt fungieren läßt und warum er das Böse solange zulies, ist sehr deutlich erklärt, wenn du googelst "Was lehrt die Bibel wirklich".

Um alle diese Zusammenhängen wirklich zu verstehen, muß man unter Gebet die Bibel kennen lernen. Das erfordert Zeit und Engagement. Das lohnt sich in jedem Fall, denn wir stehen vor gravierenden Änderungen der Szene dieser Welt.

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Ganz einfach gott hat den Menschen das Leben geschenkt ein funktionsfähiges Gehirn was der Mensch damit anfängt ist nicht Gottes schuld. Jeder bekommt am ende seine Strafe.

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Kommentar von LollipopP23
21.10.2016, 20:04

ach also jeder mörder wird geschnappt? es gab also noch nie fälle wo ein mörder bis zu seinem friedlichen tod ein tolles leben hatte? 

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Kommentar von keylou
21.10.2016, 20:06

Ich meinte jetzt eigentlich die Strafe von Gott aber wenn du es so sehen willst ist es auch ok :)

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Kommentar von 666Phoenix
22.10.2016, 09:49

keylou - und wofür wird "er" Dich bestrafen??

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Kommentar von keylou
22.10.2016, 12:08

für vieles ich hab viel Mist gebaut auf manches bin ich nicht gerade wirklich stolz aber ich werde aufjedenfall auch noch bestraft haha :)

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Hier auf gf einem Nicht-Gläubigen die Religion zu erklären ist Zeitverschwendung. Vor allem, wenn sie solche provokant formulierten Fragen stellen. Dir geht's nicht wirklich um eine religiöse Begründung, du willst nur hetzen. Macht's denn wenigstens Spaß?
Die meisten Antworten kommen (Wer hätte es gedacht) von Atheisten, Nicht-Gläubigen etc. Und vertreten natürlich deine Meinung.
Ich frage mich was das denn jetzt genau bringen soll. Wenn man nicht mal versuchen will etwas zu verstehen. Dann sollte man es vlt lassen. Könnte sonst unangenehm/peinlich werden.

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Kommentar von LollipopP23
21.10.2016, 20:21

yo ich hab meine meinung ncihtmal gesagt ich hab gesagt ich bin noch dabei zu überlegen ob glaube was für mich ist oder nicht. außerdem ist es ne frage die ich halt beantworten möchte aber ja teils finde ich ganz lustig irgendwelche leute zu offenden

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Kommentar von Empylice
21.10.2016, 20:42

Das ist keine Hetze, sondern eine berechtigte Frage.

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Kommentar von SturerEsel
21.10.2016, 20:43

Das ist eine Null-Antwort ... und außerdem nur Hetze.

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Kommentar von FelinasDemons
21.10.2016, 20:54

A-ha. Ich hetze, weil ich den glauben anderer Nicht in ein schlechtes Licht rücke. Intressant... Wenn der/die Fragesteller/in wirklich eine Antwort auf die Frage möchte gibt's auch einen leichteren Weg.

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Kommentar von FelinasDemons
21.10.2016, 21:01

Ich hetze nicht. Ich sage nur meine Meinung zu einer unnötigen Frage. Wenn das Hetzen sein soll...Na dann.

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Die Gläubigen werden dir wahrscheinlich antworten: weil Gott den Menschen einen freien Willen gegeben hat.

Schlussfolgerung: Die Menschen sind "Gott" scheißegal. Es würde ihm/ihr/es nichts ausmachen, wenn wir uns morgen in eine nukleare Hölle schicken.

Meine Schlussfolgerung: Es ist der Natur tatsächlich völlig egal, ob sich der Homo sapiens selbst falsifiziert. In 500 Millionen Jahren gibt es dann eben eine neue Intelligenz.

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Gott hat den Menschen eine Entscheidungsfreiheit gegeben. Gott lässt nicht nur zu, sondern verhindert manche Sachen... Menschen denken, sie seien unüberwacht... Doch gibt es einen Tag. Der Tag worauf alle Abrechnungen gemacht werden! Gott vergisst nicht, Er gibt uns Menschen Zeit bis zur Abrechnung...!

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Kommentar von suesstweet
21.10.2016, 21:04

Jeder wird in diesem Leben geprüft. Ob ein gutes oder schlechtes Leben... Man hat immer die Zuflucht zu Gott. 

Warum lässt Gott nur einen Teil der Welt regnen und bei der anderen überhaupt nicht? Damit wir Menschen lernen zu teilen und zu helfen. Wir sind für das Füreinander geschaffen und nicht gegeneinander.

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Ich glaube das hat mit den Glauben nichts zu tun. Ich finde es erschrecken, egal bei welchem Alter. Einfach nur gestört!!!

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"Gott" ist die Ausrede für Menschen die in ihrer Macht- und Sexgier und anderen Menschen sowas antun.

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