Frage an Freikirchler bzgl. Lohnsteuerkarte / Gemeindemitgliedschaft

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo.

Ich bin selbst evangelisch-freikirchlich (Baptist).

Ich glaube, das Feld auf der Lohnsteuerkarte ist mit einem Strich auskommentiert. Baptistengemeinden, die dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden angehören, sind prinzipiell kirchensteuereinzugsberechtigt, da sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sind, verzichten aber aufgrund des Selbstverständnisses (Trennung von Kirche und Staat und Freiwilligkeitskirche) darauf.

Baptistengemeinden sind kongregationalistisch verfasst, das heißt, dass man tatsächlich immer nur Mitglied einer konkreten Ortsgemeinde ist; nicht aber Mitglied des Bundes oder Landesverbands. Man ist dies, solange man im Mitgliederverzeichnis geführt wird auch dann, wenn man sich vorübergehend woanders aufhält. Der Wechsel in eine andere Ortsgemeinde erfolgt als Überweisung in diese nahtlos, wenn man Mitglied in der neuen Gemeinde werden will.

Als "Ausweis" dient üblicherweise der Taufschein, den man bei seiner Taufe in einer ev.-freik. Gemeinde erhält.Sicherlich kann man auch ein Schreiben aufsetzen lassen, dass die Mitgliedschaft bestätigt. Außerdem gibt es Gemeindeverzeichnisse für jedes Gemeindemitglied, wobei die meistens nur einmal im Jahr aktualisiert werden.

Weitere Infos zur Vokation gibt es hier:

http://www.baptisten.de/mitarbeiter/dienstbereich/religionslehrer/

Lieben Gruß und Gottes Segen

Vielen Dank für deine Antwort und für die anderen Antworten natürlich auch :) Wenn das nahtlos übergehen kann, zwischen den Gemeinden, dann ists ja gut. Ich will nur nicht zwischendrin als Wiedertäufer gelten, weil ich wegen Umzug nicht mehr Mitglied bin, aber trotzdem für die ev. Kirche arbeite.

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Möglicherweise bist Du im Irrtum Kirchensteuer durch den Staat lässt einziehen:

  • die ev. Kirche Kz. 61 ; - die kath. Kirche Kz 62 ; - altkatholiken Kz 63 ; - die freireligiösen Gemeinden Kennziffer kenne ich jetzt nicht : - die unitarischen Gemeinden und - die jüdischen Gemeinden

Du solltest schon mal genau bei deiner Freikirche nachfragen, ob sie Kirchensteuer durch den Staat erheben lässt oder selbst die Steuer eintreibt oder gar auf jede Steuer verzichtet.

Danke für die Information :)

Aber in meiner Frage gehts mir nicht um Steuerliche Aspekte :) Selbst wenn ich Kirchensteuer zahlen müsste, wäre mir das auch wurscht. Abgesehen davon, kenne ich bisher nur Freikirchen, in denen ausdrücklich keine Kirchensteuer durch den Staat erhoben wird und auch keine verpflichtend von der Gemeinde verlangt wird.

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Kannst deine Freikirche eintragen lassen oder einfach einen Strich machen lassen.

Welche "Religion", also eigentlich christliche Konfession hast Du?

Hallo.

Es wurde eine interessante Umfrage diesbezüglich von einem anderen User gemacht. Die hohe Beteiligung lässt darauf schließen, dass es ein allgemein großes Interesse daran gibt.

Allerdings wurde das Design der Umfrage (mehrfach) bemängelt. Dies vielleicht als Ergänzung mit Beschränkung auf den christlichen Sektor. Natürlich kann das hier auch kritisiert werden aber es gibt nun einmal nur 7 Möglichkeiten.

Ich habe mich an der Gliederung der Liste der christlichen Konfessionen bei Wikipedia orientiert.

Leider haben beim letzten Versuch auch Atheisten und Buddhisten geantwortet, die ja gar nicht gemeint waren. Bestimmt, weil sie den Fragetext nicht gelesen haben.

Das "Vorbild" dieser Umfrage findet Ihr unter https://www.gutefrage.net/frage/wie-viele-religionen-sind-hier-vertreten.

Lieben Gruß und Danke!

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Sind vorurteilsvolle Baptisten nur die Ausnahme?

Vor ein paar Tagen besuchte ich eine Adventsfeier der Baptistischen Gemeinde in meiner Stadt. Die Einladung erhielt ich von einem Bekannten meiner Eltern, der schon lange in der Gemeinde aktiv ist.

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Die Einladung, an der Adventsfeier der Baptisten teilzunehmen nahm ich dennoch dankend an, da ich mich sehr für Theologie im Allgemeinen interessiere und Menschen mit festem Glauben auch zum Teil einfach bewundere.

Der Nachmittag verlief wirklich schön, so gemütlich und freundlich hatte ich mir die ganze Veranstaltung gar nicht vorgestellt und hatte auch im Voraus bedenken, zu sehr als "andersgläubige" auf zu fallen. Dennoch waren die Anwesenden (zumindest die, mit denen ich sprach) sehr freundlich und offen zu mir. Als ich mich dann aber kurz vom Tisch verabschiedete bemerkte ich schon auf dem Weg nach draußen, das beim besten Willen nicht alle so freundlich gestimmt waren. Junge Männer, die an der Tür standen sahen mich direkt schräg an, als ich an ihnen vorbei ging, junge Frauen tuschelten deutlich hörbar über mich, als ich an der Gaderobe stand. - Ich war leicht verwundert, hatte ich doch vorher das Gefühl gehabt auch als "fremde" angenommen zu werden. - Ich erhielt weitere Einladungen zu Weihnachten, Silvester und Ostern, zusätzlich wurde mir angeboten doch auch mal an einer Messe teilzunehmen. Dies hätte ich rein aus Interesse auch gern wahr genommen. Doch ist es generell so, dass man unter Baptisten (als Nichtbaptistin) mit großen Vorurteilen zu kämpfen hat? Oder war dies nur ein Einzelfall?

Hat jemand andere oder sogar ähnliche Erfahrungen gemacht?

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Hallo,

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Ich muss für Reli wissen, was der Unterschied in der Glaubensüberzeugung zwischen einer ev.-lutherischen kirche und einer christl. Freikirche ist.

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Hallo,

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1. Wie läuft das Konvertieren ab?

2. Meine Gemeinde ist eine Stadt weiter (Oberhausen statt Gladbeck), kann ich trotzdem dort Mitglied sein oder muss es eine Kirche in meiner Nähe sein?

Eine möglichst schnelle und gute Antwort wäre toll!

Danke im vorruas!

 

Liebe Grüße

Nomad609

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