Frage an die Moslems :-) Was bringt euer Ramadan?

7 Antworten

Durch das Fasten lernen wir Geduld. Wir dürfen nichts essen, trinken und andere Sachen die so wieso eine Sünde sind dürfen wir auch nicht machen (beleidigen, urteilen, nicht hilfsbereit sein usw.). In diesem Monat lernen wir viel. Wir lernen dadurch wie es ist, hunger zu haben und nichts zu essen. Es ist gar nicht so schlimm wie die meisten immer sagen (die nicht fasten), denn wir wissen genau dass wir Abends wieder essen dürfen, aber was ist mit den Menschen die trotz tagelangem Leiden nichts essen können, weil sie einfach nichts haben? Gerade das Fasten soll uns zeigen, dass es schlimmeres im Leben gibt, wir lernen Dankbar zu sein:) Und dankbare Menschen sind die nahesten Menschen zu Allah.

also ich bin kein moslem, aber hab mal allgemein gelesen wieso früher (auch im Christentum) so Fastenzeiten eingeführt wurden und ohne Murren eingehalten wurden.    Die Kornkammern waren einfach nicht genug gefüllt um alle immer ausreichend zu versorgen. Hat man dann als Herrscher eine Fastenzeit gehabt, so wurde automatisch weniger verbraucht. Auch das "Bäuche vollschlagen" des Nachts hat nicht soviel verbraucht wie normalerweise am Tag gegessen wurde. Außerdem haben entkräftete Leute am Tag nicht den Elan einen Aufstand anzufangen --- also alles perfekt geplant von den Oberen :-)

Okay, danke für deine Antwort :-) !

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Schöne Theorie, aber leider haltlos. Das christliche Fasten beinhaltet lediglich den Verzicht auf Fleisch und Genussmittel, und das völlig unabhängig von der Tageszeit. Statt Fleisch aß man dann Getreideprodukte, Fisch oder Eier. Auch das Trinken von alkoholfreien Getränken ist erlaubt. Mit dem islamischen Fastenbrauch hat das so gut wie gar nichts zu tun.

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@Haeppna

stimmt so nicht --- die praxis hat im laufe der zeit dauernd gewechselt ... eben abhängig vom Herrscher, bzw. Religionsführer. Das mit dem Fleisch kam erst in neuerer Zeit. Früher war es genau wie heute noch der Brauch mit diesen 40 Tage Fastenzeit der zur Erinnerung der Wanderung der Israeliten durch die Wüste dienen soll. Das ist durchaus vergleichbar mit dem Ramadan. Und ich vermute sogar dass es ursprünglich der Islam genau von dieser Tradition abgeschaut hat.  Der Isalm entstand ja indem Gelehrte ebenfalls Praktiken von anderen Religionen dieser arabischen Region mit einfliessen ließen. Anfangs wollte sich Mohamet sogar dem Christentum zuwenden und mit ihnen "zusammenarbeiten". Er wurde aber abgelehnt und seitdem hat er sogar die Gebetsrichtung geändert. Er war also sauer auf die damalige Führungsspitze des Christentums --- nicht aber auf die Lehre an sich, damit konnte er sich identifizieren und hat wohl viele seiner Ideen daraus geschöpft.

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Mein Beitrag beantwortet zwar nicht Deine Frage, aber ich möchte anmerken, daß ich viele Moslems kenne.

Diejenigen, die die Möglichkeit dazu haben, bewerben sich während des Ramadan für die Nachtschicht. Dadurch können sie die meiste Zeit zwischen Sonnenauf- und untergang schlafen. Hunger- und Durstgefühle fallen in diesen Stunden aus.

Ja, das kann ich mir vorstellen. Den ganzen Tag nichts essen würde ich noch hinbekommen aber kein Wasser zu trinken wäre für mich glaube ich sehr schwer ;-) insbesodnere WENN man dann noch einen körperlich anstrengenden Job ausführt

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