Frage an die Menschen in Ostdeutschland

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15 Antworten

Wie gingen die normalen Menschen in der DDR mit dem Druck durch Stasi Spitzel usw.um?>

Die "normalen" wussten, dass es die Stasi gab und selbige überall mitwirkte! Und sie haben selbige als normal empfunden, da selbige eben zur DDR gehörte wie heute die SCHUFA zu den BRD-Bürgern!

Die sog. "Stasi-Spitzel" haben auch nicht vorrangig "bespitzelt" (was interessierte die z. B., was DDR-Egon für Schlüpfer anzog!!), sondern waren bemüht, Schaden für die von der BRD gebeutelte DDR abzuwenden.

Deine andere Frage (Smartphone usw.) trifft das Problem bedeutend besser: heutzutage wird der "mündige, willens- und religionsfreie" BRD-Bürger dermaßen ausspioniert, abgehört und durchleuchtet - da würden alle ehemaligen Stasi-Mitarbeiter komplett neidisch werden!

Danke für den Stern!

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Diese Frage können am besten diejenigen beantworten, die auch bespitzelt wurden. Vorausetzung ist eine ehrliche Antwort und keine wie sonst üblich von den Medien verbreitet wird. Es gab sicherlich einen Grund, weshalb sie bespitzelt wurden. Jeder Staat hat einen Geheimdienst und jeder Geheimdienst bespitzelt mehr oder weniger die Menschen. Wozu wurden sonst Daten von Handys (z.B. Anti-Nazi Demo in Dresden) erfasst ?

Die Stasi musste man nur fürchten, wenn man sich nicht ans System anpasste oder irgendwie auffiel. Die Konsequenz war, dass die meisten Leute versuchten, nicht aufzufallen und sich ins Private zurückzogen.

Aber jede neue Generation stellte Fragen und versuchte, neue Wege zu gehen, neue Ideen zu entwickeln. Das begann schon mit den langen Haaren in den Siebzigern und der Beatles-Musik. Nachdem anfangs von Seiten des Staates versucht wurde, diese Erscheinungen als "kapitalistische Dekadenz" zu bekämpfen, hat man sie später akzeptiert und versucht, sie in das "sozialistische Menschenbild" zu integrieren. Denn kein Staat kann einen Krieg gegen seine junge Generation gewinnen.

Das zeigte uns aber, dass die Stasi nicht allmächtig war. Und so hat sie auch unseren Alltag nicht dominiert. Wer Spitzel war, wusste man ohnehin nicht, auch wenn man wusste, dass es sie gab.

Aber wo sollte heute Verfolgungswahn herkommen? Heute will oder muss ja sogar jeder auffallen, im Gegensatz zu damals. Außerdem waren es damals nicht die normalen Menschen, die an Verfolgungswahn litten, sondern Partei und Regierung, sonst hätten sie ja die Stasi nicht gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt.

Als Jugendlicher im desinformierten Sachsen war ich viel zu naiv. Der Spitzel war ja nicht ein Unbekannter im grauen Mantel sondern dein Klassenkamerad, dein Kollege, Verwandter oder dein bester Freund. Als Lehrling wurde ich zufällig Zeuge von der Arroganz und Willkür der Stasi und erlebte auch die grenzenlose Dummheit und den Fanatismus der "Kämpfer" bei einem Betriebsausflug in unser Restaurant. Grund genug lieber den Mund zu halten. In Berlin habe ich dann komplett bei politischen Sachen geblockt bzw. eine politisch positive Meinung vertreten, sogar extra noch die SED gewählt. 6 Monate später gelang mir meine Flucht über Ungarn!!! Heute bin ich bekennender Facebook-Verweigerer, nutze nicht alle google-Dienste, habe Software lieber auf meinem PC als die Daten durchs Net zu schicken und will auch keine meiner Daten in einer "Wolke" speichern. Weiterhin habe ich generell die Nummernunterdrückung bei meinen privaten Telefonen aktiviert um keine blöden Anrufe von Kunden und Kollegen um Mitternacht zu bekommen. Dafür bleibt das Private Telefon bei der Arbeit in der Tasche, sonst ruft der gelangweilte Rentner- Papa zu oft während der Arbeit an ;-) Nebenbei überlege ich, wie ich die Cams von iPad und iPhone abdecken kann, um nicht mal ungewollt veröffentlicht zu werden und finde die Fragen z.B. Bei Singelbörsen nach dem Einkommen einfach nur frech. Soviel zu meiner Ossi-Paranoia ;-)

Es waren 17 Millionen DDR-Bürger, die wenigsten werden selbst direkten Kontakt mit der Stasi gehabt haben weil sie selbst bespitzelt wurden. Jeder wußte das die Stasi allgegenwärtig war, aber als Normalbürger hat man keine Probleme gehabt. Manchmal hat man von Nachbarn gehört das jemand nachgefragt hat aber das hatte keine Konsequenzen für mich und war rein persönlich begründet und in dem Zusammenhang konnte ich einer Gerichtsakte hinterherrennen.

wie die leute damit umgingen, kann man nicht pauschal sagen.

in dem ort, wo ich seit 20 jahren hinfahre, war es es bekannt, das es jemand gab, der bei der stasi beschäftigt war, dieser aber nichts meldete und nur etwas schrieb, wenn es nötig war.

man muss aber dazu sagen, das es in 1000 seelen ort im erzgebirge ist, wo der zusammenhalt ganz anders ist, als in grösseren städten.

sicher schaute man, mit wem man sich unterhielt, aber der weg nach zwickau bzw. nach berlin war weit.

ich empfehle dir mal mdr zu schauen, vorallem mittwochs kommen sendungen mit bezugt zur damaligen zeit.

Gemessen an der Darstellung der DDR in den hiesigen Medien und an dem, was über die DDR gelehrt wird, erscheint diese Frage durchaus verständlich.

Gemessen an der Realität in der DDR ist diese Frage einfach lächerlich.

Die Stasi und ihre IM spielten im normalen Leben der Menschen in der DDR gar keine Rolle, weshalb es auch keinen Druck gab, mit dem umgegangen werden musste. Das sind alles westdeutsche Projektionen, resultierend aus mittlerweile 60 Jahren Desinformation und DDR-Verteufelung.

Verfolgungswahn in der heutigen Smartphonegeneration sehe ich nicht. Eher die mehr als berechtigte Sorge, der Datensammelwut von Firmen und auch Behörden zum Opfer zu fallen und daraus Nachteile zu erleiden. Dagegen war die Datenerfassung des MfS Kinderkram.

Ich denke da nur an die Teilnehmer eine Anti-Nazi-Demo in Dresden im letzten Jahr, wo die sächsischen Polizei die Handydaten abgegriffen hat und zusammen mit Videoüberwachung per Flugdrohne die Teilnehmer erfassen und identifizieren konnte.

Man kann es nicht besser sagen. LG

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@Lazarius

Dann fragt doch einfach mal alle die,die jahrelang im Stasiknast gesessen haben,die Zwangsadoptierten,die,denen alles genommen wurde und die ,die Mordversuche überlebt haben.

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@BieneMaja77

Erstens war hier von den normalen Menschen die Rede und zweitens bedarf deine Aufzählung doch der einen oder anderen differenzierten Diskussion, denn sonst gehört es nur zur Desinformation und Verteufelung.

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@BieneMaja77

@BieneMaja77

Es ist unbestritten, dass vielen Menschen in der DDR UNRECHT angetan wurde. Ich denke, dass das auch kein normal denkender Mensch bestreiten wird oder kann. Wenn du aber schon mit Aufzählungen anfängst, solltest du auch die mit erwähnen, die als ehemalige DDR-Bürger heute alles verloren haben. Denen die Häuser weggenommen wurden von denen, die still und leise die DDR verlassen haben und alles im Stich Liesen. Du müsstest auch die mit Aufzählen, die ihre Ersparnisse, die für ihren Lebensabend gedacht waren, aufbrauchen müssen ehe sie ALG2 bekommen. Du darfst auch die nicht vergessen, deren Lebensstandard heute wesentlich schlechter ist wie in der DDR, weil sie von dem was sie haben noch eine Menge an die 10 % abgeben müssen, die 90 % des deutschen Vermögens besitzen. Und vergesse bitte auch die nicht, die nicht zum Arzt gehen können, weil sie die 10 € nicht haben, während Gutverdiener nicht einmal in die Krankenkasse einzahlen müssen. LG

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@BieneMaja77

@BieneMaja77

Gerade das Thema politisch motivierter Zwangsadoptionen gibt uns ein anschauliches Beispiel für das extreme Auseinanderklaffen zwischen historischer Realität einerseits und der zielgerichteten Propaganda bürgerlichen Medien andererseits.

Während Medien und gewisse politische Kreise unermüdlich und gebetsmühlenartig sich in Volksverdummung üben und frei erfundene Fallzahlen von 1000 und mehr behaupten, und man sich auch nicht zu fein war, öffentlichkeitswirksam z.B. bei dem unsäglichen Fernsehfilm „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ die Tatsachen massiv zu verfälschen und eine Zwangsadoption hinzuzudichten (tatsächlich wurden die Kinder dem leiblichen Vater übergeben), sieht die historische Wahrheit ganz anders aus:

Die Bundesstiftung „Aufarbeitung“ (eine Einrichtung mit klarem politischen Auftrag) hat im Jahre 2007 eine wissenschaftliche Studie zum Thema finanziert. Diese Studie „Zwangsadoptionen in der DDR“ der Juristin Dr. Marie-Luise Warnecke kommt jedoch entgegen der Erwartungen und entgegen der einschlägigen Propaganda zu völlig anderen Ergebnissen: Tatsächlich konnten trotz umfangreicher Aktenlage nur eine 5 - in Worten: "fünf" - Fälle solcher Zwangsadoptionen gezählt werden. Auch wenn daneben eine Dunkelziffer nicht ausgeschlossen werden kann, „ist insgesamt von einer weitaus geringeren Fallzahl auszugehen als bedingt durch die mediale Berichterstattung zunächst zu vermuten war.“ (S. 351) Zu den Adaptionen nach § 249 StGB (Asoziales Verhalten) resümiert Warnecke: „In vielen Fällen wären den Eltern aufgrund von Unvermögen und Versagen auch nach den Gesetzen der Bundesrepublik die Kinder wahrscheinlich weggenommen worden."

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@Bauingenieur

Bauingenieur - DH!

Man sollte all diese Fälle, ohne sie zu verharmlosen, mal daraufhin untersuchen, wie es den Leuten heute geht! Den "zwangsadoptierten" Kindern ging es in den meisten Fällen bedeutend besser als vorher bei asozialen und "fluchtgeilen" Eltern!

Dazu gehören auch Märchen von "ersäuften Neugeborenen" u. ä.

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@BigTumbler

Ach, da würde ich gar nicht spekulieren wollen. Adoption ist immer ein dramatischer Vorgang, bei dem niemand wirklich gewinnen kann.

Aber es wär schon viel gewonnen, wenn man endlich auf diese plumpe, verlogene Propaganda verzichten würde und sich zu einem Minimum an Augenmaß durchringen könnte. Aber das werden wir und unsere Kindeskinder nicht mehr erleben.

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Ein Beichspiel . Ich habe mit unserer Firma für NVA, SED u. MfS gearbeitet, als Elektriker. Mein Vater ist als Rentner nach den Westen gefahren, sogar zu den Kameradschaftstreffen seiner Einheit im II. WK. Der hatte immer viel Fracksausen. Es hat niemand danach gefragt.

Was die Ausreisegenehmigung anging weiss ich von zwei Menschen mit Schwerbehindertenausweis dass sie keine Probleme damit hatten.Insgesamt hab ich nen positiveren Eindruck von der Ex Ddr als die meisten anderen Freunde hier in Nrw weil mich das Thema mehr interessiert als die anderen.

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@AndreKlr

Rentner konnten immer fahren, denn wenn sie "drüben" geblieben wären, dann hätte die DDR nicht mehr für sie Rente zahlen müssen. Aber normale Arbeitskräfte wollte sie natürlich nicht verlieren.

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Zum Zeitpunkt des Anschlusses war ich 25, hatte Lehre, Wehrdienst und fast das Studium absolviert, war verheiratet und hatte 2 Kinder. Ich hab diesen Staat also sehr bewußt wahrgenommen und hatte Einiges erlebt und kennengelernt.

Das MfS hat in meinem Leben und in meinem unmittelbaren Umfeld keine Rolle gespielt. Dieser Verein hat also objektiv auf mich keinen Druck erzeugt. Man wußte, daß es ihn gab, und das war's auch schon.

Was heutzutage (und auch damals) in den bundesdeutschen Medien veröffentlicht wird, hat nichts mit der Realität zu tun, wie ich sie erlebt habe.

Da man in der Regel nichts davon wusste brauchte man sich deshalb auch keine Sorgen machen.Die Ausmaße der Überwachung wurden ja erst nach der Wende bekannt.(trifft natürlich nur für den Normalbürger zu).Man lebte wie überall auf der Welt mal von den Reisefreiheiten abgesehen und dass man nach Bananen Schlange stehen musste.

Kein normaler DDR-Bürger hat die Stasi gemerkt, obwohl er wusste, dass es sie gab.

Die "unnormalen" DDR-Bürger, sprich, solche, die sich auf den verschiedensten Gebieten mit dem Staat angelegt haben, hatten schon mal Kontakt, wie wir alle wissen, aber waren in der Minderheit, so dass das Problem Stasi kaum Relevanz hatte.

Wenn die Stasi heute ständig und bei fast allen sich bietenden Gelegenheiten bemüht wird, dann geschieht das deshalb, weil immer wieder der "Beweis" erbracht werden muss, dass unsere "freiheitliche Grundordnung" die einzig heilbringende ist und keine Stasi braucht. Hier gibt es nur den BND, zu dem sich jeder Kommentar erübrigt:)

Es gibt nämlich eine Menge Menschen, nicht nur einige, die starke Zweifel an der freiheitlichen Grundordnung hegen. Und diesem Zweifel vorzubeugen gilt es mit Horrorgeschichten der Stasi, Stasi, und immer wieder Stasi. Jetzt werden sich sicher wieder einige melden, die als "Widerstandskämpfer" unter der Stasi zu leiden hatten, freiheitsliebend, wie sie waren, in den Westen abgehauen sind und gerne sehen würden, dass der Rest in ihr Horn bläst. Langsam wird es öde.

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, wie man so schön sagt. LG

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Ich bin selbst kein Ossi, westdeutsch erzogen, halte die Frage nach einem Druck durch Stasi-Spitzel aber völlig übertrieben, weil ein Produkt Deiner unkritischen politischen Erziehung.

Sicherlich gab es in der DDR viel mehr Geheimdienst-Personal als im Westen und bei uns heute.

Dafür haben die Dienst heute technische Möglichkeiten, die den damaligen Stasi-Leuten (und auch den Kollegen im Westen) als spinnerte Utopie erschienen wären. Mit der Technik können die heute genau so viel Überwachungsarbeit leisten wie die damals die Stasi. Vielleicht sogar mehr und das mit einem Bruchteil des Aufwands.

Wenn Du informierter wärest, in der Weise, dass Du auch mal die Fragen stellst, die der Lehrplan Dir natürlich nicht vorgibt, wüsstest Du vielleicht, dass Du gerade in dem Land lebst, dass in Europa in Sachen Telefonüberwachung führend ist. In keinem anderen Land werden pro Einwohner soviele Telefonüberwachungen durchgeführt. Gleiches dürfte dann fürs Internet gelten.

Seltsamerweise fragst Du da aber nicht nach dem "Druck durch Verfassungsschutz-, BND-, MAD-, BKA-, LKA- und sonstwas-Spitzel"

Also da könnte ich mir schon vorstellen, dass so manchen DDR-Bürger das Treiben seines Staates ebensowenig interessierte wie dasjenige des Deinigen offenbar Dich.

Oder was meinst Du?

Ich meine dazu dass die Frage mich persoenlich interessierte.Politisches Desinteresse lass ich mir ungern unterstellen zumal ich in der Zeit in der ich zur Schule ging sehr oft mit dem Schulsystem auch aufgrund meiner Herkunft aneinandergerasselt bin und dabei seltsamerweise das von dir angesprochene Desinteresse bei anderen bemaengelte.Anzuregen dass das Schulsystem vielleicht die eine oder andere Nuance aus der ex Ddr uebernehmen koenne wurde mir zuliebe zwar diskutiert aber im Endeffekt fand das keinen breiten Konsens.Ich bin politisch interessiert und wuerde gern was am Volkssport Mobbing aendern,aber die Erfolgsaussichten scheinen dafuer nicht allzu gross zu sein.Zum Bespitzeln heutzutage kann ich nichts sagen weils mich nicht juckt.Solange man keine Verfassungsfeindlichen Verhaltensweisen bei sich und anderen zulaesst ist das keinen Aufreger wert,oder?

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@AndreKlr

Ok. Ich weiss nicht, wie politisch interessiertt Du bist und darauf wollte ich auch nicht hinaus. Ich habe mich auch nur auf das bezogen, was ich der Frage entnehmen kann.

Mal folgender Denkansatz: Wie gross ist heute der Umfang an verfassungsfeindlichen Aktivitäten in Deutschland?

Ich würde mal sagen: vernachlässigbar bis nicht messbar.

Wie kommt es dann dazu, dass wir offenbar ein enormes Telefonüberwachungsaufkommen haben?

Und das, obwohl Nazis offenbar nicht überwacht werden (wie man am Verfassungsschutz-NSU-Skandal sah).

Dazu hätte ich jetzt nur einen Ansatz, der auch wirklich nicht mehr sein soll als ein Ansatz: klar wird die Dienste nicht interessieren, was ein Schüler sagt. Aber was wäre, wenn Du Student wärest und an Deiner Uni die Einführung von DDR-Traditionen fordertest?

Hm?

Die DDR ist verfassungsfeindlich gewesen, also der Verfassung der westdeutschen BRD, unserer jetzigen.

Und wenn verfassungsfeindliche Aktivitäten zur Überwachung führen? Und das sogar berechtigt?

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@derdorfbengel

Ich greif mal das mit den Neonazis auf.Laut Nachrichten wurden die 10Jahre lang telefonisch belauscht,aber eingreifen konnte man erst als es zu spaet war. Das zweite aufzugreifende mit dem Schulsystem der DDR ist so ,dass ich aus Erzaehlungen weiss dass die Schueler dort im Normalfall bis mind.zur 8.Klasse zusammenblieben und ich mich bei uns in NRW darueber aergerte dass es nicht genauso war.Laesst sich aber entkraeften dank Generation Facebook.Das ganze Schulsystem der DDR muss ich fuer die jetzige Generation nicht unbedingt haben,nur die Rosinen von dem Kuchen. Bei mir kommen die Fragen staerker auf als bei anderen weil ich mit beiden Systemen mehr oder weniger vertraut bin.Wenn das auf gegenwaertiges politisches Desinteresse schliessen laesst dann deshalb weil ich dieses ganze Theater im Kabinett undurchschaubar finde und ich andere Prioritaeten habe als Politik im grossen Stil.

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@AndreKlr

Ob Du nur eine Kleinigkeit aus der DDR gut findest oder alles, ist so ziemlich schnuppe. ich kenne sowieso niemanden, der sagt: "die DDR war durch und durch besser als die BRD". Niemanden! Und ich kenne so einige links bis noch weiter links orientierte Menschen.

Du reagierst schon sehr defensiv; willst Dich auf jeden Fall davor verwahren, irgendwas mit der bösen DDR zu tun zu haben. Das ist das Verhalten einer Reaktion auf Druck; die man Ausweichen nennt;-)

Und mehr wollte ich gar nicht, als Dir eben das zeigen. Du sollst nicht die DDR toll finden. Aber wenn Du wirklich willst, hast Du jetzt was von Druck und Umgang damit verstanden.

Du erklärst hier selbst zu Deiner Verteidigung gegen den Vorwurf falscher politischer Gedanken, dass du mit Politik ja gar nichts zu tun hättest und ein wirklich ganz unschuldiger privater Mensch seist.

So hat die grosse Masse der Menschen zu wirklich ALLEN Zeiten auf Misstrauen seitens der Obrigkeit reagiert. Du bist sozusagen typisch für 95 % der Menschen.

Und eigentlich bräuchtest Du zum Verstehen nicht mehr zu tun, als Dir zu denken: "so waren die Menschen damals da drüben auch".

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@derdorfbengel

Das sehe ich in mehreren Punkten anders.Denke du provozierst nur gern und laesst deshalb andere Sichtweisen nicht gelten.Das ist eine Diskussion und kein Wettbewerb.Der Grund fuer meine "Passivitaet"ist, verstanden werden zu wollen.Mit Ausweichen hat das nicht viel zu tun-ist aber kein Vorwurf,denn die meisten Diskussionen verlaufen im Sand,weil Standpunkte feststehen.Der erste der wackelt wird ueberrollt und das laesst niemand,auch ich ,nicht zu.Der Punkt der mich daran hindert politisch interessierter zu sein ist der Kampf um Lobby,und die damit verbundene Bereitschaft zu betruegen.Als Betrueger zu gelten und der alltaegliche Kampf sich wie ein Aal zu winden um die Glaubwuerdigkeit aufrechtzuhalten,und andere unterzubuttern nur um sich krampfhaft Geltung zu verschaffen fuehrt zu Verbitterung,die ich nicht haben will,und das sag ich jedem den meine Meinung interessiert,nicht nur in dieseranonymen Community.

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@AndreKlr

Ich lasse Standpunkte nicht gelten?

Ich diskutiere doch gerade mit Dir, oder nicht?

Und ja: es ist so: in Diskussionen prallen Standpunkte aufeinander und sie enden nicht damit, dass einer den anderen überzeugt und nur noch eine Meinung übrig bleibt. Na und? Damit hat nur einer ein Riesenproblem, der narzisstisch beleidigt ist, weil SEIN Standpunkt nicht der ist, der übrig bleibt.

Du bist wohl derjenige, der andere Standpunkt nicht gelten lassen kann!

Herzlichen Glückwunsch.

Immerhin gebe ich zu, dass ich gar nicht sehr viel Lust habe, diese "Diskussion" fortzusetzen. Das liegt aber nicht an einem falschen Standpunkt Deinerseits, sondern eher daran, dass Du KEINEN Standpunkt hier vertrittst und ich daher nicht wiess, was es zu diskutieren geben sollte.

Wenn Du eine klare Meinung vertreten würdest, ob die DDR übler ausspioniert wurde als die BRD Ja oder Nein (wie die Frage erstmal so vermuten lassen könnte), würde ich darüber diskutieren, damit Du da vielleicht weiter kommen kannst.

Wenn Du hier Mitleid für Dein gefühlsmässiges Unbehagen an der Politik erwartest: Njet!

Das habe ich auch, das teilen zig Millionen. Übrigens von ganz rechts bis ganz links.

Und bei mir ist es z.B. so: ich habe keine Lust, mich heulend mit jemandem darüber auszulassen, den an "den" Politikern vielleicht stört, dass sie nicht hart genug gegen die Ausländer, Armen oä. vorgehen würden.

Ich diskutiere über reale Probleme, die mit Ja- oder Nein-Entscheidungen abgestimmt werden und nicht über gefühlsmässiges Unbehagen und Weltschmerz.

Wenn doch, dann sicher nur mit Menschen, die ich erst mal darauf abgecheckt habe, ob wir etwas miteinander teilen. Thema Vertrauen.

Ich habe damit nichts mehr zu Deinem "Thema" zu sagen.

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@derdorfbengel

Narzistisches Beleidigtsein willst du erkennen?Wieso hast du drauf geantwortet obwohl die Fragestellung eindeutig war,wuerde ich fragen um mal ne sachliche und weniger eitle Antwort zu bekommen?!

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Sind ja doch ne Menge Antworten geworden. Kurz zu mir:Ich bin 34 und habe bis zum 5.Lebensjahr in Sachsen gelebt und kenne vieles von der DDR nur aus Erzaehlungen,Museen und vielen Fragen an die Eltern.Deshalb kommen immer wieder mal Fragen auf wie diese.Ueber die Beteiligung und vor allem inhaltlich interessanten Antworten bin ich sehr froh, weil es sich dort doch ganz gut leben liess ,und das hilft mir dabei zu unterscheiden zwischen (manipulativer) Meinungsmache in NRW wg. Ahnungslosigkeit, und Tatsachenberichten die z.B. fuer mich einen grossen Wert haben und mich ermutigen weitere Fragen hier in der Community ueber alle Themen zu stellen.Vielen Dank!

es hat keinen Einfluss auf das Leben gehabt,wir wussten alle das es Stasi gibt. Die Verwaltung 2000 war Stasi. Es gab ein Buschfunk in der DDR . Jetzt würde ich mir keine Gedanken machen ,auch wegen Smartphone nicht. Ich sage immer,, Was frei geboren ist muss frei Leben Um auch zusagen wir haben andere Probleme als nur die Stasi zusehen, ich zu Beispiel kenne sie nicht ,aber nie was gehabt mit den.

die Stasis wird in unser zeit heute nur herbei geredet um abzulenken. Sehe bitte mal auf das Datum. Wir sind Frei ,,aber sind wir Wirklich so frei,das ist die Aufgabe der Jungen zu Wachen darüber.

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ich hab das nicht alle smitbekommen. aber man hat eben nicht alles in der öffentlichkeit gesagt. ungefähr so wie die politiker das heute so machen

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