Frage an die Fachleute unter euch. Könnt ihr mir helfen?

 - (Computer, Technik, Technologie)

4 Antworten

Das kommt jetzt auf die Leistung an die du damit erreichen möchtest und auf die Impedanz des angeschlossenen Verbrauchers.

Generell ist möglich da einen reinen Sinus raus zu bekommen und zwar mit einem Parallel geschalteten Parallelschwingkreis aus Spule und Kondensator in Serie mit einem kleinen Widerstand dessen Resonanz bei 50Hz liegt. Im wesentlichen leitet der alle anderen Frequenzanteile auf den Widerstand ab und lässt nur den 50Hz Anteil durch. Da aber die Oberwellen hier schon recht groß sind, würde diese Schaltung den Spannungswandler relativ stark belasten.

Zudem treten in diesem Fall am Kondensator und an der Spule hohe Effektive Spannungen auf womit die eben dafür ausgelegt sein müssen.

Diese Schaltungsart gibts teilweise als Filter bei sogenannten HGÜs, wesentlich öfter findet man aber hier als sogenannte Saugkreise bezeichnete Notch Filter welche im wesentlichen ein Serienschwingkreis sind welcher auf die Oberwellenfrequenzen abgestimmt sind. Diese Notchfilter haben die Eigenschaft, dass sie nicht durch die externe Impedanz verstimmt werden und zudem auch die Belastung durch diese gut abgeschätzt werden kann. Nachteilig ist, dass man die Oberwellen kennt.

Du kannst das aber auch in deiner Schaltung hier machen indem du die FFT des Signals macht die Spitzen über 50Hz abliest und dann Resonante Serienschwingkreise für 1 und 2te Oberwelle an deinen Inverter anhängst.

Okay ich kann mich da mal dran versuchen. Der Inverter verkraftet eine Leistung von 3000 Watt und für wenige Sekunden sogar 6000 Watt.

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@felo96

Naja das ist weniger Relevant, es kommt darauf an wie viel Leistung in den Oberwellen versteckt ist.

Wenn der jetzt zB 50% seiner Leistung in den Oberwellen hat, dann wird der Inverter konstant mit 1500W belastet. Zudem handelt es sich hier um 1500W Blindeistung was auch selten all zu gut ist. Wenn du da dann einen Widerstand in Serie schaltest muss dieser eben 1500W verheizen können.

Wie gesagt es handlet sich hier um Notchfilter, die Schließen die Oberwellen quasi kurz und es besteht auch keine Garantie dass der Inverter das überhaupt überleben wird.

Es ist eben nur eine allgemeine Möglichkeit das Problem zu lösen, idR sind die Ausgangsstufen aber dann genau auf diesen Fall abgestimmt.

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Der Kondensator hätte bei Wechselspannung nicht den gewünschten Effekt.

Nein, du kannst aus dieser Ausgangsspannung mit vertretbarem Aufwand keinen sauberen Sinus machen.

Wofür auch, die meisten Wechselstromverbraucher kommen damit gut klar.

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@naaman

Naja ich möchte das deswegen ändern, da einige Netzteile zum Beispiel ein Pc Netzteil sehr stark brummt.

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Ein Kondensator am Ausgang wäre nur eine zusätzliche Belastung. Hier ist der Arbeitspunkt der Endstufe nicht richtig eingestellt. Da wirst Du nichts machen können.

Woher ich das weiß:Beruf – 40 J. auf versch. Posten

Das hat imho nichts mit dem Arbeitspunkt zu tun sondern mit dem Wandlerverfahren zu tun hat. Das ist anscheinend ein Modifizierter Sinuswandler, welcher im Grunde einen Sinus nur durch 3 Spannungsstufen aproximiert.

Die sieht man auch in diesem Bild relativ schön. -Us 0V und +Us. Die Zwischenspannungen kommen durch eine Glättung zustande die eventuell vom Verbraucher kommt oder der Inverter hat einen Oberwellenfilter eingebaut.

Einen wirklichen Sinus bekommt man aus die Dinger nicht raus, dazu muss man die Transistoransteuuerung verändern.

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Ist das eine Leerlaufmessung oder hängt da eine Last mit dran.

In dem Fall war das eine Leerlaufmessung richtig.

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