Frage an Christen: Welcher Prophet ist in der folgenden Bibelstelle gemeint?

22 Antworten

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Der Prophet Muhammed wurde gemeint. Würde ich als Muslim behaupten, wegen der vielen Gemeinsamkeiten.

Dann müsste Mohammed aber Israelit / Jude gewesen sein und im Namen des Gottes JHWH zum Volk Israel geredet haben.

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@kdd1945

Aber sie haben die gleiche Blutlinie. Beide stammen von Abraham ab. Viele Juden hatten damals die Zeichen von ihm erkannt und an ihn geglaubt.

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@zakariyya81

Ja Jesus und Mohammed haben Gemeinsamkeiten. Wie ja alle Menschen Gemeinsamkeiten haben. Allerdings auch krasse Unterschiede. Mohammed hat ca 27 Kriege geführt - Jesus keinen einzigen. Mohammed hat seine Feinde getötet - Jesus hat sie geliegt und zum körperlichen Leben (wenn vorher tot) und teilweise auch zum ewigen Leben errettet. Jesus ließ sein Blut (Leben) freiwillig am Kreuz fließen, Mohammed brach Versprechen und Verträge und ließ das Blut seiner Feinde (oft Juden oder Christen) fließen. Mohammed tat Gottes Wort den Koran hinzu was in der Bibel (AT+NT) schwer verboten ist. Jesus hielt sich an Gottes Wort.

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@PfaffGu

Hallo PfaffGu, ich meinte Moses hat Gemeinsamkeiten mit Mohammed. Für mich ist Jesus der Messias und Mohammed der letzte Prophet. Ich glaube nicht dass Jesus freiwillig am Kreuz starb. Jesus hielt sich an Gottes Wort, aber Paulus und Co nicht. Das ist meine Meinung dazu. MfG.

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@zakariyya81

Für mich ist Jesus der Messias und Mohammed der letzte Prophet.

Ich glaube nicht dass Jesus freiwillig am Kreuz starb.

Hältst du Jesus für einen Lügner?

Joh 10,17 17 Der Vater liebt mich, weil ich bereit bin, mein Leben zu opfern, um es aufs Neue zu erhalten. 18 Niemand kann mir das Leben nehmen. Ich gebe es aus freiem Entschluss. Es steht in meiner Macht, es zu geben, und auch in meiner Macht, es wieder an mich zu nehmen. Damit erfülle ich den Auftrag meines Vaters.

Die Juden waren der Meinung, sie hätten Jesus getötet, aber sie haben ihn nicht getötet, es schien ihnen nur so, er hat sein Leben freiwillig gegeben - und er hat sich das Leben zurückgenommen und so den Tod besiegt.

Es gibt natürlich Leute, die ungläubig sind und nicht an die Auferstehung glauben, sie sagen dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, aber sie sind sich uneins, was da geschah. Einige meinen, dass das Kreuz leer war und es nur so aussah, als würde jemand daran hängen, andere denken, da hätte ein Geist dran gehangen, andere sagen, dass es ein Mensch war - und die sind sich auch nicht einig, ob dieser Mensch nun Judas war, oder einer der rusul, die treu blieben, oder vielleicht auch Barrabas oder sonst jemand ... der eine sagt dies, der andere dass, sie haben keine Gewissheit.

Wir Gläubigen sind uns dagegen einig, dass Jesus am Kreuz gestorben ist und dass Gott Tote auferwecken kann, und dass Jesus von den Toten auferstanden ist, wie er es vorhergesagt hat.

Jesus hielt sich an Gottes Wort

Dann solltest du auch auf das hören, was Jesus gesagt hat:

25 Da sagte Jesus zu ihnen: »Was seid ihr doch schwer von Begriff! Warum rafft ihr euch nicht endlich auf zu glauben, was die Propheten gesagt haben? 26 Musste der versprochene Retter5 nicht dies alles erleiden und auf diesem Weg zu seiner Herrschaft gelangen?« 27 Und Jesus erklärte ihnen die Worte, die sich auf ihn bezogen, von den Büchern Moses und der Propheten angefangen durch die ganzen Heiligen Schriften.

Wenn du Jesus glaubst, dann gehorche ihm und sein nicht schwer von Begriff, sondern lerne aus der Thora und aus den Propheten, von Josua bis zum Buch der 12 Propheten, dass der Messias leiden und sterben musste, weil dies Gottes Plan war.

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Vor allen Dingen die Gemeinsamkeit, dass es den Moses wahrscheinlich nie gegeben hat und auch bei Mohammed erhebliche Zweifel bestehen--

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@SibTiger

Das kannst weder du noch jemand anderer beweisen, denn die Beweise, dass es ihn gab, sind zu viele

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@SibTiger

Für Moses kenne ich überhaupt keinen außerhalb der Bibel

Wo sollte es denn auch einen Beleg geben? Ägypter haben für sie weniger vorteilhafte Ereignisse möglichst totgeschwiegen, d.h. aus Ägypten wirst du also kaum einen Beleg finden. Mit Mesopotamien hatte Moses nix zu tun, da ist es auch unwahrscheinlich, dass er da erwähnt wird.

Dass er nirgends erwähnt wird (von späten Belegen wie Josephus mal abgesehen) spricht also noch nicht gegen seien Existenz.

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@helmutwk

und auch bei Mohammed ist das keineswegs sicher.

http://rbedrosian.com/seb9.htm (ab Chapter 30)

Das Bild von Muhammad, dass Sebeos zeichnet, unterscheidet sich so sehr vom tradierten Bild (beispielsweise ist nicht klar, ob Muhammad einen Qor'an kannte), dass wir ausschließen können, dass der Text erst nach der Revolution des Abu Muslim geschrieben wurde. Der Inhalt des Textes deutet auf einen Abfassung kurz vor 700 hin. Also in eine Zeit, von der dein Link behauptet, dass es da keinen Beleg geben würde.

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@helmutwk

Die historische Forschung in Bezug auf Mohammed steckt noch in den Kinderschuhen. Zweifel bleibe also.

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Mohammed führte das Volk nicht durch das Meer in die Freiheit (1.Kor. 10, NT) Mohammed wurde nicht in Bethlehem geboren, so Micha. Er heilte nicht Lahme, Blinde und Taube und erweckte keine Toten. Er nahm das Schwert - Jesus nicht. Jesus warnte vor jedem, der nach ihm käme und ein anderes "Evangelium" verkündigen wird. Jesus vertiefte die 10 Gebote. Jesus nahm die Schuld auf sich - so Jes. 53, diese Schriftrolle wurde 250 VOR Christus geschrieben und 1945 (?) gefunden ---nix verändert. Er machte durch den Glauben an ihn aus den Heiden ein Volk, dass dem Gott Israels gehorcht - über die jüdische Abstammung hinweg, beschnitten nicht an der Vorhaut, sondern am Herzen, so Paulus in Römerbrief. Er kommt wieder und will, dass die Gläubigen mit dem Geist Gottes Leben, wie die 5 klugen Jungfrauen aus dem Gleichnis.

Der Isa/Jesus im Islam wird laut eurer Lehre kommen und alle töten, die an Jesus den Gekreuzigten glauben. Jesus stammt aus der Linie des Isaaks und Jakobs und Judas (Sohn des Israel/Jakob).

Der Sieg über Satan ist schon verheißen als Gott mit Eva sprach. Das geschieht nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch Jesus´ Sieg am Kreuz und den Glauben an Ihn.

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@Judi5

Leider wurde hier eine absolut falsche Antwort ausgezeichnet. Verständlich zwar, dass ein Muslim so antwortet. - Die richtige Antwort hätte jedoch lauten müssen: Jesus Christus - Gottes Sohn und nicht ein Prophet des Islam, namens Mohammed. - Schließlich sollte die Frage "aus christlicher Sicht" beantwortet werden. - Aber wahrscheinlich kennt sich "Zuckerblume23" selbst nicht so recht aus, wenn sie eine falsch formulierte Antwort prämiert.

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@homme

Muhammed erlebte, und lebte ähnlich wie Mose. Muhammed bekam eine Offenbarung, er führte Kriege gegen Ungläubige, er mußte fliehen aus seiner Vaterstadt, wie auch Mose fliehen mußte. Muhammed war Verheiratet. Und Muhammed sprach immer: im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. So wie Gott es Mose ankündigte. Ein falscher Prophet kann Muhammed nicht gewesen sein, weil die Botschaft, die er brachte noch heute bestand hat, und in unserer Zeit die einzige Religion ist, die Zuwachs verzeichnen kann.

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@homme

Mose führte ein Volk aus Ägypten, Mose führte Kämpfe, Mose strafte mit Gottesgesetzen, Mose war Verheiratet, Mose bekam eine Offenbarung mit Gesetzescharakter. Jesus bekam nur eine geistige Offenbarung, nichts zum niederschreiben. Jesu sagte ja selber: ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Es kann also nur ein Prophet vor Jesus oder nach Jesus gemeint sein. Wenn Gott einen solchen Vergleich macht mit Moses, dann meint Gott auch so einen Propheten wie Mose.

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@ZuckerBlume23

Muhammed erlebte, und lebte ähnlich wie Mose

Also dass Muhammad (möge Jesus ihm Frieden geben) wie Mose seine jähzornige Art, wegen der Mose einen Menschen getötet hatte, durch 40 Jahre leben in der Wüste gezügelt hat, wäre mir neu. Dass er einen Nachfolger bestellte (der auf Hebräisch den gleichen Namen hat wie Jesus das Wort Gottes), der das Volk ans Ziel brachte (was Mose wegen seiner Sünde zu Meriba bei Qadesch-barne` nicht durfte), hab ich auch noch nie gehört.

Es mag äußerliche Gemeinsamkeiten geben, aber in den entscheidenden Dingen gibt es Unterschiede.

Ein falscher Prophet kann Muhammed nicht gewesen sein, weil die Botschaft, die er brachte noch heute bestand hat

Die Botschaft von Buddha ist noch älter und hat auch bis heute Bestand - ist Buddha also ein wahrer Prophet?

und in unserer Zeit die einzige Religion ist, die Zuwachs verzeichnen kann.

Ist nicht wahr, auch andere Religionen haben Zuwachs. Im Iran sind beispielsweise ca. drei Viertel aller Christen dort als Muslime geboren worden. Und wenn im Iran auf Konversion vom Islam zu einer anderen Religion nicht die Todesstrafe stehen würde, wären es sicher noch viel mehr.

Der Islam wächst in erster Linie durch eine hohe Geburtenrate, das Christentum wächst vor allem durch Bekehrungen - und das nicht nur in islamischen Ländern, sondern z.B. auch in China und Indien.

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@helmutwk

(möge Jesus ihm Frieden geben) ... Boa Helmut, Jesus war auch nur ein Mensch wie du. Christen haben Jesus Gott gemacht und den wahren Gott vergessen. Das ist Meinung dazu. Der allmächtige Gott soll uns Frieden geben, nicht Jesus, Mose oder Mohammed.

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@zakariyya81

(möge Jesus ihm Frieden geben) ... Boa Helmut, Jesus war auch nur ein Mensch wie du.

Stimmt, das steht auch in der Bibel:

Hbr 7,14 Weil wir nun aber einen großen Hohenpriester haben, der den ganzen Himmel bis hin zum Thron Gottes durchschritten hat – Jesus, den Sohn Gottes –, wollen wir entschlossen an unserem Bekenntnis zu ihm festhalten. 15 Jesus ist ja nicht ein Hoherpriester, der uns in unserer Schwachheit nicht verstehen könnte. Vielmehr war er – genau wie wir – Versuchungen aller Art ausgesetzt, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass er ohne Sünde blieb.

Und dass Jesus Frieden gibt, sagen:

  • Jesus selber (Jh 14,27): Zum Abschied gebe ich euch den Frieden6, meinen Frieden, nicht den Frieden, den die Welt gibt. Erschreckt nicht, habt keine Angst!
  • unser rasul Paulus: (Rö 5,1): Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens bei Gott angenommen sind, haben wir Frieden mit Gott. Das verdanken wir Jesus Christus, unserem Herrn. (vgl. auch Eph 2,14-17
  • der Prophet (nabi) Jesaja: (Jes 52,3) Er wurde verachtet, / und alle mieden ihn. / Er war voller Schmerzen, / mit Leiden vertraut, / wie einer, dessen Anblick man nicht mehr erträgt. / Er wurde verabscheut, / und auch wir verachteten ihn. 4 Doch unsere Krankheit, / er hat sie getragen, / und unsere Schmerzen, / er lud sie auf sich. / Wir dachten, er wäre von Gott gestraft, / von ihm geschlagen und niedergebeugt. 5 Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, / ihn wegen unserer Sünden gequält. / Für unseren Frieden ertrug er den Schmerz, / und wir sind durch seine Striemen geheilt.

Christen haben Jesus Gott gemacht

Nein, das waren nicht wir Christen, Gott selber hat es vom Himmel gesagt.

Mt 17,4 Da sagte Petrus zu Jesus: »Wie gut, dass wir hier sind, Herr! Wenn du willst, schlage ich hier drei Zelte auf, eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.« 5 Während er noch redete, erschien eine leuchtende Wolke über ihnen, und eine Stimme aus der Wolke sagte: »Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt. Auf ihn sollt ihr hören!«

Der allmächtige Gott soll uns Frieden geben, nicht Jesus, Mose oder Mohammed.

Nun, nur Gott ist ohne Sünde. Und Jesus ist ohne Sünde ...

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@ZuckerBlume23

Man kann 1000 mal im Namen Gottes reden, fraglich, ob Gott auch wirklich zu ihm geredet hat. Der Verheißene, Jesus, nahm alles Töten, alle Opfergebote, alle Sünde auf sich. Und er warnte davor, dass in späteren Zeiten Menschen auftreten IN SEINEM NAMEN, und wird Menschen verführen, sich gar auf Engel berufen. Diese Warnungen sind nachweislich lange vor Mohammed geschrieben und wissenschaftlich bestätigt. Mohammed, der wieder mit dem Töten anfing, wollte im Fleisch ein Reich gründen. Jesu Reich ist nicht im Fleisch sichtbar. Es ist eine völlige Herzensangelegenheit und er brachte die Möglichkeit, sein Gewissen vollkommen vor Gott zu bereinigen. (Nicht Namenschristen, sondern echt bekehrte Gläubige, die, wie Paulus schrieb, im Herzen beschnitten waren.)

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Dieser Prophet ist Jesus Christus.

(Lukas 24:27) Und ausgehend von Moses und allen PROPHETEN, legte er ihnen in allen Schriften die Dinge aus, die ihn betrafen.

(Lukas 24:44) Er sagte nun zu ihnen: „Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, daß sich alles, was im Gesetz Mose und in den PROPHETEN und Psalmen über mich geschrieben steht, erfüllen muß.“

(Johannes 5:46) In der Tat, wenn ihr Moses glaubtet, würdet ihr mir glauben, denn jener schrieb über mich.

Der Prophet ist jedoch nicht Mohammed, denn dessen Lehren widersprechen der Bibel und sind nicht in Übereinstimmung mit dem Vorsatz Gottes. Auch lehrte Mohammed einen anderen Gott als den Gott der Bibel.

In meiner Übersetzung (Gute Nachricht) heißt Vers 15 wie folgt: "Einen Propheten wie mich wird der Herr immer wieder aus euren Brüdern, aus eurer Mitte, berufen; auf den sollt ihr hören."

Unter dem Gesichtspunkt des "immer wieder" wird nahegelegt, dass es sich um jeden Propheten handelt, der in der Bibel vorkommt. Das heißt Jesaja, Jeremia, Ezechiel (oder Hesekiel), Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggaj, Sacharja und Maleachi. Ihre Bücher tauchen in dieser Reihenfolge in der Bibel auf als letzter Teil des Alten Testaments.

Der hebräische Wortlaut erlaubt dagegen die Deutung auf einen einzigen Propheten der Zukunft, der im Frühjudentum und im Neuen Testament anzutreffen ist. Vergleiche hierzu die Stellen

Johannes 1,21, wo Johannes der Täufer sagt, er wäre nicht der angekündigte Prophet,

Johannes 6,14, wo die Jünger meinen, Jesus sei der angekündigte Prophet, nachdem er fünftausend Menschen speiste

und

Apostelgeschichte 3,22-24, wo dein Auszug zitiert wird und gesagt wird, alle Propheten hätten von diesem gesprochen, der in deiner Stelle angekündigt wurde.

Der hebräische Wortlaut, zakariyya81, würde Mohammed ausschließen, da er erst 500 Jahre nach dem erschlossenen Zeitraum kam.

Die drei angeführten Stellen (Johannes 1,21, Johannes 6,14 und Apostelgeschichte 3,22-24) legen allerdings nahe, dass Jesus gemeint ist. Besonders Johannes 6,14 ist sehr deutlich in dieser Hinsicht.

Ich denke also, dass Jesus der Prophet ist. Mohammed würde ich auf jeden Fall ausschließen, da er - wie gesagt - 500 Jahre zu spät war. Sorry, Mohammed.

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