Frage an Anwalt wegen Fahrerlaubnisentzug?

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4 Antworten

Sieht leider eher schlecht aus. Fahrverbot ist Fahrverbot. Evtl. kann man erreichen dass statt dem Fahrverbot ein Bußgeld verlangt wird, mit Begründung es gäbe keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeitsstelle.

Wenn der FS innerhalb 4 Monaten abgegeben werden soll, dann also spätestens Anfang August.

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Es geht eben nicht nur um einen Km sondern sondern um 31 Km/h zu schnell und das auch schon bei Abzug der Toleranz.Wenn man auf den Füherschein dermaßen angewiesen ist sollte man sich soweit im Griff haben und nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

Da ihr ja einen Anwalt zur Seite hattet und der vermutlich schon alles ausgereizt hat, wird ihm nun wohl nichts weiter übrig bleiben als der Aufforderung nachzukommen.

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Ich bin kein Anwalt und Anwälte werden hier nicht antworten. Rechtsberatung ist und bleibt Anwälten vorbehalten. Deshalb zeigt meine Antwort nur "Ideen" auf:

1) Sollte alles mit dem Anwalt abgesprochen werden, denn sonst kann ein beauftragter Anwalt unter Umständen gar nicht mehr helfen.

2) Der Anwalt kann aufzeigen, welchen "Verhandlungsspielraum" man bei dem Richter hat und den gibt es bei JEDER Gerichtsverhandlung.

3) Bei der Gerichtsverhandlung MUSS berücksichtigt werden, dass der Sohn auf ein Fahrzeug für den Arbeitsweg, den Führerschein und den Arbeitsplatz angewiesen ist. Sollte dies nicht berücksichtigt werden, bietet dies eine Möglichkeit für den Gang zur nächsten Instanz an. Ziel des Gerichtsverfahrens darf nicht sein, einen Arbeitslosen mehr zu produzieren, aber genau so wenig wird es Ziel der Gerichtsverhandlung sein, Geschwindigkeitsübertretungen über einem gewissen Rahmen straffrei durchgehen zu lassen.

Auch die Person muss berücksichtigt werden. Ist der Sohn schon mal bei der Polizei auffällig geworden oder schon zum dritten mal wegen zu hoher Geschwindigkeit vor Gericht, wird es sicher keinen Verhandlungsspielraum mehr geben.

Gelegentlich lassen sich die Gerichte auf solche "Verhandlungen" ein, den Führerschein erst im Dezember abzugeben, aber das hängt auch vom "Geschick" des Anwalts und dem Auftreten des "Angeklagten" vor Gericht mit ab.

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Kommentar von Swarte
31.03.2016, 09:24

Ich bin Anwalt und habe auch geantwortet. Ist diese Forum denn nur für Kinder zugelassen und für Akademiker verboten?

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Mit guter Begründung kommt die Bußgeldbehörde da entgegen gegen doppelte Geldstrafe. Aber nur wenn man noch keine Punkte in Flensburg hat..

Man sollte einen guten Fachanwalt für Verkehrsrecht nehmen.

Aber jetzt nach Ablehnung wird da wohl kaum noch was zu machen sein,

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