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§ 26 STGB

Anstiftung

Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat.

BGH, 12.01.2005 - 2 StR 229/04

  1. Für die Anstiftung zum Heimtückemord genügt bedingter Vorsatz des Anstifters, der auch gegeben sein kann, wenn der Anstifter aus Gleichgültigkeit mit jeder eintretenden Möglichkeit der Tatausführung einverstanden ist.

  2. Ist bei dem Täter einer bezahlten Auftragstötung das Handeln aus Habgier neben anderen Motiven nicht bewußtseinsdominant, kommen auch sonstige niedrige Beweggründe als Mordmerkmal in Betracht.

  3. Fehlt beim Anstifter der Vorsatz hinsichtlich des tatsächlich vorliegenden Mordmerkmals der Heimtücke, stellt sich der Anstifter jedoch vor, der Täter werde aus Habgier handeln, so ist tateinheitlich zur Anstiftung zum Totschlag eine versuchte Anstiftung zum Mord gegeben.

Schon sehr gut !

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@eurofuchs2

Im Grunde wird das ganze erst interessant, wenn es um den Doppelvorsatz des Anstifters geht !

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@AllesKnower

b.) Doppelter Vorsatz

Der Vorsatz des Anstifters muss sich zum einen auf das Hervorrufen des Tatentschlusses und zum anderen auch auf die Vollendung der Haupttat beziehen. Bedingter Vorsatz genügt, d. h. der Anstifter muss wissen, dass und wozu er den Haupttäter bestimmt. Die fahrlässige Anstiftung als solche ist indes nicht strafbar. Darüber hinaus muss der Anstifter zu einer bestimmten Haupttat anstiften; es genügt daher für die Annahme eines Anstiftervorsatzes nicht, wenn lediglich zu irgendwelchen unbestimmten Taten angestiftet wird. Der Anstifter muss hierbei ein, wenn auch nicht in allen Einzelheiten ausgemaltes, aber in Grundzügen konkretes Gesamtbild der Haupttat vor Augen haben (BGHSt 37, 218). Merke: Der Lockspitzel (sog. agent provocateur) hat in der Regel keinen Vollendungswillen und ist daher straflos (RGSt 44, 174, lesen!)

Hilft dir das?

http://guelpen.de/dokumente/teilnahme.pdf

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Es ist auf jeden Fall Anstiftung zum Mord. da er dadurch schneller an sein Erbe kommen wollte, kommt auch Mord aus niederen Beweggründen in Frage. Dabei kann auch noch eine besondere Schwere der Schuld vorliegen, was eine vorzeite Entlassung nach 15 Jahren verbüsster Haft ausschliesst.

Wo kämen wir den hin, wenn man ungestraft einen Mord in Auftrag geben kann, der Mörder das falsche Opfer erwischt. Wie wäre es dann noch mit Regressansprüchen gegen den Mörder, weil er "die falsche Ware" geliefert hat.

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der Auftragsmord ist in seiner Aussprechung schon strafbar und zwar als Form einer Drohung in Unwissenheit der betreffenden Person.

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