Frage an alle Bibel-kundigen und religiösen?

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11 Antworten

Nimm doch Noahs Fahrt auf der Arche, was da alles passiert ist mit all den Tieren an Bord, wann es endlich aufhört zu regenen usw., bis dann die Taube mit dem Zweig zurückkommt. Das kann man gut ausschmücken. Die Tiere werden hungriger, die Frau meckert, das Wetter nervt usw. Die Gedanken an all die Untergegangen, die Städte, ungewisse Zukunft, wie wird es weitergehen...

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Kommentar von Kondortraum
08.01.2016, 14:55

Maimaier, da habe ich aber ganz andere Vorstellungen vom Leben in der Arche. Noah mit seiner Frau, seinen drei Söhnen und deren Söhnen arbeitete jahrzehntelang fleißig am Bau der Arche, die er gehorsam genau nach Gottes Anweisungen errichtete. Da kann ich mir schwer vorstellen, daß die Frau meckert, das Wetter nervt etc. Schließlich waren Noah und seine Familie die einzigen Überlebenden dieser weltweiten Flut, in der alle Menschen, die böse und gewalttätig waren und Noah wegen seiner Predigttätigkeit verlachten, umkamen. 

Sie alle setzten volles Vertrauen in JHWH, den Gott, der sie vor der Vernichtung bewahrt hatte. Da gab es keine "ungewisse Zukunft", die sie beunruhigt hätte. Sie alle haben gesehen, wie sehr JHWH für sie und die Tiere gesorgt hatte. DAs würde er mit Sicherheit weiter tun, daran zweifelten sie nicht.

Lies doch Noahs Geschichte einfach mal im Original nach: 1. Mose, Kapitel 6, ab Vers 5 ff

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Traditionell werden die Bücher des Alten und neuen Testaments in "Geschichtsbücher", "Lehrbücher" und "Prophetische Bücher" eingeteilt. Das ist eine etwas künstliche Einteilung (einige Prophetenbücher enthalten auch Geschichten, und 2. bis 5.Mose sind nicht wirklich Geschichtsbücher), aber du kannst irgendeins der Geschichtsbücher aufschlagen und findest (fast immer) Geschichte(n). Dann such die eine Episode aus, die dir zusagt, und gestalte sie aus. Natürlich eignen sich nict alle Geschichten gleich gut zum Ausmalen.

Vielleicht ist was dabei, wo man nicht so die religiösen Vorkenntnisse braucht, um alles zu verstehen.

Um alles zu verstehen, sind vor allem historische Kenntnisse notwendig. Aber wenn du einen Anachronismus einbaust, wird das wohl weniger schlimm sein, schätze ich.

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Kommentar von helmutwk
08.01.2016, 14:50

Wenn du nicht selber suchen willst: wie wärs mit einem der Gleichnisse oder einer Beispielgeschichte von Jesus?

Also etwa das Gleichnis von den zwei Söhnen (oft als "verlorener Sohn" bezeichnet, obwohl laut Kontext der andere Sohn genauso wichtig ist für das, was rübergebracht werden soll), Lk 15,11-32. Oder die Geschichte vom hilfreichen Samaritaner (Lk 30-35.

Bei der letzten noch ein Insider-Tipp: in V.31 ist ein Detail, das in den meisten Übersetzungen verlorengeht: der Priester geht am anderen Wegrand vorbei, macht also extra einen Bogen, um sich nicht am Verletzten (Scheintoten?) zu verunreinigen ...

Zum "Ausgleich" verrat ich aber nicht, was ein Levit ist :-P

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Hallo Denkmalvertikal,

du musst dir natürlich bewusst sein, dass du dann keine Interpretation zum Bibeltext lieferst, sondern eine vollständig neue Geschichte daraus machst!

Es gibt einige gute Beipiele, von denen mir allerdings auf die Schnelle die Verfasser, Titel und Quellen nicht einfallen:

- Edzard Schaper 1961 in seinen Roman Der vierte König

- Selma Lagerlöff "Die Heilige Nacht" erzählt von einem Hirten der zur Krippe kommt und seine unbarmherzige Einstellung ändert

- Es gibt eine Geschichte vom dritten Sohn, die das Gleichnis vom verlorenen Sohn weiterführt.


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Kommentar von Nadelwald75
09.01.2016, 16:57

.... und weiterhin:

alle möglichen Legenden, die sich auf Personen der Bibel beziehen....

und natürlich. Karl Heinrich Waggerl: "Und es begab sich"... mit einer Reihe von Geschichten um das Weihnachstgeschehen, darunter: Worüber das Christkind lächeln musste oder Warum der schwarze König Melchior so froh wurde oder Der Tanz des Räubers Horrificus

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Hallo Denkmalvertikal,

über Adam (und Eva) steht in der Bibel, dass sie nach der Vertreibung aus dem Paradies die Söhne Kain und Abel bekamen und dann wird noch gesagt: 

1Mo 5,3 Als Adam 130 Jahre gelebt hatte, zeugte er einen Sohn namens Set, der ihm wie sein Ebenbild ähnlich war. 4 Nach der Geburt Sets lebte Adam noch 800 Jahre und zeugte weitere Söhne und Töchter,

Du könntest mal Deine Vorstellungskraft einsetzen:

Wie verbrachten die beiden ihre Zeit, außer zum "Kinderzeugen"? Es waren ja immerhin einige Jahrhunderte....

Du könntest zum Beispiel spekulieren, wie viele Kinder , Enkel usw. es insgesamt waren?

Was dachten sie jetzt über ihre Sünde? Stritten sie sich deshalb?

Wie waren ihre Lebensumstände, ihre Gesundheit?

Grüße, kdd

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Kommentar von kdd1945
09.01.2016, 21:43

Wenn Du sagst, dass Du Dir die Geschichte ausgedacht hast, läuft der Vorwurf der Blasphemie ins Leere.

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Stell dir vor die Menschenmasse, die entscheiden dürfte, welcher zur Kreuzigung Verurteilte freigelassen wird, hätte Jesus ausgewählt.

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Ich würde mich weigern, solch eine Aufgabe auszuführen. Offb 22,18 Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen.

Die Bibel ist Gottes Wort an uns, und wir haben kein Recht, dort etwas zu verändern und eigene Gedanken hinzuzutun.

Man kann mal eine Geschichte ein bißchen ausschmücken, um es plastischer werden zu lassen. Jedoch ganz vorsichtig, immer mit einem "vielleicht" dabei.

Aber weitererzählen hatte ich für eine Blasphemie.

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Kommentar von Scriptorium
10.01.2016, 03:21

Damit bleibt aber die Bibel für Dich ein Buch mit sieben Siegeln. Das Evangelium darf nicht verfälscht werden, die Auslegung aber ist sehr notwendig. Denn Jesus, aber auf Jahwe reden nicht zu unserem einfachen Verständnis [Spr 1,6].

Deshalb redet Jesus zu uns in Gleichnissen, weil wir sehen und doch nicht sehen, weil wir hören und doch nicht hören und nichts verstehen.

Denn wahrhaftig, jetzt begreifen wir, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Und das ist das Christentum.

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Kommentar von helmutwk
11.01.2016, 00:17

Die Bibel ist Gottes Wort an uns, und wir haben kein Recht, dort etwas zu verändern und eigene Gedanken hinzuzutun.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Schülerarbeiten, die da gesammelt werden, anschließend in einer Bibelausgabe veröffentlicht werden.

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"Mein Sohn, mein Sohn, mein Absalom"


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weihnachtsgeschichte: die hirten auf dem feld oder die drei weisen aus dem morgenland, die speisung der 5000

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Moses führte die Israeliten durch das rote Meer. Lies mal die spannende Geschichte in 2. Mose Kapitel 14 nach.

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Kommentar von Hooks
10.01.2016, 10:39

Und dann erzähle diese Geschichte dazu (das ist der einzige Witz, den ich mir über geistliche Dinge gestatte):

Liest ein Hippie auf der Parkbank in der Bibel und ruft: "Halleluja, Gott ist groß!" Kommt ein Theologieprofessor vorbei und fragt, was er denn da liest. "Ja, hier: Das ganze Volk der Israeliten geht mitten durch das Rote Meer!"

Der Professor sagt: "Das ist überholt. Die Wissenschaft hat festgestellt, daß hier nur eine seichte Furt von 30 cm Wasser war, das war kein richtiges Wunder." Reibt sich vor Freude die Hände und geht weiter. Der Hippie ist enttäuscht, liest aber weiter.

Der Professor hört hinter sich ein Rufen: "Halleluja, Gott ist groß!"

Er geht zurück und erkundigt sich: "Was ist denn los, ich habs Dir doch gerade erklärt, daß da nur eine Furt von 30 cm Wasser war!" "Ja, natürlich, aber lies mal hier: In 30 cm Wasser ist das ganze Heer der Ägypter ersoffen!"

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Das ist eine sehr interessante Art, diese Geschichte zu erzählen...

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Jesus wurde mit 12 Jahren und dann wider mit 30 Jahren in der Bibel erwähnt. In der Zwischenzeit arbeitete er als Zimmermann bei Josef seinen Stiefvater.

Was geschah in dierer Zeit?

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Kommentar von realsausi2
08.01.2016, 15:40

In der Zwischenzeit arbeitete er als Zimmermann

Wo hast Du das denn her?

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Kommentar von Hooks
08.01.2016, 21:15

Puh,das ist doch alles Spekulation, Darauf würde ich mich nicht einlassen.

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