"Fox Digital HD"& "Ultraviolett"?

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1 Antwort

Also UltraViolet ist ja quasi der Nachfolger zur „normalen“ Digital Copy. Größter Unterschied ist jetzt, dass sich die meisten Studios auf diesen „Standard“ geeinigt haben, wohingegen die Vorgehensweisen zum Einlösen und Anschauen der alten Digital Copys ja sehr unterschiedlich waren. Generell liegen die Kopien jetzt nur noch als Code bei und nicht mehr auf einer separaten DVD. Vorteile sind u.A. das Hinzufügen der Filme zu seiner UV-Bibliothek, sowie das anschließende Streamen und Downloaden via Cloud. Außerdem liegen die Filme meist alle in HD-Qualität vor.

Dennoch gibt es (pro Region) verschiedene Anbieter von UV-Digital-Copys, in Deutschland sind das bisher Sony Pictures, Flixster und Videociety. Über diese Portale können die Codes eingelöst und zur Sammlung hinzugefügt werden. Wo man welchen Code einlösen kann, ist abhängig vom Label, ab un zu hat man die Wahl, oftmals aber auch nicht (z.B. Sony-Filme nur bei Sony). Das ist aber eigentlich egal, denn der Clou an der ganzen Geschichte ist, dass sich die Sammlungen aller drei Anbieter verknüpfen lassen und man sämtliche UVs überall anschauen kann. Zumindest in der Theorie: Ab und zu kann es wohl vorkommen, dass ein Anbieter aktuell keine (noch) Lizenz für einen bestimmten Titel hat (meist bei Neuveröffentlichungen), so dass man den Film nicht anschauen kann.

Außerdem gibt es Beschränkungen: Zum einen sind natürlich alle Codes zeitlich begrenzt und müssen bis zu einem bestimmten Datum eingelöst werden. Zusätzlich behält sich Warner im Kleingedruckten unterhalb seiner Codes vor, dass nach Ablauf einer zeitlichen Frist (ab Einlösung) eine Gebühr zur Nutzung entstehen KANN. Dies ist mir aber bisher nur bei Warner-Codes aufgefallen.

Eine coole Sache ist mir noch bei den Codes von Fox aufgefallen. Diese sind nämlich sehr flexibel und lassen sich nicht nur bei den o.g. UV-Anbietern einlösen, sondern bspw. auch bei Google Play. Der Film wird dann deiner Play-Bibliothek hinterlegt. Dies habe ich bisher bei Fox-Codes immer wahrgenommen, da sich die Filme über Google deutlich leichter ansehen lassen (Android, iOS, Web-Browser, Chromecast etc.) und auch die Bild- und Übertragungsqualität deutlich besser ist. Wohingegen die Apps (wenn es denn welche gibt – bisher nur Flixster) oder Portale der anderen Anbieter ehr durchwachsen sind. Nur so als Tipp am Rande. Ein Nachteil hat Google Play aber dennoch: keine Originaltonspuren (aber ich denke dass kommt auch noch irgendwann). Und zumindest Flixster hat diese bereits für den ein oder anderen Film.

Einlösedatum bedeutet, dass man den Film bis zu diesem Datum seiner Streaming Bibliothek hinzufügen kann. Einmal hinzugefügt, kann ein Film so oft angeschaut (gestreamt) werden, wie man möchte.

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