fotoshooting draußen? Wie am besten machen, welche technik?

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3 Antworten

Wenn die Bilder nicht wie Schnappschüsse aussehen sollen, ist vor allem die richtige Beleuchtung des Models wichtig. Da du wahrscheinlich nicht das Geld für aufwändige Blitzanlagen hast, kannst du auch erstmal mit dem normalen Sonnenlicht arbeiten.

Das erste Bild ist zum Beispiel im direkten Gegenlicht entstanden. Normalerweise bleibt dann vom Model nicht mehr als eine Silhouette. Mit einem Reflektor kann man aber das Sonnelicht auf das Model reflektieren, sodass es besser beleuchtet wird und man das Gesicht erkennen kann. Dafür reicht oft schon eine einfache Styroporplatte, die es fast umsonst in jedem Baumarkt gibt (s. Video im Anhang). Ansonsten gibt es relativ günstig faltbare Reflektoren zu kaufen: http://www.amazon.de/Mantona-Faltreflektor-silber-schwarz-Diffusor/dp/B0036DT8XI/ref=pdcpph_1

Wenn ihr mit solchen Reflektoren arbeitet, braucht ihr allerdings immer noch eine dritte Freundin, die den Reflektor festhält.

Ansonsten solltet ihr einfach viel ausprobieren, mal von unten und mal von oben, mal von der Seite und mal von vorne oder hinten fotografieren.

Die meisten Profis arbeiten auch draußen mit Licht. Vor allem im ersten Bild wird das sehr deutlich: die Sonne ist hinter dem Model, was bedeutet, dass ihr Gesicht im Schatten und dadurch sehr dunkel ist. Um es so hin zu bekommen, braucht man auch vorne eine Matte Lichtquelle. die meisten haben dafür eine mit Stoff überzogene Lampe oder für einen etwas sonnigeren Teint eine mit goldener Folie dahinter. Im zweiten Bild kommt eindeutig Licht von links und würde tippen, dass es kein bzw. nicht nur Sonnenlicht ist. Wahrscheinlich ist es eine dieser Lampen mit goldener Folie. Sonnenlicht ist super, aber man braucht meist eine weitere Lichtquelle, um den nötigen Kontrast von allen Seiten zu erreichen. Außerdem wird in beiden Bildern auf die Augen fokussiert. Probier einfach mal einiges aus!

oh dankeschön :) hast mir sehr geholfen...

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Anstatt Lampen wie vorher erwähnt werden auch gerne Reflektoren benutzt. Damit wird das natürliche Umgebungslicht gerichtet und auf den benötigten Punkt reflektiert. Solche Reflektoren haben dann meist eine siberne und eine goldene Seite. Ist auch weniger lästig als die schweren und teueren Lampen zu tragen. Von den Akkus und Dieselagregaten zur Stromerzeugung mal ganz abgesehen :-) ;-)

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@NormanGuy

Genau das meinte ich mit den Folien :D Mir ist da nur nicht der richtige Begriff für eingefallen, danke!

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Wenn Du mit dem natürlichen Licht arbeitest, geh nicht bei hohem Sonnenstand und klarem Himmel ans Werk. sonst sind auf den Bildern statt Augen nur "schwarze Löcher" zu sehen. Versuche, bei diffusem und/oder seitlichem Licht zu arbeiten. Experimentiere auch mit dem Blitz der Kamera. Zum Aufhellen reicht auch schon der kleine eingebaute. Stell ihn auf Aufhellblitz oder Zwangsauslösung oder wie auch immer das bei Deiner Kamera heisst. Zusätzlich kannst Du auch noch die Blitzbelichtungskorrektur einsetzen und mit verschiedenen Minuseinstellungen experimentieren. Überhaupt, experimentieren! Mach viele Bilder und vergleiche dann, welche Einstellung (Blitz etc.) sich wie in der Bildwirkung bemerkbar macht. Viel Spaß!

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