Fotoshooting - Welches Objektiv?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tja, beschäftige dich mal mit den Grundlagen... Je nach Brennweite verändert sich auch die Freistellung und der Bildwinkel bzw. Hintergrundausschnitt.

Unschärfe hängt ab von:

  • Blende (f-Nnummer) - je kleiner die Blendenzahl umso offener die Blende - sprich möglichst kleine Nummer einstellen
  • Brennweite - je größer die Brennweite umso stärker die Unschärfe - siehe angehängtes Bild
  • Verhältnis vom Abstand Motiv zu Kamera zum Abstand Motiv zu Hintergrund. Je weiter der Abstand Motiv zu Hintergrund im Verhältnis zu Motiv zu Kamera umso stärker die Unschärfe.
  • Der Sensorfläche… Kann man mehr oder weniger so sagen denn je kleiner der Sensor umso kleiner die Brennweite um den gleichen Bildausschnitt zu bekommen.

XX-YYmm ist die Brennweite.

Gehen wir mal von den kleineren Modellen aus dann gilt:

  • 1-18mm = Ultraweitwinkel
  • 19-30mm = Weitwinkel
  • 30-35mm = Normalbrennweite (menschl. Sehfeld - je nach Crop-Faktor)
  • 40-200mm = Tele
  • ab 200mm = Supertele

Alles unter der Normalbrennweite zeigt mehr im Bild als wir sehen können. Das wird zB in Hotels eingesetzt... Man kennt die schönen, großen und geräumigen Zimmer aus dem Katalog, die in natura dann doch 1-2 Nummern kleiner sind... Das ist der WW/UWW Effekt.

Tele holt entferntes Näher ran und sorgt für einen "Tunnelblick" - Je größer die Brennweite umso Stärker der Effekt.

Es gibt jedoch auch noch andere gaaanz wichtige Nummern. Die werden normal mit f/X-Y bzw. f/X oder 1:X-Y bzw. 1:X angegeben.

Das ist die s.g. Lichtstärke. Grundsätzlich gilt je kleiner die Nummer umso teurer. Stell dir ein Objektiv wie eine Pipeline vor - Je kleiner die f-Nummer umso größer der Durchmesser und umso mehr Licht kann in der gleichen Zeit durch.

Dies ermöglicht es zB schöne Stimmungsbilder bei Kerzenschein oder Lagerfeuer zu schießen ohne allzuviel Rauschen zu haben. Weiters wird dadurch aber Bereich der Schärfe (Schärfentiefe / Schärfenebene) geringer. Das kann man auch zum Freistellen (scharfes Motiv vor unscharfem Hintergrund) verwenden!

Bessere Objektive haben eigentlich eine konstante Offenblende - zB 28-75mm f/2.8 oder 70-200mm f/2.8. Das bedeutet, dass egal bei welcher Brennweite die Lichtstärke immer gleich ist.

Günstigere Modelle haben eine Variable Lichtstärke - zB 18-105mm f/3.5-5.6. Hier gilt die 3.5 bei 18mm und die Lichtstärke schwindet dann auf 5.6 bei ca. 2/3 (ca. 70-75mm) der max. Brennweite.

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganze Technik beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse.

Beachte wie der Hintergrund immer enger und unschärfer wird - (Pferde, Reiten, Fotografie)

Och mei, du musst doch selbst wissen, mit welchem Objektiv du wahrscheinlich öfter zum Zug kommst, ob du eher formatfüllende Aufnahmen machen willst oder Überblicksaufnahmen. Ob es schlimmer ist, mal an was nicht ranzoomen zu können oder nicht weit genug weg zu sein. Du kennst das fragliche Gelände und die Situation, wir nicht.

Überhaupt finde ich es seltsam, daß du nur ein Objektiv mitnehmen "kannst". Was spricht denn dagegen, das 2. mitzunehmen?!

In der Kameratasche passt kein zweites mit rein und ich möchte es nicht ungepolstert in irgendeine Tasche stecken :-)

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@XxFeuersternxX

Handtuch rum, Gummiband rum, Objektiv erstklassig gepolstert.

Bei nächster Gelegenheit größere Kameratasche besorgen. Sorry, es ist doch wenig sinnvoll, sich eine DSLR mit Wechselobjektiven zu holen, nur um sie dann nicht mitzunehmen.

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Im Moment Besitze ich das Kit […]

ich schätze mal, dass Du mit Kit das 18-55mm-Standardobjektiv meinst, was vielen DSLR beiliegt?

Ich mag eigentlich beide, doch beim Kit ist der Nachteil, dass ich nicht weit ranzoomen kann etc.

Wie wäre es mit dichter rangehen, statt zu versuchen, weiter heran zu zoomen?

Doch der Nachteil beim Sigma ist, dass ich immer eine gewisse Entfernung von manchmal bis zu 5 Metern haben muss, was doch auchr echt nervig ist.

Das ist bei so langen Teleobjektiven wohl normal, die sind selten für Motive gedacht, die dichter als 5m entfernt sind, sondern eher für solche, die 500m oder weiter weg sind

Wenn ich nur ein Objektiv minehmen könnte (warum eigentlich? Irgend eine Tasche findet sich immer, um beide Objektive einpacken zu können) würde ich mich in dem Fall wohl für das 18-55mm Kitobjektiv entscheiden. An ein paar Leute vom Stall im Gelände kann man im Zweifelsfall einfach dichter rangehen, wenn man das Motiv formatfüllend aufnehmen will.

Auf Dauer würde ich aber schon mal darüber nachdenken, ob Du nicht die Lücke zwischen dem Standardobjektiv und dem Teleobjektiv schließen solltest, und bis dahin lohnt sich sicherlich auch die Anschaffung einer einfachen Kameratasche, in die neben Deinem Body und den jetzigen Objektiven dann auch Platz für weitere Objektive oder Blitzgeräte wäre, so dass Du Dich nicht mehr entscheiden musst, ob Du das eine oder das andere Objektiv mitnimmst.

Wenn´s eine Nikon ist, könnte es auch das 18-105 sein, das ebenfalls im Kit angeboten wird.

Witzigerweise würde ich eher zum Tele tendieren, wenn´s um Gelände geht. Ein paar Schritte zurück sind in meinen Augen leichter als einmal quer über ein Feld sprinten. Aber ich denke, daran sieht man hervorragend, daß die Frage nur durch den Fragesteller selbst zu beantworten ist, weil sie eben von Photographiervorlieben und dem gewünschten Ergebnis abhängig ist .

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