Fotografie-Tipps für Anfänger?

6 Antworten

Mit JPG-Illuminator (Freeware) kann ich ein einfaches aber sehr gut und effektiv arbeitendes Bildbearbeitungsprogramm empfehlen.

Das Programm muss nicht installiert werden. Einfach downloaden, entpacken und loslegen.
Auf 143 PDF-Seiten in deutscher Sprache kann man sich Grundlagenwissen zum Programm aneignen.

http://www.jpg-illuminator.de/

Mit diesem Spezialist für Weißabgleich, Schatten- u. Farbkontrolle ist es möglich, mit wenigen Klicks spektakuläre Ergebnisse aus einem farbmäßig etwas „flach“ geratenen Foto heraus zu holen.

Und so geht es:

Lade dein Bild in JPG-Illuminator (Bild 01).

Um die Sättigung des Bildes zu korrigieren, probiere die 3 Schaltflächen bei Sättigung aus.
Wenn du bei diff.A und diff.B vor dem Verschieben der Regler die Umschalttaste drückst und dabei festhältst ändern sich alle Regler zu gleich.
So entstehen die Farben der „Postkartenansichten“ (Bild 02).
Klickt man auf die kleinen grünen Kästchen rechts von neben den Bearbeitungsreglern, kann man den Vorher- u. Nachher-Effekt sehen.

Tipp 1: Verwendet man JPG-Illuminator öfter, lohnt es sich im Root-Verzeichnis des Programms auf die Datei »install_jpgillu.vbs« zu klicken.
Das Programm integriert sich dann im Kontextmenü und JPG-Illuminator wird mit einem Rechtsklick auf ein Bild und dann mit links auf »Bearbeiten mit JPG-Illuminator« sofort gestartet (Bild 03 + 04).

Tipp 2: Es lohnt sich bei dauerhafter Verwendung des Programms, regelmäßig die neuen Versionen von der Herstellerseite zu downloaden.

Ich verwende das Programm schon viele Jahre, habe mich auf Bildbearbeitung spezialisiert und bin der Meinung, dass JPG-Illuminator durchaus, was Weißabgleich, Licht, Schatten und Farben betrifft, mit teueren Programmen mithalten kann.

Viel Spaß. LG Lazarius

Bild 01 - (Bilder, Foto, Fotografie) Bild 02 - (Bilder, Foto, Fotografie) Bild 03 - (Bilder, Foto, Fotografie) Bild 04 - (Bilder, Foto, Fotografie)

Solltest du dich für weitere Programme interessieren …

Das Nonplusultra wird wahrscheinlich immer Adobe Photoshop sein.
Für Privatanwender lohnt sich diese teuere Anwendung nicht, denn es geht auch, vielleicht nicht so flott, mit anderen Programmen, zum Nulltarif.

Kostenlose Download-Programme für den PC zur Bearbeitung von Fotos und Grafiken:

- Gimp (die beste Freeware, Photoshop-Pendant)
Tipp: wer Gimp 2.8-64 Bit im Photoshop-Design mag (mit Anleitung).
http://www.chip.de/downloads/Photoshop-Theme-Pack-fuer-GIMP\_98609103.html
- Artweaver Free (Menüführung ähnlich wie Photoshop)
- Paint.Net
- Krita ist ein sehr umfangreiches und kostenloses Mal- und Zeichenprogramm, das auch für Comiczeichner und Illustratoren sehr interessant sein dürfte.
Man kann damit Illustrationen, Texturen, Paintings, Comics, Mangas oder andere digitale Kunstwerke erstellen.

http://www.computerbild.de/download/Krita-9902876.html

Totorials und Videos für Krita

https://docs.krita.org/Resources

- Magix Foto Designer 7 ist für schnelle Bildkorrekturen mit wenig Klicks optimiert.
Vorsicht! bei der Installation. Der Installer liefert auch Zusatzsoftware. Wer sie nicht benötigt, sollte die Häkchen bei der Installation entfernen.
Das Programm beginnt mit einer Testversion. Wer es dauerhaft nutzen möchte, kann es über eine kostenlose Registrierung bei Magix als Freeware-Version freischalten lassen.
Auf ein umfangreiches PDF-Handbuch in deutscher Sprache lässt sich nach der Installation zugreifen.

- XnRetro (auch als App iOS, Android) xnview.com/de/xnretro/

XnView MP 64 Bit schneller Bildbrowser mit großem Funktionsumfang für alle Bildformate:
Der Bildbetrachter lässt fast keine Wünsche offen und ist für alle Betriebssysteme in 32 und 64 Bit kostenlos erhältlich.
Mit der integrierten Bildbearbeitung erledigt man schnell und zielsicher grundlegende aufgaben.
So sind mit wenigen Klicks die exakte Korrektur von Rotaugen möglich.
Die Stapelverarbeitung ermöglicht viele Bilder in einem Rutsch zu bearbeiten.

http://www.chip.de/downloads/XnView-MP\_61534213.html

Um Bilder im RAW-Format kostengünstig zu bearbeiten, eignet sich die Freeware RAW-Therapee.

http://www.chip.de/downloads/RAW-Therapee-64-Bit\_50515336.html

Für Screenshots:
LightShot ist eines der besten Screenshot-Tools im Freewarebereich für Windows und ideal für alle, die ein schlankes Tool suchen, um ab und an den Bildschirm abzufotografieren. Dabei geizt die Freeware nicht mit Funktionen.

http://www.chip.de/downloads/LightShot\_71776578.html

oder …

Fotos bearbeiten im Internet, Schriften, Effekte und Collagen erstellen – schnell, einfach und kostenlos:


Hier ist eine kleine Auswahl an Online Bildbearbeitungsprogrammen, mit denen
Fotos mit Effekte, Texte, Rahmen u. Cliparts usw., versehen werden
können. Sie sind auch gut dafür geeignet Profilbilder zu erstellen.

- pizap.com (z. B. Collagen)
- fotor.com/
- fotoflexer.com
- imagechef.com
- sumopaint.com_app
- pixlr.com_editor apps.pixlr.com/express/ (viele Effekte)
- lunapic.com_editor
- rollip.com_start
- photogramio.com_/de
- photoshop.com/tools
- makeup.pho.to/de online-imageeditor.com/?language=deutsch
- PicsArt
- ipiccy.com/
- cooltext.com/ / (online Schrift- u. Logo Generator)
- imgflip.com/memegenerator/

Für dich wird sicher auch etwas dabei sein.

Viel Spaß und LG Lazarius.

4

Achte auf folgendes:

  • Richte den Horizont nicht exakt in der Mitte aus, das wirkt oft langweilig. Ist der Himmel dramatisch -> mehr Himmel abbilden.
  • Suche dir einen interessanten Vordergrund. Das kann ein großer Stein, oder ein Weg der in den Hintergrund läuft, sein. Das "führt" den Blick durchs Bild und macht ein Foto interessanter.
  • Fotografiere bei verschiedenen Lichtstimmungen. Am beliebtesten ist sicher der Sonnenaufgang / - Untergang. Bei Ersterem hast du tolles blaues Licht im Bild, beim Letzteren mehr Rot. Die blaue Stunde ist auch genial um coole Bilder zu machen.
  • Mach auch mal Bilder bei trübem Wetter. Blauer Himmel und Sonnenschein wirkt oft öde und hat zu harsches Licht.
  • Wähle interessante Perspektiven.
  • Fotografiere in RAW um die volle Kontrolle im Nachhinein über den Bildlook zu haben.
  • Aber das wichtigste ist: üben, üben ,üben!

Tipps gibts eigentlich genügend im Internet.

http://www.luebeck-photo.com/anleitung-fotografie/gestaltung/bildaufteilung-horizont.html

Mein Tipp, bleib erstmal im Bereich der Normalbrennweite also um die 30mm. Nimmt man Ultraweitwinkel wie das 10-18mm wird das Bild von den Seiten her unheimlich gestreckt. Damit hast Du zB zuviel Himmel, zuviel Boden und das was Du eigentlich schön fandest findest Du nur noch in der Bildmitte, eben der Ausschnitt den Du bei einer Normalbrennweite hättest. Das Menschliche Auge hat nunmal keinen Zoom, weshalb man egal in welche Richtung man an der Kamera die Brennweite verändert auch nie das Bild bekommt, was man vorort gesehen hat. Von Canon wird zB das 24mmF2,8 als Objektiv mit natürlicher Perspektive verkauft daran solltest Du dich orientieren.

Hier sieht man recht deutlich wie sich Perspektiven verändern, mit unterschiedlicher Brennweite. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/70/Weitwinkelperspektiven.jpg ganz rechts wäre die normale Ansicht gewesen.

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