Fotograf.de?

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3 Antworten

Was ist mit einer Gewerbehaftpflicht, falls beim arbeiten/fotografieren Schäden entstehen. Was ist wenn der Auftraggeber nicht zu frieden ist und Schadenersatzansprüche stellt. Ein Model sich ein Bein bricht beim Fototermin. Geschäftsrechtschutz evtl. sinnvoll. Dann rechne einmal deine Fiskosten beim Start und was so im Monat rumkommt. Wenn du ein Geschäftsplan erstellst, kannst du auch starten. Notfalls sich einmal mit einem Steuerberater kontaktieren, was so an Kosten auf einen zukommen können. Auch helfen Gründerstammtische, die Rede und Antwort aus eigener Erfahrung geben können.

Fang erst mal an, mit der Fotografie Geld zu verdienen!

Das wird zunächst nur Hobbycharakter haben und die Gewinnzone ist weit, wenn man die Kosten für Ausrüstung einrechnet.

Wenn Du wirklich damit Geld verdienst, kannst Du Dich immer noch melden, dann beim Finanzamt, Stadt wegen Gewerbeanmeldung. 

Arbeitsamt hat damit nichts zu tun und der Arbeitsgeber ebenfalls, wenn im Arbeitsvertrag ein Nebenerwerb nicht untersagt wurde (wäre ungewöhnlich).

juergen63225 01.07.2017, 21:46

Das Verbot von Nebentätigkeiten, bzw. Nebentätigkeiten nur nach Genehmigung des Arbeitgebers ist nicht ungewöhnlich, sondern üblich!

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TheoBN 02.07.2017, 09:38
@juergen63225

Üblich im Öffentlichen Dienst und bei den Beamten, aber in Arbeitsverträgen der freien Wirtschaft (und bei meinen früheren Arbeitsverträgen) sind mir solche Klauseln noch nicht begegnet.

Das ist aber schon eine Weile her! :-)) Als Selbstständiger war das sowieso kein Thema.

Wenn Du sicher bist, dass das heute üblich ist, lasse mich mich gerne belehren.

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big2blind 01.07.2017, 21:57

Ausrüstung hab ich bereits und mein "Hobbycharakter" hab ich denk ich auch schon lange überschritten https://www.instagram.com/p/BVI5wxuFWL5/5/

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TheoBN 02.07.2017, 09:45
@big2blind

Vorher ein Blick in den Arbeitsvertrag und dann los!! :-)

Und dann Nägel mit Köpp:

Bestand und Wirtschaftswert Deiner Ausrüstung auflisten, Freiberufliche (?) oder gewerbliche Tätigkeit beim FA anmelden, Steuernummer beantragen und vielleicht kannst Du eventuelle Startverluste mit Deinen Steuern aus Deinem Arbeitnehmerverhältnis verrechnen.

Ein Gespräch mit dem FA-Mitarbeiter oder Steuerberater hilft weiter. 400€ Regel ist nicht zutreffend, jeder verdiente Euro muss angegeben werden.

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Vorweg: Es gibt in Deutschland nichts, was nicht angemeldet werden muss.

In deinem Fall musst du ein Kleingewerbe anmelden.

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