Fotograf Kleinunternehmen oder als Freiberufler?

3 Antworten

Was ist sinnvoller, Kleinunternehmen oder Freiberufler?

Die Frage ergibt so keinen Sinn. Du wirfst hier nämlich Einkommensteuer- und Umsatzsteuer durcheinander. Fotografen sind i.d.R. Gewerbetreibende und keine Freiberufler. Der Begriff 'Kleinunternehmer' stammt aus dem Umsatzsteuergesetz und betrifft Unternehmer, deren Umsatz 17500 € nicht übersteigt.

Habe ich irgendwelche Vorteile, wenn ich meine Ausrüstung und sonstige Ausgaben für die Fotografie dokumentiere?

Derartige Ausgaben sind Betriebsausgaben. Sofern du nicht Kleinunternehmer bist, bist du vorsteuerabzugsberechtigt und kannst die gezahlte Umsatzsteuer von der von dir geschuldeten  Umsatzsteuer abziehen.


Kleinunternehmen oder Freiberufler?

Das ist keine Frage des Entweder-Oder ! Auch Freiberufler können die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) nutzen.

Wenn ein Fotograf aber Auftragsarbeiten macht, wie z.B. Bilder auf Hochzeiten etc., dann ist er kein Freiberufler sondern Gewerbetreibender und muss das Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden und sich in die Handwerksrolle eintragen lassen. Weil der Fotograf ein zulassungsfreies Handwerk ist, braucht man keine Qualifikation hierfür.

Beim Finanzamt hilft man Dir diesbezüglich weiter. Die beraten einen dort nach meiner Erfahrung wesentlich geduldiger und ausführlicher als man das erwartet!

Beim Finanzamt kann er nur sehr begrenzt beraten werden, weil dort keine Kompetenz zum Gewerberecht und Handwerksrecht gegeben ist. Daher empfiehlt sich eher eine Beratung bei der Handwerkskammer, die allumfassend beraten kann.

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Beratung ist das vollkommen falsche Wort. Dazu ist das Finanzamt nicht befugt. Sie dürfen zwar Auskünfte geben, die sind aber inhaltlich begrenzt. Auch ein Finanzamt kann bei "Grenzüberschreitungen" auf die Finger bekommen. Vielen Steuerpflichtigen erscheinen die "Ratschläge" als Beratung. Das ist allerdings in den meisten Fällen eine Folge der Unkenntnis von Fragestellern. Kann Dir das sagen, weil ich die rechtlichen Grundlagen für die Auskunftspflicht kenne und weil ich bei Finanzämtern schon einige dieser "Ratschläge" selber mitgehört habe. Darauf weisen nach meiner Erfahrung auch alle Beamten hin, dass sie keine Beratung ersetzen. Auch hier ist es der Unkenntnis der Fragenden geschuldet, dass die meinen das sei nur eine Formalität. Diese Formalität kostet ganz oft Geld, würde vielleicht der Volksmund bei Kenntnis der Sachverhalte formulieren.

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