FOS 11 Pflegepraktikum erfahrungen?

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4 Antworten

Also ich habe letztes Jahr auch drei Praktika auf der FOS gemacht und war ein halbes Jahr im KiGa und jeweils drei Monate im Krankenhaus und einer Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung.

Im Krankenhaus war ich auf einer chirurgischen Station, wo wir schon ziemlich krasse Fälle hatten, also auch die schweren Bauch-OPs. Allerdings hatten wir auch viele alte, demente Menschen auf Station, da das Krankenhaus so voll war.
Da ich noch nicht 18 war, durfte ich nicht im Schichtdienst arbeiten und hatte damit von halb 8 bis 16:00 Tagesdienst. Anfangs war es echt schwierig sich "einzuleben", weil meine ganze Station gefühlt im Dauerstress war, aber ich habe immer nachgefragt und war total interessiert was auch total gut angekommen ist und ich auch dadurch mal "anspruchsvollere" Aufgaben bekommen. Prinzipiell habe ich so gut wie alles gemacht bzw. sollte ich so gut wie alles machen (aufgrund mangelnder Arbeitskräfte wahrscheinlich auch das ein oder andere, was versicherungs- und vertragstechnisch nicht so in Ordnung war).

Essen verteilen, einsammeln und anreichen (kann schon mal sehr viel Zeit in Anspruch nehmen bei drei Mahlzeiten am Tag, auch wenns nur ein Patient ist); zur Toilette begleiten und dort helfen, eventuell Nachtstuhlholen und säubern, Patienten die bettlägrig sind säubern; viel Smalltalk mit den Patienten; Betten und Nachtschränke holen, austauschen, säubern; zu Untersuchungen/OP bringen und abholen; Blutzucker messen und eintragen; Medikamente sortieren, verteilen, anreichen; Viggos ziehen (diese Zugänge in Hand/Arm); beim Verbandswechsel helfen; in allen möglichen Stationen, auch Intensiv, rumlaufen und irgendwelche Dinge besorgen; Patienten aus Notaufnahme abholen und auf Station aufnehmen; Patientenakten sortieren; Koffer packen und und und... eben immer laufen, wenn jemand klingelt.

Es kommt natürlich immer auf das Krankenhaus und die Station an, aber mein Praktikum hat total Spaß gemacht. Es gab zwar unglaublich stressige Tage, aber auch Dienste in denen kaum etwas zu tun war. Ich habe so unglaublich viel gelernt und durch mein Interesse und meinen Einsatz auch eine gute Bewertung bekommen. Auch wenn ich oft echt an meine Grenzen gekommen bin, war das Praktikum vielleicht auch grade deshalb total bereichernd.
Wichtig ist nur - klar wurde auf mich Rücksicht genommen und mir wurde auch oft gesagt, dass ich bei schlimmen Wunden etc raus gehen kann wenn mir schlecht wird, aber generell gilt "Ihgitt" als Krankenhauspraktikant nicht :D

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Ich habe nach der Schule freiwillig ein Pflegepraktikum im Krankenhaus auf der Inneren gemacht.

Es steht und fällt alles mit den Kollegen und Kolleginnen. Stimmt das Verhältnis zu ihnen, kann man total viel lernen.

Meine Aufgaben bestanden morgens im Patienten waschen (/helfen), anfangs mit einer Pflegekraft, später auch allein, im Mobilisieren (gemeinsam), außerdem Essen austeilen/einsammeln und auch hin und wieder füttern.

Dann durfte ich nach einiger Zeit helfen, die Kurven zu vervollständigen, Blutdruck, Temperatur, Frequenz messen.

Prinzipiell haben die mehr Bock auf einen, wenn man zeigt, dass man sich Mühe gibt, etwas lernen möchte und viele Fragen stellt! ;)

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Ich bin gerade im Pflegepraktikum habe das Erzieherische hinter mir (zum Glück) :D.
Ich mache es in nem Krankenhaus und finde es ziemlich entspannt im gegensatz zum Erzieherischep Praktikum welches ich im Kindergarten gemacht haben.. die Kinder waren zwar voll süß aber es war dort immer viel zu laut. Mein Fazit ist dass der Pflegeteil (im Krankenhaus) ziemlich entspannt ist (bis jetzt zumindest) :D

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Kommentar von AmelieSonne
14.03.2016, 16:05

was sind denn so die Aufgaben in KH? Musst du die Menschen Waschen? & ihren intimen Bereich reinigen? Davor habe ich am meisten Angst. .. LG :)

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Kommentar von GoekhanGK
14.03.2016, 16:15

Ich muss sie waschen und suf Toillette helfen dass heißt es kommt kmmer auf den Patienten an manche waschen sich wo sie können also vorne überall auch dir Intimbereiche du misst halt den Rücken und den Po saubermachen und waschen windeln wechseln etc manche wollen sichs bequem machen und du musst alles machen wenn du nicht mit den Patienten redest (ich fands gar nicht so schlimm)
Und auf Toillete bringen ist auch nicht so schlimm kommt wieder auf den Patienten an ist er Bettliegrig dann muss er auf dem bett in eine Schüssel machen musste ich auch machen ist ziemlich. Eklig aber die meisten gehen auf toillette erledigen die Arbeit und rufen dann damit du die windel hochziehst wechselst und wieder ins bett begleitest.
Ansonsten musste ich Lager auffüllen, Schränke einräumen, wenn die Patienten klingeln hingehen, essen austeilen oder auch mal 1
Stunde mit dem Handy chilln wenns gar nichts zum tun gibt.
Brauchst keine Angst haben wegen Intimbereich die meisten Patienten machen es selber wenn nicht ist es auch micht allzuschlimm

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Pflegestation im Seniorenstift. Essen eingeben, Arzttermine begleiten, Waschen, Anziehen, Alltagsbegleitung. War nichts wildes dabei, nur ein paar demente Omis, die mich mit Nazisprüchen gefoltert haben und eine Dame, die verstorben war und die umgebettet werden musste. Da war bei mir aber Schicht, danach hab ich erst mal nichts mehr gebraucht..

Nee, war nett, wirklich! In der Tagesstätte waren alle so fit, da konnte ich mir viel zeigen lassen, wie man Rosen aus Ton bastelt und so..

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