Fort- oder Weiterbildung zur Bestattungsfachkraft- welche Voraussetzung braucht man da?

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Solche Fragen werden regelmäßig im http://bestatterweblog.de/ sehr kompetent beantwortet.

Hallo Macchiato, die bisherigen Antworten sind zwar alle nicht wirklich falsch, aber mein Vorschlag für Deinen Bekannten ist folgender - er suche sich einen Bestatter seines Vertrauens und mache da (z.B. im Urlaub) ein mindestens vierzehtägiges Praktikum, um über sein Bauchgefühl hinaus erst einmal zu prüfen, ob es wirklich geht für ihn. Der Umgang mit Toten, vielleicht auch mal schon mit deutlichen Zersetzungserscheinungen, Suizid- und Verkehrsopfern ist nicht so, wie Angehörige die Situation erleben....! Dann kann er, mit seiner kaufmännischen Vorbildung auch als Seiteneinsteiger erst mal ein paar Jahre bei einem Bestatter arbeiten (ohne gleich zu sagen - ich will dir mal Konkurrenz machen....)und sich anschließend selbstständig. Es gibt keinerlei Zugangsbedingungen für unsere Branche. Die reguläre dreijährige Lehrausbildung geht naturlich auch, halte ich bei der Vorbildung, woja "nur" das Bestatterische fehlt, für verschenkte Zeit. Berufsbegleitende Weiterbildungen bieten große Bestattungshäuser selbst, es gibt aber vermutlich auch externe Lehrgänge, zu denen man natürlich Vorwissen mitbringen muß. (Brauchte ich bisher nicht, weil 2meine" Firma das eben intern bietet.)

Das ist ein Lehrberuf! Somit sollte er sich bei einem Bestattungsinstitut für einen Ausbildungsplatz bewerben. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Vor allem wenn er sich später mal selbständig machen will ist dies sinnvoll. Nähere Infos beim Bundesverband der deutschen Bestatter unter: http://www.bestatter.de/.

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