Forschungsthema für mich?

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5 Antworten

Erstelle doch eine "Ökokarte" der Gewässer in Deiner Umgebung, dabei sowohl chemische Beschaffenheit, soweit für Dich möglich (pH-Wert, Nitratgehalt, Sauerstoffgehalt, organische Verunreinigungen ...), berücksichtigend, mikrobiologische Beschaffenheit (Wasserproben mit Mikroskop analysieren und Mikroorganismen bestimmen), botanische Bestimmung der Flora und zoologische Auflistung der ansässigen Tiere etc. . Was Dir möglich ist, mußt Du entscheiden. Interessant sind übrigens neben bestimmten Algenarten auch Fäkalbakterien, sofern sich die Gewässern in der Nähe landwirtschaftlich genutzter Flächen o.ä. befinden, siehe u.a.

http://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/biol_analytik_mikrobielle_oekologie/faekale_abschwemmungen_landwirtschaft/index.htm

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McBaumwolle 21.08.2016, 18:25

Danke, wenn keine anderen Antworten mehr kommen, dann wird diese wahrscheinlich die Hilfreichste :)  (aber: echt gute Idee)


Eine Frage noch: Meinst du mit Gewässer Seen und Flüsse oder was kleineres?

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PolluxHH 21.08.2016, 19:25
@McBaumwolle

Es kommt letztlich auf die konkrete Fragestellung an. Wenn es "nur" um eine ökologische Kartierung gehen soll, so sind für Dich Gebiete mit möglichst großer Artenvielfalt von Interesse oder aber Gebiete, die nur wenige Unterschiede aufweisen. Z.B. rechts Landwirtschaft, links Naturschutzgebiet einer landwirtschaftlichen Kulturlandschaft, d.h. Hauptunterschied wäre die aktuelle Nutzung. Es hängt also viel von den Gegebenheiten vor Ort ab.

Wenn Du es detektivisch anlegen willst oder es sich ergibt, dann ist es am Besten, umgekehrt vorzugehen, also von Fluß oder See über Zuflüsse bis ... . Bei detektivischer Arbeit wäre es evtl. angebracht, Kontakt mit Organisationen aufzunehmen, die im Naturschutz aktiv sind und über ein Labor verfügen. Vielleicht schaffst Du es ja, daß man Dich eine gaschromatografische Übersichtsanalyse erstellen läßt und sie mit Dir auswertet.

Was man aber nie vergessen sollte ist Literaturstudium, denn optimal wäre es, die eigenen, statischen Ergebnisse in einen dynamischen Rahmen stellen zu können. Hier könnten Dir auch Naturschutzorganisationen ggf. unter die Arme greifen.

Aber einmal weg vom Thema "Ferienprojekt": wäre es für Dich nicht viel interessanter, mit Mitschülern an "Jugend forscht" teilzunehmen, dann allerdings mit einem anspruchsvolleren Thema? Meine Schule unterstützte z.B. Jugend-forscht-Teilnehmern im Rahmen ihrer Möglichkeiten, was dann auch Zugriff auf erweitertes Labor-Equipement und eigene Räumlichkeiten in der Schule beinhaltete (sowie evtl. Kontakte zu professionellen Laboren) und damit deutlich interessantere Themen zuließ.

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McBaumwolle 21.08.2016, 21:37
@PolluxHH

Da wollten wir eigentlich teilnehmen, waren aber zu spät dran :(

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McBaumwolle 22.08.2016, 07:35
@McBaumwolle

Das mit dem Wasser mache ich jetzt ;)

Soll ich dir das Ergebnis auch geben?

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PolluxHH 22.08.2016, 08:06
@McBaumwolle

Für 2017 ist Anmeldeschluß der 30. November bei JUgend forscht, da hättet ihr noch Zeit. Und zum Ergebnis ... gerne, aber nur, wenn Du auch Kommentare dazu hören möchtest. Wenn ich aber Kritik übe, dann konstruktiv und mit besonderem Augenmerk auf  methodisches Vorgehen (bei ca. 80% der von mir in letzter Zeit gelesenen akademischen Arbeiten lagen massive methodische Fehler vor).

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Suche nach Möglichkeiten Energie zu generieren, die direkt aus der Umwelt entnommen werden können. So z.B. das Wellenkraftwerk. 

Und natürlich auch nicht schädlich für die Umwelt sind!

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McBaumwolle 21.08.2016, 18:42

Danke, auch gute Idee

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Forsche was Plastik in der Umwelt "bewirkt". Du kannst zb ein Diagramm erstellen wie viel Plastok ein Haushalt mit vier Personen in Wiener Woche verbraucht, du kannst probieren möglichst Plastikftei einkaufen zu gehen, oder forsche nach wie viel Plastik an Seen, Straßen, Parks, usw liegt.
Am Ende kannst du deine untersucht zsm fassen und zeigen wie viel Plastik schon in der Unwelt liegt

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McBaumwolle 22.08.2016, 14:39

Gute Idee, das mache ich wahrscheinlich auch :D

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Ich würde einmal versuchen mit "Jugend forscht e.V." in Hamburg Kontakt aufzunehmen. Seit nun fast 50 Jahren werden "Jungforscher" gefördert und Ideen veröffentlicht. Und: es muss doch nicht immer etwas völlig Neues sein. Es gibt viele Arbeiten bei "Jugend forscht" die weitergeführt werden könnten. Am Ende nimmt man evtl. am Wettbewerb teil und wenn man gut ist gewinnt man auch.Auf jeden Fall Erfahrung.

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Wow, ist echt toll, wenn man sieht das sich Jugendliche für Naturwissenschaften interessieren. Sonst kenne niemand der das mag, außer mich.
Tut mir leid, wenn das jetzt keine Antwort ist, aber das ist richtig toll.:)

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