forscher meinten das kiffen den iq wert senkt, aber...

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, Kiffen steigert mit Sicherheit nicht die Kreativität. Schütte einen Sack Bauklötze vor eine Gruppe Kiffer: sie bauen immer die gleiche gothische Kathedrale! Kiffen nimmt dem Geist die Zielrichtung, was entspannend wirkt und schränkt die Selektion der Reize, eine der wichtigsten und umfangreichsten Aufgaben des Gehirns, ein. Ja, das logische Denken leidet. Mathe und Cannabis vertragen sich überhaupt nicht.

Forscher meinen viel. Über diese Studie habe ich auch schon gelesen. Mit Sicherheit schneidet man bekifft schlechter ab, genauso wie besoffen. Dass ein nicht Bekiffter mit größerem Konsum in der Vergangenheit durch eben diesen Konsum schlechter abschneidet, ist nicht zu belegen. Ja, man hat festgestellt, dass die Intelligenz laut Tests bei den Kiffern über die Jahrzehnte etwas nachgelassen hat. Aber erstens nur etwas und zweitens ist die Frage, welche Gründe die eine Gruppe hat kiffen lassen und die andere nicht, bzw. ob diese Gründe nicht eventuell ausschlaggebend für den Intelligenzverlust sind und das Kiffen nur ein ein Symptom ist.

Person A, IQ 120, Abitur, Studium, guter Job, der sie geistig fordert, hat keine Zeit zum Kiffen. Hat sie vielleicht mal probiert und weiß, dass er in seinem Job nicht gut wäre, würde er es tun. Null IQ-Verlust.

Person B, IQ 100, mittlerer Abschluss, Scheißjob ohne intellektuelle Herausforderungen, kifft regelmäßig. IQ-Verlust: 5 Punkte. Dieser Verlust lässt sich nun eher seinem Leben allgemein als seinen Lastern zuschreiben.

Kiffen nimmt dem Geist die Zielrichtung

Kann ich so nicht bestätigen. Was Cannabiskonsum bewirken kann, ist, dass man neue oder andere Perspektiven auf die Dinge erhält. Richtig fokusiert, kann das kreativitätsfördernd sein, oder eben auch nicht. Am Ende hängt es auch sehr davon ab, wie und wie oft man Cannabis nimmt, und wie man dann seine Zeit verbringt.

Ja, das logische Denken leidet. Mathe und Cannabis vertragen sich überhaupt nicht.

Auch das kann ich so nicht bestätigen. Was unter Cannabiskonsum leiden kann, ist das episodische (Kurzzeit)gedächtnis - aber nur für den Zeitraum der Wirkung. Erwachsene Cannabiskonsumenten schneiden in IQ-Tests nach einer gewissen Abstinenzzeit im Schnitt genauso gut ab wie Nichtkonsumenten.

Aber sonst eine gute Antwort ;)

räusper, noch zum Thema "Inteligenzverlust durch kiffen": Es gab da diese relativ aktuelle Studie von Meier et al. 2012: Persistent cannabis users show neuropsychological decline from childhood to midlife. In PNAS 109(40):E2657–E2664, wo in einer Langzeitstudie bei Hardcore-Cannabiskonsumenten eine Abnahme der Leistung in IQ-Tests um 6 (!) Punkte konstatiert wurde - allerdings sowieso nur bei solchen, die bereits in der Jugend mit exzessivem Konsum begonnen hatten und nicht bei Erwachsenen (unabhängig von deren Konsumintensität). Ein Gegenpaper fand jedoch, dass in den ermittelten Befunden sehr wahrscheinlich sozioökonomische Störfaktoren stecken, dass also das soziale und ökonomische Umfeld eher als der Cannabiskonsum für das schlechtere Abschneiden der entsprechenden Probandengruppe ("Hardcore-Kiffer seit der Jugend") bei den IQ-Tests verantwortlich war. Siehe http://www.pnas.org/content/early/2013/01/09/1215678110.short

Immer kritisch bleiben!

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@FelixLingelbach

Na hey, ich fand deine Antwort schon sehr gut, wollte nur meinen Senf hinzugeben ;) Mit 40 Jahren Dauerkiffen hast du außerdem eine Menge mehr Erfahrung als ich, das wusste ich ja zuvor nicht.

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@TomBombadil2010

Das wollte ich mal rüberbringen :-)

Danke, dass du meinen Kommentar mit den passenden Quellen ausgestattet hast.

Ja, zu Zielrichtung und Mathe habe ich eventuell persönliche Erfahrungen verallgemeinert, allerdings beziehe ich mich dabei auch auf meine Mitmenschen, Schüler,...

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Beim Konsum werden die Nervenzellen unter beschuss genommen, an den Synapsen werden übermäßig vele Botenstoffe ausgestoßen, das überlastet diese schnell und macht diese bei längerem Konsum dauerhaft kaputt, dein gehirn gewöhnt sich i dem fall an wenig. einmaliger Konsum kann Kreativitätssteigernd wirken, jahrelanger zerstört mehr.

Völliger Blödsinn.

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@TomBombadil2010

All addictive drugs increase the amount of dopamine in the brain. Dopamine is a brain chemical responsible for causing feelings of reward. The new studies found (for the first time) that high doses of marijuana increased the levels of dopamine in the brain. Constant use of addictive drugs, however, can cause the brain to lose its ability to produce high levels of dopamine. When this happens, a drug user feels a greater need for the drug, or for even stronger drugs. Scientists believe this may occur with marijuana.

Read more: scienceclarified.com/Io-Ma/Marijuana.[html#ixzz2YzAWQneU]

zum Dopamin Überschuss und warum er auftritt ist hier noch ein artikel.

http://thebrain.mcgill.ca/flash/i/i_03/i_03_m/i_03_m_par/i_03_m_par_cannabis.html

wie immer alles auf englisch.

Für weitere wirkungen, wie die aitoxidative einfach auf wikipedia im artikel Tetrahdrocannabinol unter dem punt Wirkmechanismen.

ich hab mich ach wieder missverständich ausgedrückt. die nerven wird nicht geschdet, aber der ausschuss and Dopamin schadet dem Körper, aber das kannst du ja oben nachlesen.

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@Oxycominum

Du würfelst da einiges durcheinander.

The new studies found (for the first time) that high doses of marijuana increased the levels of dopamine in the brain.

Während der Konsumdauer ja. Schokolade z.B. auch. Das ist nicht schlecht

Constant use of addictive drugs, however, can cause the brain to lose its ability to produce high levels of dopamine. When this happens, a drug user feels a greater need for the drug, or for even stronger drugs. Scientists believe this may occur with marijuana.

Das ist alt und überholt. Neuere Studien zeigen, dass Cannabiskonsum keine signifikante Veränderung des Dopamin-Systems des Gehirns bewirkt: http://jop.sagepub.com/content/26/1/144.short: "unlike other drugs of abuse, a history of cannabis use is not associated with alterations in striatal dopamine D2/D3 receptor availability. "

Deshalb gibt es auch keinen "Einstiegsdrogeneffekt" durch Cannabis, wie man früher glaubte.

Für weitere wirkungen, wie die aitoxidative einfach auf wikipedia im artikel Tetrahdrocannabinol unter dem punt Wirkmechanismen.

Antioxidativ = GUT! Deshalb gilt Cannabis ja auch als neuroprotektiv.

die nerven wird nicht geschdet, aber der ausschuss and Dopamin schadet dem Körper, aber das kannst du ja oben nachlesen.

Dopamin schadet nicht dem Körper!(?) Wo hast du denn das her? Dopamin ist ein körpereigener Neurotransmitter.

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@TomBombadil2010

Der Dopaminausschuss ist ein Körpereigenes Belohnungssystem, das durch den mariujanakonsum aktiviert wird. Deswegen besteht auch immer die Suchtgefahr. Meine formulierungen sind nunmal nicht einwandfrei :) (vor allem nicht um 5 uhr morgens)

was die dauerhafte veränderung im dopaminspiegel betrifft: Meine quelle war wohl nicht auf dem neuesten stand, also können wir das argument streichen, hinfällig, widerlegt...

und mit antioxidativ meine ich, was du auch meinst, ich hab ja hoffentlich nirgendwo behauptet, dass das was schlechtes sei. Ich bin auch eig nicht darauf aus, o gegen das Zeugs zu argumentieren, bin eigentlich selbst auf der pro-legalisierungsseite. Ich hbae aber leider schon mehr als einen drogenabsturz miterlebt, und in letzter zeit wird Marijuana als die goldene alleskönnerdroge ohne negative eigenschaften dargestellt und ich hoffe du siehst irgendwo, das das nicht stimmt, vor allem wegen unverantwortlichem umgang, sucht und finanziellen problemen.

Und natürlich hat Marijuana eine ganze reihe von Vorzügen, ich versuche nur aus eigener erfahrung irgendwo eine kleine pposition zu bilden.

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@Oxycominum

Korrekt, auch von Cannabis kann man süchtig werden. So wie von Schokolade, Fett/Zucker allgemein, Sex, Glücksspiel, Arbeit, Sport, selbst von Schlankheit (dann "Magersucht" genannt), usw usf. All das kann (auf zum Teil "gestörten" Wegen) über Aktivierung des Dopaminsystems zu Sucht führen. Das ist jedoch weder ein Argument gegen Schokolade, noch gegen Sex, noch gegen die gelegentliche Diät um abzunehmen, oder gar gegen motivierte Arbeit. Das Suchtpotential von Cannabis kann auch kaum als "höher" eingestuft werden - höchstens Jugendliche mögen anfälliger sein, weshalb Jugendschutz ja auch enorm wichtig bleibt.

Ich verstehe jetzt aber zumindest besser, was du meinst. Ja, Cannabis kann (wie alle Drogen) Gefahren bergen. Keine Frage. Und ja, manch Cannabis-Befürworter mag ein zuweilen etwas zu sehr verklärtes Bild davon vertreten, was auch nicht gut ist. Aber insgesamt gibt es einfach erstaunlich wenige wirklich stichhaltige Argumente gegen Cannabis und seine Legalisierung, ob man nun persönlich Cannabis will oder nicht.

Mich würde interessieren: Was waren das für "Drogenabstürze", die du erlebt hast? Mit Cannabis (allein)?

Schöne Grüße

TB

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@TomBombadil2010

Cannabis hat in signifikantesten fall als einsteigerdroge fungiert, dh, über Gras zu shrooms, zu koks und speed. Mittlerweile ist hat sich der zustand aber gebessert.

Zeiter Fall war jeamdn, der unter starken depressionen litt und sich mit Gras aufmuntern knnt, aber wenn besagte person es mehrere tage nicht geraucht hatte waren die depressionen immer ein stück schlimer. Is jetzt in Therapie.

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@Oxycominum

Cannabis hat in signifikantesten fall als einsteigerdroge fungiert, dh, über Gras zu shrooms, zu koks und speed

Ich würde wetten, dass in jedem einzelnen Fall Alkohol oder Nikotin noch früher zum ersten Mal konsumiert wurden, als Cannabis. Die tatsächliche "Einstiegsdrogen" wäre also Alkohol bzw. Nikotin, und nicht Cannabis.

Aber die ganze "Gateway drug hypothesis" hat sich soewieso als ziemlich wertlos herausgestellt, da erkannt werden musste, dass keine nachweisbaren kausalen Zusammenhänge zwischen dem Konsum einer Droge und dem späteren Konsum anderer Drogen übrig bleiben, wenn entsprechende Störfaktoren statistisch berücksichtigt werden. Siehe z.B.

http://hsb.sagepub.com/content/51/3/244.abstract

oder

sciencedirect.com/science/article/pii/S0376871609004219

ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/ppg/forschung/cannabis/index.html

Heißt im Klartext: Es ist nur "logisch", dass Leute, die zum ersten Mal bestimmte Drogen konsumieren - gerade Drogen, an die man nur über bestimmte Personenkreise gelangt - zuvor bereits andere Drogen konsumiert haben. Hieraus kann aber nicht geschlossen werden, dass der Konsum bestimmter Drogen "automatisch" zum Verlangen nach dem Konsum weiterer Drogen führt. Dies kann sein, bei Leuten die generell experimentierfreudig sind und neue Sachen ausprobieren wollen, aber ein kausaler Zusammenhang besteht nicht.

Zeiter Fall war jeamdn, der unter starken depressionen litt und sich mit Gras aufmuntern knnt, aber wenn besagte person es mehrere tage nicht geraucht hatte waren die depressionen immer ein stück schlimer. Is jetzt in Therapie.

Ich kann da keinen "Drogenabsturz" erkennen, lediglich den Versuch einer Selbsttherapie eines Depressions-Kranken. Hat ja offenbar wenigstens ein bisschen funktioniert. Die Therapie ist aber sicherlich der richtige und notwendige Weg, falls die Depressionen fortdauern und nicht abklingen.

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Nun ja, man wird zwar kreativ, aber das was man dann so sagt, ergibt ja meistens nur wenig Sinn, was man allerdings dann nur als Aussenstehender bemerkt:DD

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