Formulierung im Zwischenzeugnis für einen Mitarbeiter?

3 Antworten

Anspruch auf ein Zwischenzeugnis hat man, wenn man ein berechtigtes Interesse vorbringen kann.

Ein solcher plausibler Grund kann sein: Bewerbung um eine neue Stelle, wesentliche Änderungen des Aufgabengebiets, Versetzung in eine andere Abteilung, Vorlage bei Behörden oder Gerichten, Wechsel des direkten Vorgesetzten oder der Übergang eines Betriebs oder eines Betriebsteiles auf einen anderen Inhaber.

Ein  Grund kann u. U. auch eine mehrjährige Dauer des Arbeitsverhältnisses sein, wenn in der Zeit kein Zwischenzeugnis erstellt wurde - insbesondere dann, wenn in dem Unternehmen kein turnusmäßiges Beurteilungssystem besteht.

Als AN sollte man ohnehin jede dieser Gelegenheiten nutzen, sich ein Zwischenzeugnis ausstellen zu lassen.

Keiner der o. g. Gründe trifft jedoch zu. Allenfalls die mehrjährige Dauer.

Es geht auch nicht um die Bitte des Ausstellens, das ist längst geklärt. Es geht um die Formulierung IM ZEUGNIS, warum dieses erstellt wurde.

Mein Chef kann ja schlecht schreiben: ich stelle diese Zeugnis aus, weil ich krank bin....

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@Flaschenpost3

Keiner der o. g. Gründe trifft jedoch zu.

Der bevorstehende Wechsel des Vorgesetzten oder des Inhabers (ich kenne die Konstellation ja nicht) ist ein plausibler Grund.

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@DarthMario72

Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, also zur Absicherung von uns. Die Firma wird es - wenn er nicht mehr arbeiten kann - wohl nicht mehr geben.

Es geht noch immer um die Formulierung im Zeugnis

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@Flaschenpost3

Wenn der AG es freiwillig ausstellt, muss m. E. auch kein Grund genannt werden. Es sollte nur daraus hervorgehen, dass es nicht auf Wunsch des AN erstellt wurde, sondern von Seiten des AG.

Wenn, dann vielleicht sinngemäß "aufgrund der langjährigen Betriebszugehörigkeit stellen wir dieses Zwischenzeugnis aus".

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Hallo,

ein berechtigtes Interesse an einem Zwischenzeugnis liegt auch aufgrund langer Betriebszugehörigkeit ohne bisherige Beurteilung vor.

Der Grund muss nicht im Zwischenzeugnis angegeben werden, das ist optional.

Man hat eh regelmäßig einen Anspruch darauf, von daher muss kein Grund für die Austellung angegeben werden.

Nein, man hat nicht automatisch Anspruch auf regelmäßige Zwischenzeugnisse.

Dafür muss ein berechtigtes Interesse vorliegen.

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Man hat eh regelmäßig einen Anspruch darauf

Nein, hat man nicht. Wie kommst du darauf?

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@DarthMario72

Wir bekommen regelmäßig eins weil es nach mehrjähriger Beschäftigung einem zusteht. Das handhaben aber bestimmt nicht alle Unternehmen so.

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@Karolinchen1988

Wir bekommen regelmäßig eins weil es nach mehrjähriger Beschäftigung einem zusteht

Da verwechselst du vielleicht ein Zwischenzeugnis mit einer Dienstlichen Beurteilung. Letztere ist aber kein Recht des Arbeitnehmers, sondern eine von oben verordnete Pflicht des/der Vorgesetzten.

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