Formfehler in Kündigungsschreiben an Web.de -Kündigung abgelehnt, was tun?

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Hallo, bei dieser geringen Summe lohnt sich ein Anwalt nicht, aber versuche trotzdem weiterhin per E-Mail die Sachlage zu klären. Das hört sich sehr mysteriös an. Wenn es nur an einem Wort liegt. Kündige jetzt auf jeden Fall fristgerecht - und zahle, sonst bekommst du Mahngebühren etc. Du kannst aber noch die Verbraucherzentrale informieren. Aber vorher noch einmal versuchen eine Einigung bzw. Klärung mit Web.de herbeizuführen. Denn, die Kündigung der Testphase sollte nicht an einem Wort abhängig gemacht werden. Dein Wille war ja die Kündigung.

Die Clubmitgliedschaft läuft nun gegen meinen Willen 12 Monate...wieso sollte ich zahlen, wenn Web.de eigenmächtig den Vertrag wegen dieser Lapalie verlängert hat?

Ich fühle mich einfach nur falsch informiert und vera*****.

Hier ein Zitat aus einer Nachricht von Web.de

"Wir teilen Ihnen mit, dass lediglich ein Widerruf per E-Mail akzeptiert werden kann."

3 Sätze weiter unten heißt es:

"Nach unseren AGB ist es notwendig, dass Sie die Kündigung unterschreiben und diese schriftlich per Fax oder Brief einreichen."

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@Greenmaster

Wenn du jetzt nicht bezahlst, hast du großen Ärger am Hals. Also, erst mal bezahlen, dann alles klären, sonst wird die Sache noch schlimmer. Dann hast du das Inkasso bald laufen, mit Schufaeintrag usw. Gegen dieses unfaire Vorgehen empfehle ich dir auf jeden Fall noch die Verbraucherzentrale zu benachrichtigen.

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@PeterSchmitt2

Ich habe soeben den geforderten Geldbetrag überwiesen...um Zeit zu gewinnen.

Montag werde ich mich dann an die Verbraucherzentrale wenden...eventuell noch an eine Verbrauchersendung des WDR...wäre schön, wenn solch dubiose Machenschaften an die öffentlichkeit kämen.

Danke für die Hilfe!

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@PeterSchmitt2

Hallo, ich habe nochmal mit einem befreundeten Rechtsanwalt diesen Fall besprochen. Es ist tatsächlich eine juristische Spitzfindigkeit im Vertrag. Dem Club Mitglied wird ein Widerrufsrecht eingeräumt und kein Kündigungsrecht. Du hättest die Mitgliedschaft in der Tat widerrufen müssen - nicht kündigen. Und das nicht innerhalb der Testphase, sondern innerhalb von 2 Wochen. Per E-Mail an kundencenter, das muss akzeptiert werden. Trotzdem, sende deine Erfahrung an die Verbraucherzentrale. Viele Grüße!

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@PeterSchmitt2

Danke für Deine Bemühungen...also scheint Web.de im Recht zu sein..aber trotzdem ganz schön dreist und nicht sehr "kundenzufriedenheitsfördernd" derart auf seinem Recht zu bestehen...

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@PeterSchmitt2

Das stimmt nicht ganz auch wenn es von einem Anwalt kommt. Es kommt bei Rechtsgeschäften nicht unbeding auf den genauen Wortlaut an, vielmehr ist wichtig was ich erreichen will. Wenn ich möchte das ein Vertrag nicht weiter geführt wird spricht man im Volksmund von einer Kündigung. Die Spitzfindigkeit mit dem Widerruf muss ich mit als Nichtjurist nicht gefallen lassen. Greenmaster hat klar zu verstehen gegeben das er den Vertrag nicht weiter führe will, das muss web.de akzeptieren. Formfehler gibt es bei einer Formlosen kündigung nicht, solange nur klar ist das ich kündigen will.

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@Greenmaster

Lass dich nicht Verunsichern nur weil ein befreudeter Anwalt von irgend jemanden etwas angeblich gesagt hat. ( Sorry PeterSchmitt2 ist nicht persönlich gemeint ) Eine Kündigung kann in so einem Fall formlose erfolgen und formlos heißt nun mal das es genügt das du den willen den Vertrag nicht weiter zu führen klar und unmissverständlich dargelegt hast. Dies hast du genau mit dem Wort Kündigung gemacht.

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@PeterSchmitt2

Die Forderung ist strittig, da gibt es keinen großen Ärger. Web.de ist jetzt gezwungen die Forderung Gericht geltend zu machen, ich würde jetz schon deshlab nicht zahlen weil so etwas als Vertragsanerkennung gewertet werden könnte. Gibst du immer klein bei nur weil einer Behauptet er ist im recht? Es geht hier auch um so eine geringen Betrag , das das Kostenrisiko durchaus akzeptabel ist.

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Du kannst dich beruhig zurück lehnen. Die Juristen von Web.de haben auf gut deutsch gesagt scheiße gebaut. Ein Vertrag der per E-Mail geschlossen wird, darf sogar per Gesetz auf den gleichen Weg gekündigt werden. Sie haben ja sogar dir gegenüber zu gegeben das die Kündigung bei ihnen an gekommen ist, blöder geht es eigendlich nicht. Die Versuchen dich jetzt nur mit Fehlinformationen weich zu kochen. Bei einer Strittigen Forderung und um etwas anders geht es hier nicht, kann man überhaupt keine Inkassofirma beauftragen, die Kosten darf der Auftraggeber dann schön selber Tragen. Ich würde an deiner stelle mich auf den Standpunkt stellen das es keinerlei rechtliche Grundlage für die Forderung von web.de gibt.

schau mal bei der verbraucher zentrale nach ob da schon ne info über so was da ist wenn nicht ruf dort an und informier dich..

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