Forderungen nach Restschuldbefreiung

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Informationen zu Ihrer Frage finden Sie hier:  http://insolvenzbesteuerung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9:aufrechnung-in-der-wohlverhaltensperiode&catid=3:steuerrecht&Itemid=4

In der Wohlverhaltensphase kann grundsätzlich jeder Gläubiger mit seinen Insolvenzforderungen gegen Ansprüche des Schuldners aufrechnen. Nur wird kaum ein Gläubiger in die Sitaution dazu kommen. Das Finanzamt aber schon, weil man sich das als "Vertragspartner" nicht aussuchen kann.

Gegen die Aufrechnung können Sie somit nichts machen. Für die Zukunft sollten Sie mal überlegen, ob Sie mit den Steuererklärungen nicht bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung warten. Dann kann auch das FA nicht mehr aufrechnen. Das geht natürlich nur, wenn es sich bei Ihnen um eine sog. Antragsveranlagung handelt.

Alternativ könnten Sie vieleicht einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Das erhöht das Nettoeinkommen und am Ende ergibt sich keine Steuererstattung mehr. Dafür bekommt der Treuhänder einen Teil des höheren Nettolohnes. Aber nicht alles. Die Steuererstattung geht wg. der Aufrechnung dagegen vollständig flöten

Hast du denn in der Insolvenszeit keine Steuer gemacht ? Wenn ja, dann wurde Sie für drei Jahre einbehalten, falls du was zurückbekommen hattest, danach ist es an dir, ob du von der Rückerstattung was "abgibtst".

Normalerweise, wenn auch das Finanzamt in der Insolvenztabelle stand, geht es leer aus, aber so genau kann ich das leider nicht beantworten - man weiss ja nicht, welche "Sonderrechte" ein Finanzamt bei so was hat.

Am besten sprichst du mal mit deinem Insolvenzverwalter, der kann dir da sicherlich Auskünfte geben oder hier jemand im Forum hat damit schon "Erfahrung" und kann dir da eine nützliche Antwort geben.

Viel Erfolg !!

 

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