Forderung zurecht?

4 Antworten

Sofern die 6 Wochenfrist für die Ausschlagung noch nicht abgelaufen ist, sollten Sie sich sehr gut überlegen, ob Sie die Erbschaft nicht lieber ausschlagen wollen. Die Ausschlagung muß beim Nachlassgericht passieren, entweder das für Ihren Wohnort zuständige oder das für den Wohnort des Erblassers zuständige. Mit der Ausschlagung hätten sie mit Ausnahme der Beerdigungskosten nichts mehr mit den Erbfall zu tun.

Sofern die Mutter über kein Schonvermögen, z.B. in Form einer Immobilie verfügt hat, ist es sehr wahrscheinlich, das kein die Bestattungskosten übersteigender Nachlass vorhanden ist.

Hat die Mutter Sozialhilfe oder Harz 4 bezogen, dann kommt man ferner schnell in die Ersatzpflicht nach §102 SGB XII

https://dejure.org/gesetze/SGB_XII/102.html

Danach kann das Sozialamt in der Regel die Sozialhilfe der letzen 10 Jahre vom Erben zurückfordern, begrenzt auf den Wert des Nachlasses.





Hab mir ihr Profil angesehen , sie sind Experte in solchen Sachen .... darf ich sie um Kontakt per @ bitten ?
Rskiw@t-online.de

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Ich weiß nur dass ein Vermieter zwei Jahre Anspruch auf Rückforderung hat. Wie das mit dem Sozialamt aussieht weiß ich leider nicht.

Aber die Summe musst nicht du allein bezahlen. Da du nicht allein Erbin bist. Also klär das mit den restlichen Verwandten ab wer wieviel zusteuern kann und will.

Auch würd ich mir überlegen ob es was zu Erben gibt und es nicht besser wäre es auszuschlagen. Die weitere Miete zahlen auch die Erben. Und irgendwie artet sowas oft in Streit aus.

Ja, das Sozialamt kann das Geld von dir alleine fordern. Du musst dich dann darum kümmern, dass dir die übrigen Miterben jeweils ihren Anteil erstatten.

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