Forderung von Deutscher Inkasso-Dienst

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11 Antworten

Ich würde von dem Brief eine kopie machen und die Firma Verlagsgruppe Weltbild schreiben, daß Dir die Forderung unbekannt ist, weder Rechnung noch Mahnung erhalten hast. Du bittest um Aufklärung. Es ist schon häufiger vorgenkommen, dass es Namensverwechselungen oder Anschriftsirrtümer gegeben hat.

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Diese Inkasso-Unternehmen kaufen kleine Schulden auf und versuchen dann auf eigene Rechnung Gelder einzutreiben. Wenn du einmal etwas zahlst, hast du die Forderung anerkannt. Dann wirst du diese Geier nie wieder los

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Es gibt grundsätzlich keine Rechtspflicht, auf eine unberechtigte Forderung reagieren zu müssen. Man hat keinen Rechtsnachteil, wenn man sich in so einer Angelegenheit an die Gegenseite gar nicht äußert - solange das außergerichtlich bleibt. Die vielzitierte Warnung vor Schufa-Einträgen ist hier ebenfalls haltlos, denn wenn es keine Bestellung und keine Lieferung/Leistung gegeben hat, dann kann das in § 28a BDSG geforderte "berechtigte Interesse" für den Schufa-Eintrag nicht vorliegen. In diesem Fall ist es auch unerheblich, ob die Forderung bestritten wurde oder nicht: der Schufa-Eintrag wäre klar unzulässig.

Nur bei besonderem Wohlwollen kann (muss man aber nicht) ein einziges Mal die Forderung gegenüber dem Inkassobüro bestreiten (Zustellung per Einschreiben). Zahlung wird abgelehnt, da keine Bestellung und keine Lieferung erfolgt ist, es besteht kein Vertragsverhältnis, somit kein Zahlungsanspruch. Aus dem gleichen Grund wird auch die Zahlung der Inkassokosten abgelehnt. Weitere Mahnschreiben werden nicht mehr beantwortet. Die Beantragung des gerichtlichen Mahnbescheids ist zwecklos, da diesem fristgemäß widersprochen werden wird.

Weitere Mahnungen dann ignorieren. Ab und zu probiert die Gegenseite es mit dem gerichtlichen Mahnbescheid, gelber Brief vom Mahngericht. In so einem Fall ist der Widerspruch innerhalb 14 Tagen wichtig. Kreuz setzen auf dem Formular: "Ich widerspreche der Forderung insgesamt", begründen muss man das nicht. Unterschreiben und per Einschreiben ans Gericht zurückschicken. Danach ist dann das weitere Mahnverfahren blockiert, es kann dann kein Vollstreckungstitel erwirkt werden. Wenn die Gegenseite dann noch was will, kann sie immer noch "Überleitung ins streitige Verfahren" beantragen, d.h. sie klagt dann vor Gericht. Aber ohne Beweise für den Vertragsschluss (Bestellung, Widerrufsbelehrung zugestellt? etc.) ist das aussichtslos, die würden verlieren und hätten alle Rechtskosten zu zahlen, auch Deine Anwaltskosten. Daher lassen die den Quatsch auch bleiben.

Solange das aber alles außergerichtlich bleibt, kann man das Mahngetöse getrost ignorieren. Anwälte und Inkassobüros sind keine Behörden, die haben keine Sonderrechte (jedenfalls nicht ohne gewonnenen Prozess bzw. ohne Vollstreckungstitel, und das kriegen sie nicht einfach so).

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Kommentar von mepeisen
15.07.2013, 08:32

Ich würde einmalig (per Einschreiben) reagieren. Beispielsweise "Hallo. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Mir liegt keine Vollmacht vor. Es wurde weder Vertragsschluss noch Vertragsgegenstand genannt. Es liegt mir keine Forderungsaufstellung vor. Ich kann mich auch an kein - wie auch immer geartetes - Vertragsverhältnis erinnern. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Einem Mahnbescheid werde ich widersprechen."

Dann würde ich parallel dazu das zuständige OLG anschreiben in Form einer Beschwerde. "Hallo. Ich beschwere mich über das Inkassobüro XYZ. Es will bei mir eine angebliche Schuld betreiben, zu der es keinen Vertrag gibt, von dem ich wüsste und spricht hierzu Drohungen aus. Es wurden weder Angaben zum vertrag noch zum Vertragsinhalt gemacht. Auch ist nicht erkennbar, was alles gefordert werden soll und wie sich etwaige Zinsen oder Inkassokosten berechnen. Die Kosten scheinen mir auch mit 58€ weit außerhalb des RVG zu liegen."

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Gar nicht reagieren, wenn du nichts bestellt hast. Falls die es weiter versuchen wende dich an einen Rechtsanwalt oder die Verbraucherzentrale.

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Du musst auf jeden Fall in Wiederspruch gehen (sehr wichtig)und sollten dann noch mehr Briefe kommen machst garnichts mehr.Wenn mal ein Brief vom Gericht kommt , was ich nicht glaube sofort Wiederspruch einlegen

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Hallo,garnicht reagieren ,ist falsch.Mein Sohn ging es vor 2 Jahren genauso,das war kurz vor seinem 18,Geburtstag,Also er war noch nicht volljährig.Er soll auch was bestellt haben,mit genau demselben Preis,wie du schreibst.Und ich reagierte auch nicht.Bis dann das gleiche Schreiben kam,was du auch bekommen hast und der gleichen Summe,also Mahn.und Anwalts-inkassogebühren.Wenn du nicht resgierst,kommst du da nie raus und es werden schnell,dpoppelt und dreifach-Kosten daraus.Übergib es einen Anwalt,aber bevor du das machst,rufst du die Verbraucherzentrale eurer Region an.Die können und dürfen dir nur helfen,wenn du noch keine anwaltlichen Schritte eingeleitet hast.Die fstzen ein Schreiben auf,was du nur unterschreiben musst und dann musst du einmalig 15 Euro an die Verbraucherzentrale zahlen.Mehr nicht.Wenn sie dir ,nach Prüfung nicht helfen können,dann raten sie dir zu einem Anwalt und du musst keine 15 Euro bezahlen.Nur nicht warten,da kommst du sonst nicht raus.Die werden dir helfen und dir alles sagen,per Telefon,wenn du sagst,dass du keine Möglichkeit hast,dorthinzukommen.Macg das,du wirst das nicht bereuen.Lass dir schriftlich von Weltbild,die Bestellung,die du angeblich getätigt hast,zuschicken.LG

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Kommentar von kevin1905
14.07.2013, 18:12

Ist gibt keine Notwendigkeit sich außergerichtlich zu äußern.

Auch Anwalts- oder Inkassoschreiben hab keine rechtlich andere Stellung als Schreiben des Gläubigers.

Man kommt aus so etwas recht leicht raus, da die Beweislast beim Steller der Forderung liegt. Ihr habt wohl Muffensausen bekommen als das Anwaltsschreiben einging...

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Kommentar von gansh
14.07.2013, 18:17

Wenn du nicht resgierst,kommst du da nie raus und es werden schnell,dpoppelt und dreifach-Kosten daraus.

wenn ein mahnbescheid vom gericht kommt,musst du reagieren!

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Geh lieber auf Nummer sicher und fordere vom Inkassoladen folgendes schriftlich ein

Vollmacht gem BGB 174

Rechnungskopie

Zustellungsnachweis der angeblich verschickten Ware

Bis zum Erhalt der Unterlagen machst Du von deinem Zurückbehatungsrecht gebrauch

Untersage die Kontaktaufnahme per telefon sowie die Weitergabe deiner daten gem BDSG

Die von EOS begehrten Gebühren sind selbst im Verzugsfall nicht mal ansatzweise durchsetzungsfähig

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Gar nicht reagieren, sonst könnte z.B. ich dir ja auch einfach solch einen Brief in den Briefkasten werfen und du überweist mir Geld.

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Handelt es sich hier wirklich um einen Brief oder um eine E-Mail?

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Hilft Dir das weiter?

http://www.antispam-ev.de/wiki/Inkassob%C3%BCros

Im Internet sind die ja auch schon ganz schön bekannt.

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Kommentar von rainerendres
14.07.2013, 22:35

offtopic

EOS ist 100 % Otto Tochter und kauft im großen Stil Forderungen in Spanien

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wenn ein schreiben vom gericht kommt,musst du reagieren,sonst nicht.

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