Forderung und Gerichtskosten von Januar 2013 nicht bezahlt, verjährt so etwas?

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5 Antworten

Verjährt ist es nicht. Du hast nun ganz einfach zwei Möglichkeiten.

Jettz einfach die Forderung von damals bezahlen oder einfach weiter warten.

Jetzt zahlen heißt, Dein Gewissen ist beruhigt und es wird wohl nichts mehr nachkommen.

Nich bezahlen und cool bleiben heißt, wer Geld will, wird sich irgendwann melden. Zinsen könnten schon ordentlich aufgelaufen sein. Aber wenn niemand mehr kommt, hättest Du nicht nur die Zinsen erspart, sondern viel mehr. Das ist ungefähr wie Lotterie.

Forderung und Gerichtskosten von Januar 2013 nicht bezahlt, verjährt so etwas?

Wenn es keine Titel auf Forderungen gibt, dann unterliegt es in der Regel der allgemeinen Verjährung von drei Jahren.

Gibt es einen Titel über die Forderung, dann kann man mindestens 30 Jahre lang versuchen zu vollstrecken.

Du hast weder ordentlich noch fristlos wirksam gekündigt. Du hast in der Folge keine Miete bezahlt. Deine Vermieterin hat dich auf Zahlung der Miete verklagt. Hat sie dir fristlos gekündigt? Wenn ja, dann wäre die Mietzeit beendet. Eigentlich hätte sie die Klage auf Räumung und Herausgabe der Mietsache sowie Schadensersatz erweitern müssen/können.

 Nun hat in deiner Abwesenheit eine Verhandlung vor dem Amtsgericht stattgefunden und ein Versäumnisurteil wurde gefällt. Der Prozesskostenbeschluss des Gerichtes ist die Folge. Dieser Beschluss ist vollstreckbar (30 Jahre lang) einem Gerichtsvollzieher zur Vollstreckung zugewiesen. Seitdem beginnen die Verzugszinsen und die Gerichtsvollzieherkosten zusätzlich zu den genannten 400€ zu laufen.

Du bist in deiner Arglosigkeit sehr gut bedient und solltest so schnell wie möglich den Kontakt zu dem Gerichtvollzieher unter Nennung des Prozessaktenzeichens aufnehmen und alle Schulden begleichen.

Dann wird dein Name aus dem Schuldnerverzeichnis gestrichen und deine Schufaeintragung gelöscht. Das hebt deine Kreditwürdigkeit.

Dazu brauchst du keinen Rechtsanwalt.

Forderungen aus Gerichtsbeschlüssen verjähren nach 30 Jahren.

Bei den jetzigen Zinsen würde ich auch lange warten, bis ich das Geld eintreibe. Die Zinsen aus solchen Forderungen dürften bei 3-4% liegen, pro Jahr.

Einen schönen Guten Abend,

sie kann selbst deine Bude ausgeräumt haben, das interessiert momentan keinen. Hat einfach damit zu tun, das du nicht dagegen angegangen bist. Was das Recht sagt ( was du erzählst) ist ärgernis verständlich.

Nimm es mir nicht böse, aber wenn du nichts schriftliches vorgibst, hast du kein Recht auf eine Fristlose kündigung. Also das ist leider pure Dummheit

Da du umgezogen bist, hast du dich ja umgemeldet. Das heißt, sie hätten deine Adresse finden müssen. Jedoch bestehen die Kosten immer noch. Wäre komisch wenn nicht.

Ich gebe zu dass das ziemlich dumm war. Man war halt jung. Was wäre denn nun ratsamer, mich ans Amtsgericht wenden, oder vielleicht einen Anwalt einschalten? Ich möchte nicht unbedingt eingebuchtet werden nur weil ich jahrelang ahnungslos vor mich hin gelebt habe

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