Forderung des Inkasso nach Vergleich zulässig?

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5 Antworten

Textvorschlag: "Wertes Inkasso. Ich erinnere höflich an den geschlossenen und von mir erfüllten Vergleich. Sollten Sie es noch einmal wagen, irgendetwas von mir zu fordern oder mir zu drohen, werde ich jedoch ohne weitere Vorwarnung deutlich unhöflicher reagieren. Ich werde dann A) Strafanzeige erstatten, B) Beschwerde beim Aufsichtsgericht einreichen und C) mittels Anwalt und gerichtlicher Hilfe auf ihre Kosten bei Ihnen Vernunft erzwingen. Ich glaube nicht, dass sie mich weiter reizen wollen. Bei einem Negativ-Eintrag bei einer Auskunftei werde ich ebenso unhöflich reagieren."

War die Schuld damals tituliert? Also Gerichtsurteil oder Mahnbescheid/Vollstreckungsbescheid?

Um was für Schulden handelt es sich? Zufällig ein Versanddienstleister aus dem Otto-Konzern? Denn dann sind die Inkassokosten per se nicht durchsetzbar und damit kann man sich schon einmal etwas deutlicher beschweren beim Aufsichtsgericht.

Je nachdem, ob du die Fragen mit Ja beantwortest, kann man schon einmal deutlich unhöflicher reagieren.

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Beim deutschen Inkasso Dienst war ein posten mit 289 Euro offen. Ende August 2014 trafen wir einen schriftlichen Vergleich über 200 Euro. Nach der Zusage des Inkasso Dienstes wiesen wir die 200 Euro zwei Tage später an. Seitdem hörten wir nichts mehr. Gestern kam nun eine Forderung über 89 Euro per Post, unter genau dem selben Aktenzeichen. Wir könnten den Betrag in 10 Euro Schritten tilgen.

Oft ist es so , dass es nicht nur eine Person ist, die einen Fall betreut.

Die Person mit der ein Vergleich geschlossenen wurde (ich hoffe Ihr habt das schriftlich) muss nicht die gleiche Person sein, die jetzt das Schreiben verfasst hat. Schau mal nach.

Dann schicke der zweiten Person eine mail mit dem Hinweis des Vergleichs.

Damit dürfte sch die Forderung dann erledigt haben.

Aber einfach nichts machen solltest Du nicht, auch wenn Du im Recht bist.



Was wäre zu tun? Anwalt, Anzeige wegen Betruges?

Nicht nötig und überzogen.

LG

johnnymcmuff

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Kommentar von mepeisen
25.04.2016, 07:51

Die Person mit der ein Vergleich geschlossenen wurde (ich hoffe Ihr habt das schriftlich) muss nicht die gleiche Person sein, die jetzt das Schreiben verfasst hat.

Das ist natürlich Quatsch. Denn selbst wenn dem so wäre, ist das keine Berechtigung, einfach absurde Drohbriefe zu verschicken. Zudem ist das alles in einer Fallakte digital gespeichert und wenn die zweite Person meint, einen Brief zu verschicken, hat sie vorher auch die Fallakte studiert. Soweit die Theorie.

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Nach der Zusage des Inkasso Dienstes wiesen wir die 200 Euro zwei Tage später an.

Fristen gem Vergleich wurden eingehalten ?

Falls ja sollte dieses Geschäftsgebaren den zuständigen Aufsichtsbehörden gemeldet werden

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Kommentar von Xipolis
26.04.2016, 14:58

Das Aufsichtsgericht findest Du auf deren Website im Impressum.

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Forderung schriftlich zurückweisen mit Verweis auf die getroffene Vereinbarung

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Wer hat denn den Vergelich aufgesetzt bzw. formuliert?

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