Forderung der AfA anfechtbar oder nicht?

5 Antworten

Der Widerspruch ist - vorausgesetzt, ich verstehe den OP richtig - von vorneherein zwecklos.

Grund: Die Leistungen nach ALG2 erfolgen grundsätzlich vorschüssig. Somit ist die Zahlung von ALG2 zum Monatsanfang Januar 2017 in der Tat zu Unrecht erfolgt, da hier kein Anspruch mehr bestand. Das Geld ist zurückzuzahlen.

Sollte es sich hingegen um ALG1 handeln, wäre die Sachlage genau umgekehrt - das wird immer nachschüssig für den Vormonat erstattet (da Lohnersatzleistung). In dem Fall wäre die Zahlung Anfang Januar das ALG1 für den Dezember gewesen, und alles korrekt.

ABER das Gehalt was am Ende des Monats eingeht ist das Geld was die Fixkosten des kommenden Monats abdeckt.

Das ist richtig, aber ohne Belang.

Ich hätte somit zu Beginn des monats Januar, ohne die Leistung für Januar, kein Geld für Miete und Essen gehabt und zudem eine Mietkündigung provoziert 

Nein. Stattdessen hättest du mit dem Arbeitsvertrag zum JC gehen und um Hilfe zur Überbrückung (Sozialhilfe) bitten sollen (oder den AG um einen Vorschuss bitten). Die hättest du ebenso vom Gehalt wieder zurückzahlen müssen.

Ansonsten bitte mal die genauen Zeiten des Leistungsbezugs angeben, und was genau auf der Zahlungsaufforderung steht.

Hallo Ford,

ich danke dir für deine, für mich , wirklich hilfreiche Antwort. Das ich extra noch mal zum AA hätte gehen müssen um eine Überbrückung zu beantragen wusste ich nicht. Ich habe nur einmal für 3 Monate Arbeitslosengeld bezogen (vor ca. 20j?) und kenne mich mit den ganzen Details nicht aus. SIcherlich..Unwissenheit schützt vor Strafe nicht aber für mich war meine Pflicht mit der Veränderungsmitteilung abgegolten. Somit werde ich dann noch mal die einzelnen Modalitäten mit dem AA klären und das Geld zurückzahlen.

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Wie andere schon schrieben, die AfA ist hier im Recht.

Zur Erläuterung:
Geldzahlung werden in dem Monat angerechnet, in dem sie zufließen. Würde der Arbeitgeber erst zum 01.02. das Gehalt für Januar auszahlen, hättest du im Januar noch vollen Anspruch gehabt. Da er aber noch im Januar zahlt, zählt dieses auch für Januar.

Wenn du dadurch Probleme gehabt hättest (Miete, Essen, etc.), dann hätte dir die AfA ein Darlehen in Höhe des Hartz IV-Satzes gewährt, welches du dann auch wieder hättest zurückzahlen müssen.

Wenn du dir die Rückzahlung momentan nicht leisten kannst, bitte um Ratenzahlung.

Du hast ungerechtfertigt zu viel Geld bekommen und damit musst du es zurück zahlen den ab dem 1,01,2017 hast du Null Anspruch darauf  .

Ab Arbeitsvertrag(beginnend ab 01.01.2017) ist dein Anspruch verfallen . 

Zurückzahlen es wird immer teurer die holen sich ihr Geld das geht bis zur Lohn Pfändung oder Kontopfändung den die kennen deine Daten ja das findet kein Arbeitgeber lustig den das bekommt auch dein Chef zu sehen . 

Viel Spass mit der Kündigung .  

Was soll denn der unqualifizierte Kommentar am Ende? Hier spricht niemand von Kündigung !

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