Forderung Amazon muss ich Inkassokosten und Adressermittlungskosten zahlen?

7 Antworten

Muss ich etwa diese utopischen Gebühren noch zahlen?

Nein.

Kontoführungsgebühren sind nicht erlaubt, es sei denn BFS legt dir eine Bankenlizenz vor und du eröffnest dort ein Girokonto.

Adressermittlungskosten sind auch Schwachsinn, wenn dem Gläubiger (Amazon) deine Adresse bekannt war.

Du hast kein irgendwie geartetes Vertragsverhältnis mit dem Inkassobüro, also schuldest du ihm auch kein Geld.

Ich würde sofort zur Polizei gehen, denn BFS Risk gibt es seit vielen Monaten nicht mehr. Das wurde Anfang des Jahres zur "Infoscore Forderungsmanagement GmbH" fusioniert.

Davon abgesehen sind Kontoführungskosten grundsätzlich verboten.

Also Anzeige wegen Betrugs und Nötigung gegen unbekannt.

Natürlich absolut nichts bezahlen. Sollte ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen, diesem sofort widersprechen mit beigefügtem FOrmular und zurück ans Gericht.

In dem Schreiben stand Infoscore Forderungsmanagemant und in Klammern dann dieses BFS Risk...

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@Minimilk

ok, dann passt es wohl doch. Das schreiben die in der Übergangszeit in den Briefkopf dazu, damit sich die Leute, die schon Kontakt hatten, nicht wundern.

Bedeutet aber für dich: Du redest die ggf. mit "Infoscore Forderungsmanagement GmbH" an und vergisst, dass dort was in Klammern steht. Die Firma in Klammern gibt es wie gesagt nicht mehr.

Ansonsten halte dich mal an das, was beispielsweise Kevin geschrieben hat. Ich würde auch nichts an Infoscore bezahlen. Ich würde sogar eine Nummer weiter gehen: Ich würde dem Aufsichtsgericht (OLG Hamm) eine Beschwerde zukommen lassen. Die Beschwerde kostet nichts. Tenor:

Das Inkasso fordert eine längst bezahlte Forderung ein. Viel wichtiger ist aber, dass es Gebühren fordert, die keinerlei rechtliche Grundlage haben und die per Gesetz sogar verboten sind, denn es darf nur gefordert werden, was sich über das RVG begründen lässt. Zudem hat das Inkasso bereits gegenüber dem OLG Hamm erklärt, solche Gebühren wie Kontoführungsgebühren seit geraumer Zeit nicht mehr erheben zu wollen. Es hat somit in der Vergangenheit das OLG Hamm mehrfach angelogen. Zudem hat das Bundesministerium für Justiz 2015 die Aufsichtsgerichte ausdrücklich aufgerufen, solche längst verbotenen und nicht durchsetzbaren Gebührenlegungen zu ahnden und zu unterbinden. Daher ist dem Inkasso die Lizenz zu entziehen und ggf. von Amts wegen aufgrund der gezielten Täuschung des OLG Hamms in vergangenen Beschwerdefällen eine strafrechtliche Ermittlung einzuleiten.

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Muss ich etwa diese utopischen Gebühren noch zahlen?

Nein.

Inkassogebühren sind von Vebrauchern nicht zu bezahlen, zudem dürfte eine Adressermittlung ziemlich unnötig sein, wenn du bei Amazon Kunde bist.

Kannst du vollständig ignorieren

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Nun nerven die mich es gebe noch eine Restforderung etc..

Ich sehe es wirklich nicht ein diese zu bezahlen. Es waren mehrere Artikel. Die Gesamtsumme der eigentlichen Forderung lag bei ca. Die wollen mind. 200Euro. Ich kann weiterhin bei Amazon bestellen. Ich wusste nicht einmal dass es gesperrt war. Nun verlangt BFS eine Summe von knapp €80 insgesamt , die ich nicht einsehe denen zu bezahlen.

Wie kann ich es formulieren dass ich es nicht bezahlen möchte weil ich keinen Vertrag mit BFS hatte und die Summe bereits direkt an AMAZON bezahlt worden ist.

Bitte helfen Sie mir weiter.

Danke im Voraus

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Vielen Dank im voraus für eure Hilfe .

MfG

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