Ford Mustang 1965 unbezahlbar?

8 Antworten

1965 waren die Mustangs noch echte "pony cars", entsprechend beliebt ist diese Ära, und entsprechend hoch sind die Preise. In den USA kannst Du durchaus noch Schnäppchen machen, allerdings stellt sich natürlich das Problem: Wenn Du das Auto zuvor nicht selbst sehen und fahren kannst, kaufst Du unter Umständen die Katze im Sack. Amerikanische Vorstellungen eines "Super-Zustands" unterscheiden sich stark von unseren deutschen Ansprüchen... Der Import nach Deutschland ist nicht wirklich schwierig. Auf den Preis plus Transport kommen 19 Prozent Mehrwertsteuer und 10 Prozent Zoll. Das Verschiffen kostet von der Ostküste aus ca. 1000 Dollar, von der Westküste aus ist es etwas teurer. Ich habe mit "Roll on roll off" keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber es birgt natürlich Risiken. Sicherer, aber mit ca. 1500-2000 Dollar auch etwas teurer ist die Fracht im Container. Umrüsten dürfte bei einem Oldtimer kein großes Problem darstellen. Für alle gängigen Fahrzeuge gibt es hier Datenblätter, Abgasgutachten brauchst Du auch nicht - also ist der TÜV samt H-Gutachten keine große Sache, sofern das Fahrzeug original und technisch o.k. ist. Suchen kannst Du z.B. über die Seite des Oldtimer-Fachmagazins Hemmings und über das Anzeigenportal Craigslist.

Bin zur Zeit in USA
Habe selbst einen 65er zu Hause
Zustand 2 Kosten 30.000 Euro und selbst der hatte noch kleinere Mängel.
Dennoch denke ich ab 25.000 sollte man schon etwas vernünftiges bekommen.
Die ich mir hier angeschaut habe so um die 10.000 Dollar waren alle mit sehr viel Arbeit verbunden.
Und sie müssen noch Importiert und umgerüstet und zum TÜV.

Hallo!

Der 65er Mustang gehört ja quasi zu den Ur-Mustangs.

Mustang ist aber nicht gleich Mustang!

Du hattest damals 3 Karosserievarianten: Cabrio, Coupe und Fastback

2 Motorvarianten: V6 und V8 mit verschiedenen Hubräumen und Ausstattungsvarianten.

Alleine schon aus dieser Vielfalt ergeben sich viele Preise, auch in den USA und dann kommt nocht der Gesamtzustand hinzu - entweder abwertend oder wertsteigernd bei restaurierten oder gut erhaltenen, unverbastelten Originalen.

So, in dieser Bandbreite kannst du jetzt einen Mustang in den USA finden, aber wie?

Über Händler: Das kostet alles + Überführung im Container + Umbau und Typisierung.

In Österreich ist auf Grund der NoVA (Normverbrauchsabgabe nach Verbrauch) und der CO2-Strafsteuer das Importieren von amerikanischen Fahrzeugen zum Erliegen gekommen.

Jetzt kannst du selber entscheiden, was du machst.

Aber "verscherbelt" werden die Mustangs in den USA auch nicht. Die wissen drüben auch, was die Autos inzwischen wert sind. In den USA hast du halt den Vorteil des breiten Angebots, aber die USA sind auch gross ... da bist du wochenlang quer durch´s Land auf der Suche ...

Da kannst du gleich bei uns ein gutes Angebot nehmen.

LG Bernd

Keine V6, Reihen-6 Zylinder

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