fondgebundene Lebensversicherung - Rückkaufwert

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10 Antworten

Aus steuerrechtlicher Sicht ist das eine gute Geldanlage. Sie unterliegt (sofern sie wenigstens 12 Jahre lang besteht) keinerlei Steuerpflicht.

Du kannst, wenn Dir das Risiko im Templeton Growth Fund zu gross ist, auch den Fonds wechseln (auch mit dem derzeit im Bestand liegendem Teil und mit neuen Raten).

Bei einer längeren Anspardauer (12 Jahre oder mehr) wird sich voraussichtlich durch den Cross-Average Effekt und der Inflation ein positives Bild ergeben.

Trotzdem, es ist ratsam sich die Gebühren und Kosten der Versicherung bestätigen zu lassen. Mir sind bei einigen alten Versicherungen schon deutliche Kostensünder aufgefallen. Und sollte , wie es mir bei einigen Vergleichen passiert ist, die Kostenquote zu hoch sein hilft nur die Reissleine und die Beitragsfreistellung bis zum Jahr 2016.

Einfach die Grunddaten erfragen und bestätigen lassen. Von meiner Einzahlung in Höhe von 105 Euro wieviel wird da konkret jeden Monat in Fonds angelegt? Welche Kosten werden jährlich darüber hinaus von meinem Guthaben abgebucht?

Wie gesagt, normalerweise durchhalten. Aber wenn die Kosten bei mehr als 4 bis 5% liegen können auch die steuerlichen Vorteile und die anderen positiven Effekte die Anlage nicht retten.

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Hallo, was noch bei Deinen weiteren Überlegungen eine Rolle spielen sollte: Aufgrund der derzeitigen Lage am Aktienmarkt hast Du derzeit (ich betone nochmals derzeit), die Negativseite einer solchen Anlage zu spüren bekommen, ohne aber dass diese negative Erfahrung sich realisiert hat. Wenn Du also nicht unbedingt das Geld gestern schon benötigt hättest - und auch noch ein paar Nerven übrig hast, dann lege diese Anlage derzeit einfach beiseite und warte ab. Wenn Du diesen Vertrag heute auflöst, also den Rückkauf in Anspruch nimmst, dann hast Du den Wertverlust realisiert. Wenn Du warten kannst, dann können sich die Werte der darin enthaltenen Anteile wieder steigen, so wie oben beschrieben. Somit kann der Verlust dann geringer ausfallen, ganz ausfallen und/oder sogar wieder ein kleines oder größeres Plus erwirtschaften. Man muss bei solchen Anlagen halt nur ruhiges Blut bewaren (können) und nicht drauf angewiesen sein.

Oftmals wird gegen eine goldene Anlegerregel verstoßen: Niemals mehtr als 10% bis 15% seines Vermögens in solchen Anlageformen anlegen, weil sie eben vollständig den Bach runtergehen können. Ich wünsche Dir nun einen kühlen Kopf und eine ruhige Hand in dieser Angelegenheit.

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Ja, das kann sein, weil das erste Jahr zahlt man nur für die Provision, die der Mitarbeiter der Versicherung Bekommt und dann sind da noch die laufenden Kosten, da bleibt kaum was übrig, das ist Absicht der Versicherungen, weil dann weniger Leute vor Ablauf kündigen, weil es sich eigentlich nicht Lohnt ! Wenn du es dir Leisten kannst, dann lass die Lebensversicherung weiter laufen.

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Kommentar von VersBerater
05.10.2011, 22:08

Hallo Junger Kater, diese Antwort ist fachlich und rechtlich völlig daneben.

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Kommentar von Candlejack
06.10.2011, 09:30

Dies ist ein Forum, in dem Experten antworten sollen. Wenn man (scheinbar) keine fachliche Ahnung hat, einfach mal Tastatur still halten...

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Hallo,

und Danke für die zügigen Antworten. Es gibt anscheinend genügend Leute, die sich schon mit dem Thema auseinandergesetzt haben bzw. sich damit auseinander setzen mussten...

Meine Frage ist im Prinzip nun auch beantwortet- es ist normal, dass der Wert so niedrig ausfällt.

Der Vertrag besteht bei der Nürnberger, insofern kein Strukturvertrieb. Ich muss noch ein wenig in mich gehen, um zu entscheiden, ob ich sie behalte oder nicht. Habe sie damals während des Studiums abgeschlossen und mich seither auch nicht groß mit der Thematik auseinandergesetzt. Es geht jetzt eigentl auch nicht um die monatlichen Beiträge.

Aber um es nochmal zu betonen - ich freue mich über die schnellen Auskünfte!

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Kommentar von VersBerater
05.10.2011, 22:04

Hallo, wie Du richtig erkannst hast, ist diese Wertentwicklung heute u.U. als normal zu betrachten. Den Cost-Average-Effekt hat er gut dargestellt. Weitere Ausführungen findest Du weiter unten.

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Kommentar von Berufspsycho
05.10.2011, 22:24

Bitte kündigen Sie nicht, denn ein guter Makler wird einen (privaten) Käufer für derartige Verträge finden. Sollten Sie keinen kennen, würde ich mich ggf. sogar selbst für den Vertrag interessieren.

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Sei froh, dass Du überhaupt noch soviel bekommst. Normal zahlt man bei LV´s die ersten ca. 6-8 Jahre nur für Provisionen und Verwaltungskosten. Dieses Wissen hat mich immer daran gehindert, ich war freier Finanzberater, meinen Kunden Versicherungen als Finanzierungsbestandteil zu empfehlen. Mehr darf ich hier dazu nicht sagen bzw schreiben.

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Kommentar von Reservist
05.10.2011, 09:49

Also hast du in so einem Strukturvertrieb gearbeitet?

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Kommentar von VersBerater
05.10.2011, 22:19

Hallo, bei Lebensversicherungen sind die Kosten für die Provisionen in aller Regel nach 2 - 3 Jahren bezahlt. Nur bei geförderten Verträgen, wie z.B. Riester, VermBG und ähnlichen Produkten, sind die Stornohaftungszeiten länger als für normale Verträge.

Ansonsten kannst Du hier ruhig mehr sagen, weil es eh unverbindlich ist und Deine Meinung kannst Du ruhig vertreten. Es sind mehrere hier in diesem Forum, die die Machenschaften der Strukturvertriebe, egal wie sie heißen, kennen und anprangern. Aus der Erfahrung plaudern ist sicherlich sinnvoll, um andere dabei vor eventuellem Schaden zu bewahren, weil solche Anfragen immer wieder gestellt werden.

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Kommentar von Candlejack
06.10.2011, 09:35

Mehr "darf" ich hier nicht schreiben ? Hast Du eine Geheimhaltungsklausel in Deinem Arbeitsvertrag gehabt ;-) ? Vielleicht solltest Du Dein Wissen im Bereich endfällige Darlehensformen mal etwas überarbeiten. Passt natürlich nicht auf jeden Kunden, aber bei einigen durchaus lukrativ und interessant.

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ja, die verluste sind in den ersten jahren enorm. soweit ich weiss, kann man erst nach 12 jahren annähernd das erhalten, was man einbezahlt hat. du kannst sie aber auch ruhen lassen und hättest dann 105 € mehr monatlich, wenn das hilft. am besten schliesst du dich mal mit deinem versicherungsagenten kurz. ;D

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Kommentar von VersBerater
05.10.2011, 22:12

Hallo, soweit ich weiss, kann man erst nach 12 jahren annähernd das erhalten, was man einbezahlt hat. ist fachlich auch völlig daneben und somit falsch.

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Kommentar von Candlejack
06.10.2011, 09:32

auf welche fachlichen informationen und kenntnisse stützt sich bei dir das immer wieder beliebte "soweit ich weiss..." ?

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Hi

ich hoffe das hilft Dir weiter,

Aktienfonds, bei denen sich ein Fondsparplan zum Vermögensaufbau anbietetn, haben in der Regel eine höhere Volatilität aber auch eine höhere Renditechance gegenüber Renten- oder Immobilienfonds.

Pro:

Cost-Average-Effekt: Bei höheren Kursen werden weniger Anteile gekauft als bei niedrigen Kursen. Dadurch ergibt sich bei längerer Laufzeit ein mittlerer Einstiegskurs
Regelmäßiges Investieren hilft beim Sparen: Schon mit 50-100€/Monat lassen sich Sparpläne realisieren. Dies ist in der Regel auch bei geringem Einkommen möglich
Eine Sinnvolle Risikoverteilung ist beim Aktienkauf mit denselben niedrigen Beträgen kaum möglich
Flexibilität: Sparverträge können jederzeit ausgesetzt werden

Kontra:

Da die Werte von Aktienfonds genauso wie der Wert von Aktien auch Fallen können, ist Fondsparen nur als langfristiger Kapitalaufbau (Zeitraum > 10 Jahre) Sinnvoll.
Totalverlust der Kapitalanlage unwahrscheinlich, aber möglich

Fazit: Fondsparpläne können eine Sinnvolle Ergänzung zur Vermögensbildung sein. Sollte man auf das Anlagekapital jedoch kurz oder Mittelfristig angewiesen sein ist die Anlage auf einem Tagesgeldkonto eine bessere Alternative. Die Anzahl und die Qualität der Angebotenen Fonds unterscheidet sich bei unterschiedlichen Brokern teilweise sehr. Es ist also ratsam erst einen Broker zu suchen, wenn man weiß in welche Fonds man investieren möchte.

wenn Du mehr wissen willst siehe Link

http://www.pro-und-kontra.info/finanzen/fondssparen/

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Kommentar von Candlejack
06.10.2011, 09:25

In der Frage geht es um Kosten und Rückkaufswert einer fondsgebundenen Rente mit dem Templeton Growth. Was hat da jetzt eine Antwort zu Fondssparplänen und cost-average-Effekt mit zu tun ?

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Lass mich raten, du hast das bei einem Strukturvertrieb wie AWD, DVAB usw gemacht?!

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Kommentar von Candlejack
06.10.2011, 09:28

wenn man schon Strukkibuden nennt, dann bitte auch richtig: DVAG.

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Leider geht es vielen Versicherungsnehmern so:

Zahlen viel ein, kriegen nichts raus... erschreckend aber wahr.

Hier kann ich dir jemand kompetentes empfehlen in Sachen Lebensversicherung und Rückkaufswert, mail einfach an gutefrage@arcor.de

Liebe GRüsse, wenn es noch nicht zu spät ist :)

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Ruf mich an wenn du interesse hast ich zeig dir wie du dein ganzes geld samt nutzungsentschädigung wieder raus bekommst !
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