Folgt nach der Abkehr vom Islam die Todesstrafe?

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9 Antworten

Es gibt viele Koranverse, die von den Menschen mißbraucht werden. Sei es, um Unsicherheit unter den Muslimen zu verbreiten, sei es um den Islam zu kritisieren, sei es um die eigenen Vorstellungen in den Koran zu legen. Einer dieser Vers ist Vers 89 der vierten Sure:

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,  (Rassoul)
Dieser Vers wird gerne als Beleg herangezogen, daß man Apostaten, die den Islam verlassen und sich dabei wünschen, daß die Muslime vom Glauben abfallen töten dürfe. Abgesehen davon, daß es absurd ist, daß Allah den Menschen Gebote geben sollte, die kaum erfüllbar sind (welcher potentielle Apostat wird denn noch hergehen und sagen, was er sich wünscht, wenn ihm die Todesstrafe droht und wie soll man sonst wissen, was er sich wünscht?), lassen diese Interpreten alles weg, was noch zu diesem Vers gehört.

Zunächst soll man sich keinen Apostaten zum Beschützer nehmen. Die Tatsache, daß man dies nicht tun soll bedingt, daß die Person noch lebt. Andernfalls wäre diese Aufforderung unnütz. Es folgt eine weitere Bedingung: man soll sie nicht zu Beschützern nehmen, so lange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Was bedeutet "Allahs Weg"? Wortwörtlich steht an dieser Stelle "Juhaadschiru" يُهَاجِرُو. Das bedeutet: "sie wandern aus". Buchari interpretiert dieses Auswandern als Auswanderung vor dem Bösen, da sich der Begriff von dem Wort "Hidschra" ableitet, was gleichbedeutend ist mit der Auswanderung aus einem Gebiet, welches keine Religionsfreiheit gestattet. Man verläßt also das Gebiet der Feinde des Islam und ordnet sich zumindest dem Gesetz unter, wenngleich man keine Anhänger des Islam ist. Wenn man jedoch nicht von den Feinden des Islam Abstand nimmt, dann darf man getötet werden.

An dieser Stelle ist die oben genannte Interpretation noch nicht ganz wasserdicht, da man den Vers zugegebenermaßen noch immer anders interpretieren könnte. Dies ist auch der Grund, weswegen der folgende Vers 90 so oft unterschlagen wird:

"mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben. " (Rassoul)

Hier wird nämlich die Erlaubnis zum Töten sofort wieder eingeschränkt und zwar dadurch, daß der Ungläubige sich einem Volk anschließt, welches mit den Muslimen verbündet ist. Warum ist dies so? Er wünscht sich sicherlich noch immer, daß die Muslime so ungläubig werden, wie er selbst, doch was ist nun ausgeschlossen? Daß er tätig gegen die Muslime wird, denn sonst verlöre er den Schutz, den er gerade erst durch den Anschluß an dieses Volk erhalten hatte.

Doch es gibt noch weitere Einschränkungen: "und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen." sind ebenfalls ausgenommen. Und hier sagt der Koran ganz deutlich, wieso diese Menschen von der Tötung ausgenommen sind: weil sie nicht gegen die Muslime gekämpft haben. Diese Stelle fegt jede Zweideutigkeit hinweg und erklärt eindeutig, daß nicht der Wunsch bzw. die Apostasie die Legitimität der Todesstrafe bedingen, sondern der Kampf gegen die Muslime erst zu dieser führt. Wenn diese Menschen sich dann auch weiterhin von den Muslimen fernhalten und nicht anfangen sie zu bekämpfen, sondern sogar Frieden anbieten, dann darf man sie auch nicht töten.

An diesen beiden Versen kann man sehr schön sehen, wie durch das weglassen anderer relevanter Verse der Koran entstellt werden kann.

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Würdest Du in einem islamischen Land leben, in dem die Schariah gilt, wäre dem so.

In Deutschland droht Dir gar nichts. Allenfalls droht Dir ein fehlgeleiteter Fundamentalist damit, Dich zu töten. Dann wandert dieser aber wegen Mordes in den Bau, wenn man seiner habhaft wird.

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Nun es gibt sehr viele Autobiografien, in denen Menschen von Ihren Erfahrungen schildern, als sie aus dem Islam ausgetreten sind. Die meisten werde nicht nur mit dem Tode bedroht, sondern auch meistens komplett von Familien, Freunden, Bekannten etc. ausgeschlossen. Zum Glück muss man hier in Deutschland keine Angst haben sein Leben zu verlieren, wenn man sich hier vom Islam abwendet.

Soweit ich weiß, gibt es im Koran einige Stellen in denen tatsächlich steht und dabei gefordert wird, dass diejenigen, die sich vom Islam abwenden mit dem Tode bestraft werden sollten.


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Kommentar von Checkit03
11.08.2016, 19:38

Bitte schreibt nichts über ein Thema über dem ihr selbst nichts wisst.Ihr verirrt damit die Leute noch mehr.

Im Kuran steht nichts davon,dass man irgendwie denjenigen umbringen kann,der aus dem Islam austretet.

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Kommentar von RipeClown
12.08.2016, 00:17

Es gibt viele Koranverse, die von den Menschen mißbraucht werden. Sei es, um Unsicherheit unter den Muslimen zu verbreiten, sei es um den Islam zu kritisieren, sei es um die eigenen Vorstellungen in den Koran zu legen. Einer dieser Vers ist Vers 89 der vierten Sure:

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,  (Rassoul)
Dieser Vers wird gerne als Beleg herangezogen, daß man Apostaten, die den Islam verlassen und sich dabei wünschen, daß die Muslime vom Glauben abfallen töten dürfe. Abgesehen davon, daß es absurd ist, daß Allah den Menschen Gebote geben sollte, die kaum erfüllbar sind (welcher potentielle Apostat wird denn noch hergehen und sagen, was er sich wünscht, wenn ihm die Todesstrafe droht und wie soll man sonst wissen, was er sich wünscht?), lassen diese Interpreten alles weg, was noch zu diesem Vers gehört.

Zunächst soll man sich keinen Apostaten zum Beschützer nehmen. Die Tatsache, daß man dies nicht tun soll bedingt, daß die Person noch lebt. Andernfalls wäre diese Aufforderung unnütz. Es folgt eine weitere Bedingung: man soll sie nicht zu Beschützern nehmen, so lange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Was bedeutet "Allahs Weg"? Wortwörtlich steht an dieser Stelle "Juhaadschiru" يُهَاجِرُو. Das bedeutet: "sie wandern aus". Buchari interpretiert dieses Auswandern als Auswanderung vor dem Bösen, da sich der Begriff von dem Wort "Hidschra" ableitet, was gleichbedeutend ist mit der Auswanderung aus einem Gebiet, welches keine Religionsfreiheit gestattet. Man verläßt also das Gebiet der Feinde des Islam und ordnet sich zumindest dem Gesetz unter, wenngleich man keine Anhänger des Islam ist. Wenn man jedoch nicht von den Feinden des Islam Abstand nimmt, dann darf man getötet werden.

An dieser Stelle ist die oben genannte Interpretation noch nicht ganz wasserdicht, da man den Vers zugegebenermaßen noch immer anders interpretieren könnte. Dies ist auch der Grund, weswegen der folgende Vers 90 so oft unterschlagen wird:

"mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben. " (Rassoul)

Hier wird nämlich die Erlaubnis zum Töten sofort wieder eingeschränkt und zwar dadurch, daß der Ungläubige sich einem Volk anschließt, welches mit den Muslimen verbündet ist. Warum ist dies so? Er wünscht sich sicherlich noch immer, daß die Muslime so ungläubig werden, wie er selbst, doch was ist nun ausgeschlossen? Daß er tätig gegen die Muslime wird, denn sonst verlöre er den Schutz, den er gerade erst durch den Anschluß an dieses Volk erhalten hatte.

Doch es gibt noch weitere Einschränkungen: "und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen." sind ebenfalls ausgenommen. Und hier sagt der Koran ganz deutlich, wieso diese Menschen von der Tötung ausgenommen sind: weil sie nicht gegen die Muslime gekämpft haben. Diese Stelle fegt jede Zweideutigkeit hinweg und erklärt eindeutig, daß nicht der Wunsch bzw. die Apostasie die Legitimität der Todesstrafe bedingen, sondern der Kampf gegen die Muslime erst zu dieser führt. Wenn diese Menschen sich dann auch weiterhin von den Muslimen fernhalten und nicht anfangen sie zu bekämpfen, sondern sogar Frieden anbieten, dann darf man sie auch nicht töten.

An diesen beiden Versen kann man sehr schön sehen, wie durch das weglassen anderer relevanter Verse der Koran entstellt werden kann.

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"Habe angst, deswegen bleibe ich beim Islam"

Mach dich frei von dieser Angst. Der Islam hat in Deutschland keine Macht.

Gott sei Dank dafür.

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Ich glaube die Frage sollte heißen:

Droht einem die Todesstrafe wenn man sich vom Islam abwendet?

Wenn das so ist, rechtlich gesehen nein und es ist bei uns auch verboten jemanden wegen so etwas umzubringen.

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Kommentar von Calvinsmith
11.08.2016, 18:33

Habe angst, deswegen bleibe ich beim islam

1

Du lebst in Deutschland und hier gibt es keine Todesstrafe.

Für das Nichtausüben einer Religion gibt es überhaupt keine Strafe.

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Nicht überall.

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Für Apostaten ist im Islam die Todesstrafe vorgesehen. Ein Apostat muss angeklagt und vor ein Gericht gestellt werden. Es muss zunächst geklärt werden, warum und wie es zum Abfall kommen konnte. Ggf. werden Zeugen vorgeladen. Dabei spielen viele Faktoren eine eintscheidene Rolle über die Urteilsverkündung. War der Angeklagte überhaupt Muslim? Hat er seine Religion aus Zwang verlassen? War er zum Zeitpunkt des Abfalls im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte? All diese Frage müssen zunächst geklärt werden. Wenn dies geschehen ist, wird der Angeklagte zur Reue aufgefordert. Sollte er nicht bereuen und zum Islam zurückkehren, muss die Todesstrafe verhängt werden. Keinesfalls darf man Apostaten auf offener Straße ohne Anklage hinrichten. Diese Praxis hat im Islam keinerlei Grundlage.

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Kommentar von earnest
11.08.2016, 19:54

Na prima, Hinrichtung ist nach Anklage erlaubt, sofern nicht auf offener Straße.

Pervers, das Ganze.

Verstehe ich dich richtig: Du findest das so in Ordnung?

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Kommentar von ArbeitsFreude
11.08.2016, 23:12

wow, das offenbart ja wieder mal wie human und differenziert der Islam ist, da bin ich ja echt ganz betreten!

Ich dachte immer nur: Der islam bringt Menschen um, die gegen den Islam sind!

JETzt erfahre ich: Er befragt sie vorher!

also: Wenn das nicht human ist;)

P.S. Liebe Tanjahates: ich fürchte, Du verstehst sonst nicht was ich meine: Das war jetzt Ironie....

2

Häh? Wieso Rückkehr? Wieso folgen? Was willst du uns sagen?

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Kommentar von Calvinsmith
11.08.2016, 18:34

Ob man getötet wird, wenn man den islam verlässt

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