Folgen des Kalten Krieges

4 Antworten

Also das ganze kann man auf mehreren Ebenen angehen. Das denken über die spezielle Situation und dessen Brisanz ist eine Sache. Aber die Erkenntnisse, welche es auch sein mögen, die man daraus zog, haben jedenfalls nicht zu einer deeskalirenden Politik geführt. Es wurde erkennbar, dass niemand irgendwie Rückzieher macht. Allerdings hin man auf diese Provokation nicht ein und rüstete nur noch mehr auf. Gerade in Amerika war das ein Anlass um auch selber Langstreckenraketen so zu platzieren wie es die Russen taten. Das denken wurde meiner Meinung nach nur in dem durch die Kubakrise beeinflusst, dass eben nun nur noch härter und entschiedener gegen die kommunistische Bedrohung vorgegeganegen werden musste. Dass sind Schlussfolgerungen die sich nur darauf beziehen, was nach der Kubakrise noch geschah. Texte und Quellen habe ich so zu dem Thema auch nicht gefunden. Aber es gibt ne Menge Archive von Universitäten in denen sich etwas finden lassen sollte.

Eventuell findest du etwas in: Harald Biermann: John F. Kennedy und der Kalte Krieg. Die Außenpolitik der USA und die Grenzen der Glaubwürdigkeit. Schöningh, Paderborn 1997; Alan Posener: John F. Kennedy. Rowohlt Verlag, Hamburg 2013; Arthur M. Schlesinger: Die 1000 Tage Hennedys, Bern 1968

Wikipedia zu Flexible response:

"Flexible Response (engl. ‚flexible Erwiderung‘) ist eine NATO-Nuklearstrategie gegenüber dem Warschauer Pakt, die in Grundzügen bereits 1959 von US-General Maxwell D. Taylor als Gegenmodell zu Präsident Dwight D. Eisenhowers Konzept des New Look und der umstrittenen Strategie der Massive Retaliation (deut. ‚massive Vergeltung‘) vorgeschlagen wurde. Flexible Response wurde von Präsident John F. Kennedy 1961 aufgegriffen und galt als NATO-Verteidigungsstrategie (MC 14/3)[1] von 1967/68 bis zum Ende des Kalten Krieges.[2] Sie kann als Beispiel für Brinkmanship gesehen werden." und die dazugehörige Literatur unter Literatur und Einzelnachweisen.

Was möchtest Du wissen?