Folgen der Kolonialisierung?

2 Antworten

Okay... die Fragen haben alle irgendwie wenig miteinander zu tun, aber ich versuche sie mal zu beantworten:

Der Eisenbahnbau hatte für Amerika an sich eine weitere AUsdehnung nach Westen zur Folge bzw. dass dieses Gelände eben auch immer weiter erschlossen und besiedelt wurde bzw. besiedelt werden konnte. Der kam aber erst lange nach der Besiedelung der Ostküste, wo sich dieser Konflikt schon abgezeichnet hatte, denn die Einwanderer haben die Urbevölkerung eben aus ihrem angestammten Gebiet vertrieben bzw. die Indianer durch Krankheiten wie z.B. die Pocken als Prominentes Beispiel gegen die die Indianer weder eine Impfung (okay, die hatten die Europäer auch nicht), noch irgendeine Art von ansatzweiser Immunität, geschweige denn Behandlungsmöglichkeiten hatten, dezimiert. Je weiter sich die USA nach Westen ausgebreitet haben, desto mehr wurden die Indianer natürlich aus ehemaligen Gebieten und Jagdgründen vertrieben, bis ihnen irgendwann vor allem der Weg ins Reservat blieb

Das ist dann auch in etwa die Folge der Kolonialisierung an sich für Folgen für die Ureinwohner hat: Massakriert, Konvertiert und durch Krankheiten dezimiert ist da immer ein guter Ansatz.

Nun zum Bürgerkrieg, der mit der Kolonialisierung an sich nichts zu tun hat:

Der Bürgerkrieg basierte in erster Linie auf dem Konflikt zwischen Nordstaaten udn Südstaaten, die immer weiter auseinanderdrifteten. Der Norden entwickelte sich zur Industrienation, der Süden blieb eben lange Zeit ein Agrarstaat mit nur sehr wenig Industrie (ich glaube die prominentesten Städte im späteren Sezessionskrieg waren Richmond VA und Atlanta GA), der allerdings durch die Baumwolle sehr reich wurde, die dort angebaut wurde. Baumwolle an sich war ein Exportgut, das vor allem in den Top Nationen der Zeit, Frankreich und vor allem GB hoch begehrt war, denn die steckten im Höhepunkt der Industrialisierung und brauchten eben ständig neues Rohmaterial beispielsweise zur maschinellen Herstellung von Kleidung, die den Preis sinken ließ.

Doch für den Anbau von Baumwolle in diesem Stil brauchte es eben einiges an Arbeitskräfte und die wurden eben durch Sklaven gestellt. Versteh es nicht falsch, ich will Sklaverei bestimmt nicht schönreden, falls das im folgenden oder jetzt so rüberkommen sollte, aber der Süden war eben wirklich auf diese Arbeitskräfte angewiesen und fühlte sich u.a. durch Lincolns sehr Abolitionistische Politik in seinen 'Rechten' beschnitten. Daraus folgt dann ein Wort auf das Andere und bis '61 hatten sich durchaus einige Staaten gefunden, die bereit waren ein eigenes Gebilde zu gründen, die konföderierten Staaten von Amerika.

Soweit so gut und jetzt kommt das Problem, das ich immer habe, wenn es heißt, dass es bei dem Krieg in erster Linie um Sklaverei ging: Lincoln hat sich nämlich herzlich wenig für die Sklaven interessiert bzw. tat er das schon, aber er hat diesen Krieg nicht in erster Linie geführt um dei Sklaverei abzuschaffen, sondern um die Union zusammenzuhalten. (so auch sein Zitat: "Wenn ich die Union zusammenhalten könnte, indem ich alle Sklaven befreie, würde ich es tun, wenn ich die U. zusammenhalten könnte indem ich keinen befreie würde ich es tun und wenn es ginge indem ich die einen befreie und die anderen versklavt lasse würde ich es auch tun' Sinngemäß natürlich)

Man bedenke, dass die USA nicht allzu unabhängig von z.B. GB waren und dass die Staaten als solche ein ziemliches Risiko eigingen, wenn sich das Gebiet plötzlich einfach um die Hälfte reduziert und dann auch noch ein neuer Staat daraus hervorgeht, der die Sympathie der europäischen Mächte hat (wegen der Baumwolle, auch wenn man da sicher drüber diskutieren kann). Insofern ging es um den Krieg, den die Könföderierten mit der beschießung von Fort Sumter vor Charleston Sou. Carolina begannen, weil Lincoln sich weigerte das zu räumen, zwar irgendwie auch um Sklaverei, aber vor allem darum, dass sich die Sezessionsstaaten nicht lossagten. Zumindest ind er Politik. Die meisten Soldaten bzw. vor allem die Soldaten des Südens kämpften für ihren Heimatstaat, weil die Unionssoldaten einfielen und der bekannteste General des Südens lehnte den Oberbefehl der US Streitkräfte mit den Worten ab er könne nicht gegen seinen Heimatstaat die Waffe erheben

Die Folgen waren schwerwiegend.

Aus den Zugfenstern heraus wurden ganze Bueffelherden abgeschossen und das Fleisch lies man vergammeln .

Den Indianern wurden somit die Nahrungsgrundlage genommen.

Das durch die Eisenbahn die Besiedlung des Westens schneller vor sich ging, wie mit dem Planwagen, leuchtet ein.

Der Buergerkrieg hat damit nichts zu tun , denn die industralisierte Nordhaelfte der Staaten schaffte die Sklaverei ab, womit der Sueden durch seine ausgedehnten arbeitsintensiven Baumwollplantagen, nicht mit einverstanden war.

https://orf.at/v2/stories/2052048/2052049/

Abraham Lincoln war der Initiator der Sklavenabschaffung, obwohl er persoenlich selber 48 Sklaven hatte.

Woher ich das weiß: Recherche

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