Folge wegen Trunkenheit am Steuer?

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10 Antworten

Offenbar handelt es sich "nur" um eine Ordnungswidrigkeit?
Es gab also keinen Unfall, keine Ausfallerscheinungen wie z.B. Schlangenlinien-fahren, falsches Einordnen o.ä.?
Dann wäre man bereits im Straftatbereich was weitaus gravierendere Folgen haben würde...

War es nur ein Verstoß gegen die 0,5‰ Grenze dann droht ihm Folgendes:

Sie führten das Kraftfahrzeug mit einer Atemalkoholkonzentration von 0,25 mg/l oder mehr.
§ 24a Abs. 1, § 25 StVG; 241 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV

  • 500€ Bußgeld
  • 2 Punkte
  • 1 Monat Fahrverbot
  • 28,50€ Gebühren/Auslagen

Eine Abweichung vom Bußgeldregelsatz nach unten ist nicht möglich. Dieser Satz ist so angelegt das damit einmalige und fahrlässige Handlungen geahndet werden. Wenn davon auszugehen wäre das Vorsatz oder Wiederholung vorliegen würde dann wäre es wesentlich unangenehmer geworden.

Das Fahrverbot könnte er eventuell in einem Gerichtsverfahren abwenden - dann aber gegen eine angemessene Erhöhung des Bußgeldes. Eine Garantie dafür das es klappt gibt es aber nicht. Es kann also durchaus auch nach hinten losgehen.

Den Zeitpunkt für das Fahrverbot kann er aber innerhalb von 4 Monaten selbst bestimmen - so bleibt eine Möglichkeit um das abzufedern.

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copila1000 11.01.2016, 12:50

er wurde bei eine Routine Kontrolle angehalten, hat weder ein Unfall verursacht noch ist er auffälig falsch gefahren und bei der Frage ob er etwas getrunken hat, hat sofort mit ja geantwortet.

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Lkwfahrer1003 11.01.2016, 13:35

Crack EUR immer DH ! Außerdem kommt noch die diszi auf ihn zu da er ja Soldat ist !

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mein schwager ist auch nach dem genuss von bier auto gefahren, weil seine tochter krank war, schnee lag und der notarzt nicht in absehbarer zeit zu der mutter kommen konnte.

also, er doch ins auto, um das fiebernde kind zum arzt zu fahren und dann rutschte das auto auf der glatten strasse. entsprechend durfte er dann laufen.

wir sind froh, das es nur ein blechschaden war und seine rtochter gutgeht, aber was wäre gewesen, wenn er oder seine tochter sich verletzt hätten ode rnoch schlimmer eine unschuldige person.

von daher sollte man die strafe akzeptieren und bloss nicht sagen, das er auch ohne alkohol so in gedanken war, das er dann auch nciht hätte auto fahren können.

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Hallo Capila1000

Ihr könnt mit dem Beamten der Bußgeldstelle reden ....evtl. und vor allem Ohne Anwalt lässt er sich darauf ein das Bußgeld zu verdoppeln ....also 1000 Euro +2 Punkte .......aber kein Fahrverbot ........

Mit Anwalt holen die beamten die Gesetze raus und halten sich daran .

Auf ein Gerichtliches verfahren würde ich jetzt verzichten, denn wie du schreibst hat er keine Ausfallerscheinung gehabt und vermutlich auch nicht " Schlangenlinie " gefahren .......das deutet  eher auf die Gewöhnung mit Alkohol hin ......genau das wird er beim verfahren vor Gericht zu hören bekommen ...........und als Staatsdiener  könnte der Richter auch die strafe höher ansetzen ........

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Könnte man der Behörde erklären dass er eigtl. kein Trinker ist dass das
eine einmaliger Ausrutscher war? kann man auf den Mitgefühl der Richter
rechnen?

Solche Ausreden und Entschuldigungen hören die Beamten tagtäglich. Darauf fallen sie glücklicherweise nicht herein. Dein Sohn muß - wie alle anderen Straftäter auch - schon aus Gerechtigkeitsgründen bestraft werden. Ein Sterbefall in der Familie ist absolut kein Grund, sich mit Alkohol ans Steuer zu setzen und sich und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden - das hat er jedoch gemacht. Er muß also die Konsequenzen (Strafe) seines Handelns tragen.

Tut mir leid, dass deine Mutter verstorben ist. Ich wünsche dir viel Kraft!

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Da er auf seinen Schein angewiesen ist, kann er fragen ob die "Fahrpause" auf seinen Urlaub verlegt werden kann. Auch muss er sofort (jetzt schon) seine Vorgesezten in Kenntnis setzen. Ich weiß nicht, ob das nicht Auch Auswirkungen auf seinen BW Schein hat.

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Wenn dein Sohn noch keine Punkte in Flensburg hat, kann er Glück haben und als Ersttäter behandelt werden, dann gibt es Punkte sowie Geldstrafe und kein Fahrverbot. Bei mir hat das mal geklappt.

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nonamestar 11.01.2016, 12:39

Das hat mal geklappt - die Gesetze sind verschärft worden.

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So traurig das auch ist, Strafen sind für alle gleich! 0,6 Promille sind ja noch im Ordnungswidrigkeitenbereich und laufen nicht über den Richter sondern die Bußgeldstelle. Und im Sinne der Gleichbehandlung muss er die Strafe auch verbüßen, alles andere wäre auch nicht fair gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.


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Die Regeln gelten für ALLE gleichermaßen.

Das Fahrverbot bleibt.

Zug und Taxi bleiben ja als Verkehrsmittel noch.

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und das beschäftigt ihm so stark dass er um es zu vergessen ein wenig getrunken hat.

Wer so argumentiert, wird sich vorwerfen lassen müssen, dass er charakterlich zum Führen von KFZ nicht geeignet ist (sonst hätte er den Wagen stehen gelassen).

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Für alle die evtl. meine Frage falsch verstehen: mein Sohn steht und hat ja auch der Polizei gegenüber gleich gesagt dass er getrunken hat er steht zu sein Fehler.

Es war die Frage ob man das als mildernde Umstände in Betracht gezogen kann mehr nicht. Die Stafe wird er immerhin so nehmen wie verdient.

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larry2010 11.01.2016, 12:41

kann es nicht

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ist denn der grund des saufens aus dem vielleicht ein unschuldiger von einem betrunkenen zum krüppel gefahren wirklich wichtig??

ausreden gibt es so viele wie biersorten...wenn man einen fehler macht, dann steht man dazu...

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