Fohlen bzs. Jährling transportieren?

8 Antworten

Na hoffentlich hat das kleine Ding dann bei Dir auch noch genügend andere Fohlen/ Jährlinge, damit es eine unbeschwerte "Kindheit" hat und nicht schon in einer Box abschimmeln muss mit stundenweisem Koppelgang und das auch nur mit einem oder zwei älteren Pferden.....

Was das Einfangen und Transportieren eines Fohlen angeht, so gibt es mehrere Methoden. Der Züchter ist hoffentlich ein echter Pferdemensch und weiß, wie er Dir helfen kann. Unter anderem verfährt man ganz oft so, dass ein Halfterführiger "Freund" des Kleinen in den Hänger gebracht wird, der entsprechend ideal positioniert wurde und treibt das Fohlen dann hinterher.  Oder aber man fährt den Hänger so in eine Stallgasse oder davor, dass das Fohlen da hinein läuft, treibt man es von hinten. Das geschieht mitunter mit einem großen Heuballen, der auf der Gabel des Weidemanns steckt, der hinter dem Fohlen herfährt. Ja, ich weiß, dass das sich nicht liest, als wenn das ohne Angst geschehen würde. Und tatsächlich wird das Fohlen dabei Angst haben. Und so manches Mal werden auch andere Methoden angewandt, die jenseits von dutzidutzi sind, doch leider klappt das mit dem Pferdeflüstern bei so jungen Pferden meist nicht wirklich. 

Wie gesagt, ich hoffe, dass der Züchter Dir versiert und gut weiterhelfen wird und ich hoffe, dass das Fohlen das Ganze gut übersteht. Es ist nicht das erste Fohlen dieser Welt, das transportiert wird und sicherlich auch nicht das Letzte, dass das vielleicht nicht wirklich prickelnd findet. Aber erklären kann man es ihnen leider nicht. Sie müssen einfach selber feststellen, dass man es überlebt und es Schlimmeres gibt.

Woher kommt eigentlich die ständige Meinung, dass Fohlen unbedingt bis 3jährig gleichaltrige Pferde brauchen? Wildlebend sind Pferdeherden unterschiedlich groß, Minimalbesetzung sind ein Hengst und eine Stute - bis hin zu riesigen Herden mit vielen "Familien". Was, wenn nun die Minimalherde ein Fohlen bekommt?

Diese Fohlenaufzuchtsweiden sind ein Abstellplatz für Menschen, die nicht viel Arbeit haben wollen.

Idealerweise wächst so ein kleines Pferdchen in einer gemischtaltrigen Herde auf. Soll es (noch eine Zeit oder für immer) Hengst bleiben, braucht's halt eine Hengst-Wallach-Herde.

Und ideal ist auch, mit dem kleinen Tierchen gleich mal anzufangen, es im Fach "Mensch" zu unterrichten. Keiner sagt, dass mit einem Fohlen gearbeitet werden soll, aber Fohlen-ABC (oder wie auch immer man es nennen mag) sollte gemacht werden:

- Aufhalftern und Halfterführigkeit

- Hufe geben und bearbeiten - bitte auch beim Fohlen beginnen, sonst muss man sich später über Probleme nicht wundern. Ein guter Barhufbearbeiter weiß schon, wann wieviel gemacht werden kann und soll. Vorgestellt wird es immer mit der Stute und nach dem Absetzen halt extra.

- Am ganzen Körper anfassen lassen

- Grundlagen der "Welterkundung" - und dazu gehört der Hänger / Transporter von innen

- ...

Es ist DEIN Fohlen? Warum hast Du dann bisher nichts erarbeitet mit ihm? Aber immerhin hast noch Zeit, das aufzuholen.

Obwohl ich dafür bin, ein Fohlen in erster Linie Fohlen sein zu lassen, sollte es doch den Menschen kennen u. ihn respektieren u. ihm vertrauen. Es sollte sich anfassen lassen u. mit etwa 1/2 Jahr auch Halftern u. führen, kurz still stehen, Hufe geben. Noch nie was vom Fohlen-ABC gehört? Das solltest du als Fohlenbesitzer dann doch schon kennen... Hängertraining macht man am besten mit der Mama zusammen u. fährt dann auch erst mal mit der Mama zusammen. Alles ganz in Ruhe, ohne Stress! 

Ich hoffe, du kennst dich soweit aus, dass du dir nicht dein Fohlen/Jährling nach Hause holst, wo er/sie dann ohne Altersgenossen aufwächst. Ein Youngster gehört unter Altersgenossen, idealerweise mit ein paar älteren Pferden. So hat das Pferd Spielgefährten u. lernt gleichzeitig “Manieren“ von den Älteren. DAS ist das wichtigste in dem Alter, nicht Bodenarbeit oder sonst was. Wird ein Pferd nicht richtig sozialisiert, hat es uU lebenslange Probleme mit Artgenossen.

Fohlen lässt sich nicht anfassen

Hey Leute :) ich hab seit ca. 2 Wochen das Fohlen einer Freundin übernommen. Sie hat es vor'm Schlachter gerettet. Das Fohlen ist nun 9 Monate alt & lässt sich kaum anfassen. Mit viel Gedult kann man sie an der Nase streicheln. Als meine Freundin sie bekam hatte sie eine Recht große Wunde auf der Stirn (ca. 10-15 cm lang un ca. 5 cm breit). Unsere schlimmste Befürchtung war dass man sie vor'm Schlachter versucht hat anders aus dem Weg zu räumen.. Jedoch bekommen wir von niemandem Auskünfte über den vorherigen Standort der Kleinen. Meine Frage nun: Wie bekomme ich es am schnellsten hin dass man der Kleinen wenigstens mal ein Halfter anziehen kann? so langsam müsste mal der Tierarzt her :( Allerdings soll das Fohlen nicht unter Druck geraten & auf keinen Fall mit Gewalt angefasst werden. Danke schon mal im Vorraus :)

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Hallo ihr Lieben! Ich bin schon länger an überlegen mir endlich ein eigenes Pferd zu kaufen. Ich reite seit ca. 10 Jahren und habe seit 3 Jahren eine Reitbeteiligung auf einer 19 jährigen Haflinger Stute. Die Stute ist ein kleiner Sturkopf. Also würde ich sagen das ich mit Sturenpferden ganz gut klar komme. In meinem alten Schulbetrieb habe ich 2 Fohlen erzogen und bis zum Anreiten ausgebildet. Sodass ich auch etwas über Fohlenerfahrung besitze. Jetzt zu mir. Ich bin 18 Jahre alt und mache zur Zeit eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Arbeite also 40 Stunden die Woche. Da ich in Schichten arbeite wäre genug Zeit für das Pferd da. Jetzt die Frage was würdet ihr machen? Einen Absetzer oder Jährling holen denn man komplett selbst ausbildet oder ein Pferd im Alter von 6-10 Jahren was schon gut geritten ist?

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