Förderung für Arbeitslose Jugendliche, welche sich Ehrenamtlich betätigen?

5 Antworten

Du weißt, was ein Ehrenamt im eigentlichen Sinne ist? Eine öffentliche Funktion legitimiert durch eine Wahl . - verbunden mit freiwillig und unentgeltlich, unter Umständen gegen Erhalt einer Aufwandsentschädigung.

Sie engagiert sich nun freiwillig im sozialen Bereich, da hinter dem Tätigkeitsfeld eine sinnvolle Aufgabe steht. ( google z.B. grüne Damen).Kann sie gerne tun, sofern sie es sich leisten kann.

Nur wenn sie sich hierfür ausnutzen lässt, solltest du vielleicht die rosarote Brille gegenüber deiner Mutter ausziehen.

Was geschieht denn mit diesen „Hilfskräften“, wenn sie während ihres Handelns ohne (legale) Rechtsgrundlage auf dem Gelände eines Firmeninhaber einen Arbeitsunfall erleiden?

So wie sich deine Darstellung liest, würde ich als Freundin eher überlegen, ob es keine Möglichkeiten gibt deine Mutter anzuzeigen. Ich glaube, ich will überhaupt nicht wissen, in welchem „sozialen“ Bereich deine Mutter hier tätig ist. Aber vielleicht ist es ja nicht so, wie ich gerade denke.

Wenn deiner Freundin die Tätigkeit Freude bereitet, soll sie sich eine Ausbildung in dem Bereich suchen. Mit einem Ausbildungsgehalt seid ihr zwar immer noch mW eine Bedarfsgemeinschaft, aber vielleicht gibt es ja noch etwas dazu.

In die „Kurse“ wird man doch nur gesteckt, wenn bei den eigenen Bemühungen nichts rum kommt.

Wen sie s ich selber Eine stelle beschafft hat gibt es zb die Möglichkeit das sie eine einmalige Zahlung vom amt bekommen kann!

Da ihr als Bg Angesehen wird wurde ihr das Geld gekürzt aber Das Heist auch wen sie von dort keine Leistung bezieht das sie mehr als die 200€ Von einer ehrenamtlich stelle bekommen kann!

Das amt kann ihr nich verbieten so einen Beruf auszuüben und wen es das versucht Dan muss sie mal mit dem Grundgesetz kontern!

Was geht ist das sie sich zb mal über die Caritas informiert ob das alles so überhaupt rechtens ist und auf was sie Anspruch hat den die Caritas oa informieren auch bei Hartz oder helfen sogar!

Geht es nach dem Jobcenter haben die eltern bis 25 für sie Unterhalt zu zahlen!

sie hat ja gerade keine (bezahlte) Stelle, sondern muss angeblich erstmal 1 Jahr ehrenamtlich arbeiten, dann auf 450.00 Euro Basus, dann evtl auf 50 %

das pure Abzocke durch den Arbeitgeber und sowas wird zurecht durch den Staat nicht gefördert ...

mit freier Berufswahl hat das nichts tun

wenn Freundin des FS nichts kann, dann soll sie eine Ausbildung machen ...

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Meine Lebensgefährtin Arbeitet zur Zeit in sozialen Bereich als ehrenamtliche Helferin, mit Aussicht auf Festanstellung.
Jetzt bekommt sie auch kein Hartz 4 mehr, da sie mit mir zusammen wohnt.

Wieso "muss" sie erst ehrenamtlich arbeiten, bevor sie fest eingstellt wird? Dann haben sich die ganzen Folgeprobleme auch gleich mit erledigt. Hartz IV ist dann auch vom Tisch.

Oder, man könnte auch sagen: Wenn der Arbeitgeber sie als Ehrenamtliche "ausnutzt" und ihr ständig die Karotte "Festanstellung" vor die Nase hängt, dann stimmt etwas mit dem Arbeitgeber nicht, der eine Kraft für lau bekommt. Warum soll da also die Allgemeinheit für die Wertschöpfung zahlen und nicht der Arbeitgeber?

Ein (kurzes) Praktikum/Probearbeiten ist kein Problem und auch keine ehrenamtliche Tätigkeit neben dem Beruf oder ein freiwilliges Jahr wie ein FSJ - aber das scheint es ja alles nicht zu sein.

Hi für das Ehrenamt bekommt sie schon eine Entschädigung. Knapp 120 Euro im Monat.

Die Festanstellung ist zudem sehr realistisch, wir müssen nur die Zeit überbrücken...

Knapp 6 Monate...

Bedenklich nur ist, wenn sie nix machen würde bekäm sie Hartz 4...

Armes Deutschland

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@Omen779
Armes Deutschland

Nein. Im dem Fall: Unverschämter Arbeitgeber - insbesondere, wenn ich weiter unten lese, dass es sich um deine Mutter handelt.

Was ist das für ein Modell, in dem man erst nach einem Jahr Ehrenamt überhaupt einen Minijob und dann erst eine Festanstellung bekommt?

Wenn der Arbeitgeber jemanden als Kraft haben möchte, soll *er* dafür zahlen, denn *er* zieht Vorteile daraus - und sicher nicht "das Amt" oder der Betroffene.

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Meine Lebensgefährtin Arbeitet zur Zeit in sozialen Bereich als ehrenamtliche Helferin, mit Aussicht auf Festanstellung.

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mit dieser Aussicht werden viele Leute veräppelt und hingehalten ...

Ehrenamtlichkeit muss man sich eben auch leisten könen ...

Die Chefin ist meine Mutter, eine Übernahme ist also hundertprozentig...

Wenn du keine andere Möglichkeit, in der wirklichen Frage siehst, ist das schade.

MfG.

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@Omen779

also gerht es nur das berühmte Vitamin B (=Beziehung) ... Glück gehabt ... wieso wird sie nicht gleich richtig angestellt?

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@frodobeutlin100

Da sie den normalen Weg gehen muss, erst 1 Jahr Ehrenamt, 1 Jahr 450 Euro Basis und danach ist der 50% Vertrag möglich.

Von Vitamin B ist da nicht wirklich viel zu merke xD

So müssen alle Hilfskräfte anfangen...

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@Omen779

seltsamer Arbeitgeber bei dem man erstmal kostenlos schuften muss .... um dann evtl. eine Chance zu haben und "das Amt" soll das alles finanzieren?

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@Omen779

Das ist aber eine ganz, ganz üble Vorgehensweise deiner Mutter! Sie lässt die Leute zwei Jahre für ein paar wenige Kröten schuften und bietet ihnen dafür gerade mal eine 50%ige Wahrscheinlichkeit auf eine Festanstellung? Dafür gibt's ein Wort: Ausbeutung!

Für das Kennenlernen von Mitarbeitern und das "Erproben" ihres Durchhaltevermögens gibt es Probezeiten und befristete Verträge. Gerade im sozialen Bereich gibt es zudem etliche Fördertöpfe, aus denen solche Einrichtungen hohe Zuschüsse für Lohnkosten beantragen können, wenn sie Langzeitarbeitlosen eine Chance geben. Menschen für lau arbeiten zu lassen, ist da weder nötig, noch fair. Und wenn deine Mutter nicht mal bei Familienmitgliedern vor dieser Praxis zurückschreckt, solltest du da unbedingt mal ein sehr ernstes Wörtchen mit ihr reden!

Wie ist deine Freundin aktuell eigentlich krankenversichert? Wenn ihr nicht verheiratet seid, fällt die kostenlose Familienversicherung über dich ja weg. Und wenn sie keine Leistungen bezieht bzw. dort wegen der Weigerung bezüglich der Teilnahme an Maßnahmen sanktioniert ist, läuft ihre KV dann noch darüber? Über das "Ehrenamt" bei deiner Mutter ja wohl kaum...

Allein schon deshalb würde ich ihr dringendst raten, sich wieder an das Jobcenter zu wenden, deren Auflagen zu erfüllen und sich selbst um eine vernünftige, richtige Arbeitsstelle zu kümmern. Oder du überzeugst deine Mutter, dass ihr Geschäftsgebaren unterirdisch ist und bringst sie dazu, aus diesem Pseudo-Ehrenamt ganz, ganz schnell ein sozialversicherungspflichtiges (!!!) Beschäftigungsverhältnis zu machen.

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Sie wird gnadenlos ausgebeutet und ihr rafft das noch nicht mal! logisch das das Amt so was nicht unterstützt wenn sie mehrere Jahre nur ein paar hundert Euro bekommt.

Der Arbeitgeber gehört verklagt für so was ...

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