Fördert Glaube und Religion innerhalb eines Landes, den Rückgang der Intelligenz der Bevölkerung?

10 Antworten

Wenn Du, lieber Toastybeef,

Dir eine der gängigen Definitionen anschaust, also bspw. DUDEN:
Intelligenz: Fähigkeit [des Menschen], abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten

Dann musst Du SOFORT darauf kommen, dass die Antwort auf Deine Frage nur JA lauten kann, denn:

Um zu GLAUBEN, brauchst Du nicht zu denken - und Religionen sind nichts weiter als Bedienungsanleitungen für das NICHT-DENKEN - bzw. wie ich "gut und richtig" handele, OHNE Nachzudenken.

Antworten wie bspw. die hier von UmmSalima erweisen sich da als wohlfeile Nebelkerzen:
Sie mag mit Recht darauf verweisen, dass im KORAN steht, man solle denken -
Doch ist gerade die muslimische RELIGION NICHT darauf ausgerichtet, dass Du den Koran lesen und dann selbst überlegen sollst, was Dir das sagt und bedeutet, NEIN:
Die RELIGION ISLAM wird überwiegend so gelebt, dass Imame und andere selbst ernannte "Gelehrte/Experten" Dir sagen, was Du zu tun und zu glauben hast - Da ist kein Platz für das selbständige Nachdenken - auch nicht über den Koran!

...und ich meine - um Missverständnisse zu vermeiden - NICHT, dass dieses Nichtdenken bloß im Islam verbreitet ist:

Auch in meiner "Religion", dem Nichiren-Buddhismus, wird das Glauben mitunter (nicht über, aber auf die gleiche Stufe mit) Verstehen gestellt, was dann wiederum auch viele meiner "Glaubensgeschwister" vom Denken abhält:( - Das kritisiere ich übrigens auch (und werde dafür kritisiert:)

Es gibt verschiedene Formen der Intelligenz. Eine Form davon ist die Fähigkeit zu zweifeln. Alte Weisheiten anzweifeln zu können ist die Voraussetzung dafür, neue zu finden.

Für diese Form der Intelligenz können Glaube und Religion schädlich sein. Das kann man aber nicht auf alle Formen der Intelligenz verallgemeinern.

Es gibt verschiedene Studien zum Thema Religiosität und Intelligenz. Es hat sich gezeigt, dass der Intelligenzquotient religiöser Menschen im Schnitt ein paar Punkte unter dem nicht religiöser Menschen liegt. Nicht viel, aber signifikant.

Nun stellt sich die Frage, ob Religiosität die Ursache der geringeren Intelligenz ist, oder ob die niedrigere Intelligenz Religiosität fördert. Ich denke, beides ist der Fall.

Einerseits sorgt eine niedrigere Intelligenz dafür, dass jemand eher einem Irrtum unterliegt, was die Basis von Religiosität ist.

Andererseits ist Intelligenz nicht nur vererbt, sondern muss auch gefördert werden. Ein religiöses Umfeld ist oft nicht förderlich für die Entwicklung der Fähigkeit zu logischem Denken.

Die Basis zur Bemessung der niedrigeren Intelligenz möchte ich gerne sehen. Das kann man nicht ungefragt stehen lassen.

Sollten z.B. innerhalb des akademischen Intelligenztestes religiös beantwortbare Fragen auftauchen würde sich ein niedrigerer Quotient alleine aus diesem Umstand ergeben.

Innerhalb einer sozialen Gemeinschaft ist eine religiös geführte Gruppe im Allgemeinen leistungsfähiger als eine sozial verknüpfte Gruppe da ihre einzelnen Teile stärker "an einem Strang" ziehen.

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@Ursusmaritimus

Sollten z.B. innerhalb des akademischen Intelligenztestes religiös
beantwortbare Fragen auftauchen würde sich ein niedrigerer Quotient alleine aus diesem Umstand ergeben.

Solche Tests sind neutral, sie beziehen sich nicht auf eine bestimmte Weltanschauung. Deshalb sind dir Aufgaben immer abstrakt. Mach doch selbst mal einen.

Innerhalb einer sozialen Gemeinschaft ist eine religiös geführte Gruppe im Allgemeinen leistungsfähiger als eine sozial verknüpfte Gruppe da ihre einzelnen Teile stärker "an einem Strang" ziehen.

Nein, das ist falsch. Naturwissenschaftlich sind religiöse Gruppen sehr schwach.

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