Fördert barfuss laufen die Entstehung von Hornhaut?

9 Antworten

Nein!!! Ich laufe sehr viel barfuß und habe viel zum Thema gelesen. Tatsächlich bekommt man keine Hornhat, sondern eine sehr belastungsfähige sog. Lederhaut. Bei der Lederhaut handelt es sich im Gegensatz zur Hornhaut nicht um abgestorbene Haut, sondern um eine sehr dehnbare und belastbare Haut, die es einem ermöglicht problemlos auf natürlichen Böden barfuß zu laufen. Lediglich, wenn man viel auf rauem Teer/Asphalt läuft, kann es passieren, dass man an den Fersen (rissige) Hornhaut bekommt, die man aber mit eincremen und wegraspeln schnell in den Griff bekommt. Aber wie gesagt, beim Barfußlaufen auf geeignten Naturböden wie Waldboden, Wurzeln, Steinen, Wiese bekommt man mit Sicherheit keine Hornhaut, dafür aber schöne gesunde und kräftige Füße. Meine Infos habe ich u.a aus dem Buch Barfußwandern - Münchner Berge und Alpenvorland von Eduard Soeffker im Bergverlag Rother.

Meine Erfahrung seit April 18 hat gezeigt, dass sich beim richtigen Auftreten mit nacksten Füßen auf dem vorderen Fußballen und schonendem Abrollen über die Ferse,  eine Unempfindlichkeit einstellt. Selbst das Joggen auf nicht sauberen Asphaltstrecken bilden für mich keine Probleme mehr. Schwierigkeiten mit Beinmuskulatur, Rücken und Nackenbereich sind wie weg. Für mich ist das Bewegen mit nackten Füßen eine Empfehlung.

NEIN - hornhaut bildet sich immer und automatisch, da sich der körper ja ständig regeneriert

an anderen stellen des körpers geht die haut ab (schüttel mal den kopf, dann weisst du wie...) - an den füssen ist das etwas anders - normalerweisse läuft sich hornhaut (totes gewebe) ab und wird durch eine lederhaut ersetzt (lebendes gewebe - strapazierfähig) - schuhträger bekommen das nunmal nicht so mit, da sie ihre füsse zwangsweise feucht verwahren - der barfussläufer hat meisst trockene füsse (und deshalb auch keinen fusspilz !!) und da wird hornhaut zum problem: unbehandelt trocknet das (tote) gewebe aus und kann bei bewegung reissen (schrunden) durch die kerbwirkung der haut können diese risse bis in das lebende gewebe reichen und schmerzhafte verletzungen inkl. infektionsrisiko mit sich bringen (entzündungen bis zur blutvergiftung)

daher: immer versuchen die hornhaut (meisst seitlich am fuss / ferse) zu entfernen (bims, schleifstein, feile, schleifpapier) und mit passender salbe / creme den fuss behandeln (urea-fussbalsam) - dann steht einer problemlosen barfusszeit nichts entgegen - auch nicht in teutonien....... ;-)

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