Förderprogramm kfW beim Hausbau

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3 Antworten

Es könnte günstiger sein, die Forderungen für die Förderungen zu googeln. Denn was gefordert wird, bestimmen die Lobbyisten der Industrie und das entspricht oft bei weitem nicht, dass, was bauphysikalisch richtig ist. So gibt es immer Baufachleute, die sich gegen die Superdämmungen aussprechen, neu ist ein Produkt auf dem Markt, das nach dem Aufschlitzen der alten Verputze auf der Dämmung diese sanieren soll. Schau mal unter Prof. Jens Fehrenberg, der Messungen gemacht hat, Konrad Fischer, Prof. C. Meier um nur einige zu nennen. Abgesoffene Fassaden, Monolithische Außenwände, Fraunhofer Institut, Schimmel, das Dämmstoffparadoxum usw. Durch die massiven Dämmungen steigt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen und leistet neben Krankheiten der Schimmelbildung Vorschub, deshalb braucht man dann eine kontrollierte Wohnraumlüftung - auch als Keimschleuder bezeichnet, vielleicht dann noch eine Erdvorwärmung und besonder dichte Fenster, damit man per teuerer Lüftung die feutigkeitsgeschwängerte Luft heraus transportieren kann. Je feuchter die Luft ist, je mehr Energie nimmt sie auf und mit nach draußen. Die Filter kosten ein Schweinegeld und die Rohre gehören auch von Zeit zu Zeit gereinigt.

Auch eine Solaranlage - lieber früher als später eingebaut - rechnet sich nicht immer. In eine Heizsystem integgriert, z. B. im Sommer nur Warmwasser und im Winter mit Vorrang für WW, aber dann Überschüsse oder bei nicht ausreichenden Temperaturen an die Wärmepumpe oder zur Regeneration von Erdwärmesysteme genutzt, kann eine Solaranlage sehr wohl sinnvoll machen.

Schau auch unter Strahlungsheizung z. B. bei Konrad Fischer oder Prof. C. Meier: Das Dilemma der Strahlung.

und wenn Du Dich hier informiert hast und womöglich einen Antrag auf Befreiung von der Energieeinsparverordnung gestellt hast, dann rechne: 0, 9% höhere Zinsen bie der Bank - auch hier sollte man verhandeln können, wenn man kein KfW-Darlehen nimmt, macht bei 50.000,- € 450,- € im Jahr aus.

Bei einem richtigen Wandaufbau mit ca. 40 cm Wandstärke und einem guten Verhältnis von Wärmespeicherung zu Wärmedämmung kann man schon mal 70,- bis 100,- €/m² sparen. Egal ob in Ziegel, Leichtbeton, Gasbeton oder Bims. Es gibt Schaumbildner oder Schäme mit denen man Beton in der Bodenplatte und in den wänden im Gewicht halbieren kann. Das spart bei Fertigteilen Gewicht, Transportkosten und gibt eine 5 mal bessere Wärmedämmung als Normal-Beton. Auf der baustelle kann man so auch kostengünstig Wände gießen und Material sparen. Die KfW- Forderungen kriegt man so nicht hin, aber laut Untersuchungen spart man Heizkosten durch die Speicherung der Energie und dem Eintrag von Sonnenenergie, die bei der u-Wertberechnung nicht mehr berücksichtigt werden.. (und die Kosten für die Filter einer nicht mehr notwendigen Lüftung.)

Statt der Fussbodenheizung eine Strahlungsheizung - vielleicht sogar als Klimadecke und mit dem Sahnehäubchen der Bauteilaktivierung zusätzlich kommt man auch billiger weg. z.b. Röhrendecke , Ziegel-klimadecke oder Green-code Klimadecke. Dann braucht man keine Dämmung, dann ist sie klimatechnisch schädlich, weil sie die Sonne aussperrt, die Luftfeuchtigkeit in den Räumen erhöht und die Häuser zu Sondermüll verkommen läßt. Habe gerade mal Wärmedämmung Sondermüll gegoogelt: unter Baufuesick.wordpress fand ich z. B. „Die Styropor- oder sonstige chemische Verpackung führt unweigerlich zu gravierenden Bauschäden und Schimmel. Warum das so ist, ist nachzulesen im >Leitfaden zum vernünftigen Bauen und Renovieren in Holz und Fertigbauweise< Erhältlich ist das Buch oder E-Buch in allen guten Versandbuchhandlungen.

Die Energieverordng EnEV 2010 basiert auf theoretischen Erwägungen und lässt die positiven Wärmegewinne durch die Sonne außer Acht. Reale Untersuchungen bei Wohnbaufirmen, die die verbrauchte Energie bei gedämmten und ungedämmten Wohnungen erfasst haben, ergaben so geringe Einsparungen, dass die enormen Investitionen nicht gerechtfertigt erscheinen.“

die 0, 9% Zinsvergünstigungen kosten auch zusätzlichen Aufwand und Rechnungen, die Nachbarschaftshilfe oder Eigenleistung schwierig machen. Der "Pole" muss ja nicht schwarzarbeiten. Man kann und soll auch als Privatmann Leute als Niedrigverdiener anmelden und pauschal versteuern und versichern. 15 - 18,- € die Stunde und 25% ist immer günstiger als z. B. 50,- plus Märchensteuer beim Unternehmer. und z. B. eine Zinsbindung bei der Bank auf 20 Jahre statt der 10 Jahre KfW, kann auch zum Vorteil werden.

Also bitte genau rechnen, was sich rechnet..

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Die Förderung von energieeffizientem Bauen in Höhe von 50.000 € gilt ganz klar je Wohneinheit.

Der Berater der Bank scheint weder gut informiert noch wirklich bemüht zu sein. Vielleicht gibt's bessere Alternativen.

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ich habe einige erfahrungen mit der kfw gesammelt....

  1. banken vermitteln ungern kredite ueber die fkw, weil sie daran nichts verdienen....

  2. die direkten bedingungen kann man unter www.kfw.de einsehen....

  3. die foerderleistung bezieht sich NUR auf guenstigere kredite...

    ( jetzt ist die frage, welcher unterschied zwischen der kfw und deiner bank in % liegt )

denn die kfw hat auch auflagen, die erfuellt werden muessen.... deshalb ist es vielleicht

besser, auf den "guenstigen" kredit zu verzichten.....

( wohnobjekt = 1...... wohneinheiten = 2 )

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Kommentar von drago12
11.10.2011, 16:12

Oh, danke für die schnelle Antwort. Also die Raiffeisenbank hat uns angeboten: wenn das Haus nach dem kfW 70 Standard gebaut wird (was es wird) dann bekommen wir 50.000 € mit einer Laufzeit von 10 Jahren zu 2.5 %, den rest bekommen wir von der Bank direkt zu ich meine 3,4 %. Gibt es vielleicht noch weitere Förderungen oder Ähnliches das man mit "absahnen" könnte? Vielleicht auch in Verbindung mit Solar-anlagen (die wir auch später auf dem Haus errichten wollten)?

Achso, das mit den Wohneinheiten und Wohnobjekten wusste ich nicht, also sind die 50.000 für das Projekt ja korrekt.

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