Flusswasser 30 Meter lang und 4 Meter hoch auf das Grundstück pumpen auf den Philippinen

2 Antworten

Hast ja schon gute Antworten bekommen. Was auch noch zu Bedenken ist sind die 4 Meter. Ich würde da immer 2 Stück einsetzen. 2 mal je 3 M zum Beispiel. Je nach dem Dreck der gepumpt wird verschnutz die 2. kaum weil ja die 1. schon filtert.

Aber generell kann man da wenig sagen. Daspielt der Preis dann eben eine Rolle.

Pumpen arbeiten meist besser auf Druck als auf Zug. Man setzt sie also besser am unteren Ende als am oberen Ende ein. Einer der Gründe dafür ist, dass beim Saugen ein Vakuum entsteht und es dabei leicht zu Blasenbildung kommt. Auf mehr als 10 m Höhe kann man sogar primzipiell nicht saugen, da dabei ein Vakuum von über 1 atm entstehen müsste und dabei das Wasser anfängt zu verdunsten.

Für die Bewässerung nutzt man wohl am besten Tauchpumpen. Diese werden auf den Grund des Baches abgesenkt und saugen dort das Wasser an. Die Pumpenleistung hängt (ausser von Höhendifferenz und Fördermenge) von der Wassermenge ab, die gefördert werden soll. Das fängt bei etwa 100 Watt für Springbrunnen und Teiche an und kann bei grossen Pumpen in Abwassersystemen bis in den Megawattbereich hinaufgehen.

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werde ich eine Tauchpumpe verwenden und lege noch ein zusätzliches Stromkabel. Es gibt bestimmt unterschiedliche Stärken der Tauchpumpen. Die Wassermenge bzw. Wassergeschwindigkeit ist nicht so entscheidend. Wichtig ist mir, dass Wasser am Ende der Leitung herauskommt und das Wasser wird in einem Gefäß gesammelt.Muss ich nach der Wattleistung gehen oder gibt es auch noch andere Kriterien? Vorab vielen Dank.

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@Manni7188

Die Pumpen haben meist eine maximale Pumphöhe bis zu der sie Wasser fördern können. 4 m Wassersäule entsprechen ja einem Druck von 0,4 Bar, der überwunden werden muss.

Die Pumpen sind auch häufig für verschiedene Wassersorten (Abwasser oder Brauchwasser, mit oder ohne grössere Feststoffanteile etc.) ausgelegt. Auch das Material, aus dem sie gefertigt werden, ist unterschiedlich. Bei Platikpumpen hat man meist kein Korrosionsproblem, kann aber bei viel Sand Probleme mit dem Abrieb bekommen. Die maximale Steighöhe ist auch meist geringer als bei Metallpumpen, da sich Plastik bei hohem Druck leichter verformt. Probleme kann es auh beim Dichtungsmaterial geben. Bei agressiven Wässern, oder wenn die Pumpe zu tief verankert wurde, kann es zu Wassereinbruch in den Motorraum und danach Kurzschluss kommen. Man sollte sich deshalb genau informieren, wie weit die Pumpe für den gewünschten Einsatzzweck geeignet ist. Zum Glück gibt es für die meisten im Netz recht gute Beschreibungen/Anleitungen.

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