Flugzeug - Ingenieur?

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Hallo! 

Flugzeug - Ingenieur?

Heißt was genau? 

Flugingenieur? Eine aussterbende Gattung; es wurden nur noch Restbestände auf alten A300-B4 oder B747-200 entdeckt. 

Flugversuchsingenieur? Die gibt es z. B. bei Airbus oder beim DLR, dem LBA oder der Bundeswehr. Sie fliegen entweder mit neuen Flugzeugen, um Daten zu sammeln und auszuwerten oder betreuen und überwachen neue Systeme, z. B. zur Flugsteuerung, zur Cockpitergonomie, zur Vermessung von Navigationsanlagen usw. 

Ingenieur für Flugzeugbau? Der entwirft die "Blech"-Teile (heutzutage eher Kunststoffe), also Formen für Flugzeuge und Flugzeugbauteile oder Triebwerke. 

Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik? Entwurf von Flugzeugen und Systemintegration, Steuerungssysteme, Flugdatenrechner etc. Aber eben auch Raumsonden, Satelliten, Raumfahrzeuge (bemannt, unbemannt), Anlagen zu Datenübertragung, Triebwerke, Triebwerkssteuerungen etc. 

Das ist jetzt natürlich nur ganz grob, zumal sich die Jobs der letzten beiden Berufe auch überschneiden können. Du kannst aber auch mit einem anderen Ingenieurstudium in der Luft- und/oder Raumfahrt tätig werden: Elektrotechnik, IT, Werkstoffkunde, Lasertechnik: Alles wird benötigt, um effizientes und sicheres Fliegen zu ermöglichen. 

Wichtig ist technisches Verständnis, schnelle Auffassungsgabe und natürlich Problemlösungskompetenz (alleine und im Team). Über Gehälter und Jobaussichten gibt es Infos bei der Arbeitsagentur, der IHK, den Hochschulen und natürlich beim Durchstöbern der Karriereseiten potenzieller Arbeitgeber. Aber Du brauchst ja erst einmal Abitur/FHR und musst überhaupt ein Studium beginnen. Auch hier gilt, wie immer im realen Leben: Mehr ist besser! Die allgemeine Hochschulreife ist besser als die FHR, auch wegen der dann größeren Auswahl an Hochschulen. 

Chancen hast Du praktisch nur, wenn Du ein Superstudium hinlegst. Du kannst übrigens an einigen Hochschulen auch ein Studium mit einer Pilotenlizenz koppeln. Das aber schaffen in der erforderlichen Zeit nur die "Überflieger". Aber man darf sich die eigenen Ziel sowieso nicht zu niedrig setzen; SMART ist das Zauberwort: 

- S – spezifisch (präzise und eindeutig formuliert) 

- M – messbar (quantitativ oder qualitativ)  - A – attraktiv (positiv formuliert, motivierend)  - R – realistisch (das Ziel muss erreichbar sein)  - T – terminiert (bis wann…?) 

Ergänzung: Dieser Editor ist immer noch ein Alptraum, vor allem, wenn die Anwort schon mal abgeschickt wurde. Die Definitionen von SMART sollten eigentlich untereinander stehen. 

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Falls du den Ingenieur im Cockpit meinst - die gibt es seit den 80ern nicht mehr.

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