Flüchtlinge - Wie geht es weiter?

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6 Antworten

Zunächst einmal ist es überhaupt kein guter Zustand, dass überhaupt Menschen aus ihren angestammten Ländern vor Gewalt und Terror fliehen müssen. Dass sie fast alle nach Deutschland wollen, lässt einen großen Erwartungsstau befürchten. Wir wissen weder genau, wieviele im Land sind (nur politisch genehme Schätzzahlen und da hat jeder seine eigenen) noch wie groß die Völkerwanderungswelle ist, die erst auf uns zukommt. Auch da macht sich jeder die Zahlen so, wie er gerne seine Forderungen mit entsprechendem Drohpotential anreichern will. Die einen - vor allem die gut verdienenden Hilfsorganisationen - sprechen von 400 Millionen (sprich, gebt uns ja genug Geld, dass wir das bändigen können). Die anderen von 4 Millionen.

Die Anzahl der Menschen in Deutschland, die langsam begreift, dass unser kleines, mit 82 Millionen vollgestopftes Land nicht alle Wälder platt machen kann, um weiteren Millionen Platz zu machen, wird größer. Die angeblich seriösen Schätzungen der Kosten bewegen sich nach oben, von mal 12 Milliarden auf jetzt 50 Milliarden mit der Drohung, dass Steuererhöhungen und weitere Schuldenberge unvermeidlich sind. Die Politik beschönigt und verspricht und jeder merkt, dass sie nichts im Griff haben und so zerstritten sind, dass sie nur eines zu bieten haben: Vertuschen, lügen und sich mit großem Geplärr für die nächste Wahl in Szene setzen. Wer sein Kurzzeitgedächtnis nicht auf eine einzige große "ich wills nicht mehr wissen - Lücke" reduziert hat, merkt schon, dass die AfD mit ihren pessimistischen Erwartungen allein darum durchaus richtig liegt, weil die Berlinmaffia nur noch die Probleme vor sich herschiebt und selbst mit Lösungsvorschlägen rumplärrt, die man vor gut erinnerbarer Zeit noch der AfD und Pegida als "rechts" vorgeworfen hat.

Mal gespannt, wann sie selbst sich über den Schießbefehl streiten, weil alle illusorischen Versprechen, die Wanderflut zu stoppen als leere Hoffnungen überrollt werden. Wer glaubt denn noch an die europäische Lösung außer denen, die trotz allgegenwärtigem Versagen immer noch daran festhalten, weil sie sonst nichts haben. Was, wenn aus allen Gemeinden der Aufschrei immer größer wird, dass kein Platz mehr zu organisieren ist. Ist doch typisch: Die in Berlin zerreißen sich in TV-Omnipräsenz groß das Maul und plärren eine Scheinlösung nach der anderen heraus und in den Gemeinden läuft das Fass über. Sie kommen mit dem Bau von Notunterkünften nicht nach und streiten sich über ein Integrationsgesetz, was erst mal voraussetzen würde, dass sie mit dem Bau ganzer Satellitenstädte anfangen würden, was wahrscheinlich länger dauert als der Berliner Flughafen und kostenmäßig nicht abzusehen ist. Was also ist von unseren kopflosen Gestalten in Berlin zu erwarten, wenn der Wanderschwall über die Grenzen nicht aufhört, alles Geld in die Türkei, nach Griechenland und Italien getragen ist, aber wirkungslos bleibt? Das ist Scheinpolitik, denn jeder weiß, dass die genannten Länder solche Schuldenlöcher haben, dass von 1.000 € ganze 999 € ins Loch fallen und von dem einen Euro ein schönes Pressefoto mit glücklichen Flüchlingskindern gestellt wird.

Wenn die AfD noch mehr Prozente bekommt, hat man in Berlin die Möglichkeiten einer ernsthaften Lösung aller Probleme, die uns bedrängen, vertan. Außer blindem Aktionismus und permanentem Schüren von Inländerhass (nahezu jeder vernünftige Inländer ist ja von irgendwem schon als "Rechter" abgestempelt, das ist ja inflationär) hat man nichts zu bieten. Das merken die Leute. Eigentlich hätten wir andere Sorgen angesichts der schwieriger werdenden Weltwirtschaftslage. Eigentlich müssten wir mal darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, dass wir unsere ökonomischen Stärken, den Mittelstand, selbst aushölen um der Rettung eines durch und durch maroden Europas willen. Unsere Lügenpresse posaunt, dass deutsche Exporte nach Europa steigen. Sie verschweigen, dass diese nur mit Schulden bezahlt sind, für die deutsche Steuerzahler und Sparer in Haft genommen werden. Da könnten wir uns unser Geld gleich selbst schenken!

Und die europäische Lösung der Flüchtlingsfrage? Ist schon mal jemandem aufgefallen, dass man im Norden von Dänemark bis Finland den Rückwärtsgang eingelegt hat: Die schieben massenhaft ab! Die haben die Grenzen dicht gemacht zur Einbahnstraße, raus aus ihren Ländern. Man weiß nicht so genau, wohin viele von Abschiebung bedrohten freiwillig gehen? Hahaha: Ich lach mich tod. Dorthin, wo die Einbahnstraße auf offene, ungeschützte Grenzen trifft - nach Deutschland. Alle in Europa um uns zeigen die Krallen - und wir diskutieren, wann wir die Willkommensfähnchen weglegen sollen. Wir haben in diesem Schachspiel die entscheidenden Züge längst versäumt. Solange bei uns noch was zu holen ist, will natürlich niemand, dass die Menschen Wind bekommen von der Tatsache, dass wir uns selbst matt gestellt haben. Dann könnten wir ja vor Schrecken die Taschen zuhalten.

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Kommentar von tanztrainer1
03.02.2016, 00:25

dass unser kleines, mit 82 Millionen vollgestopftes Land

Das erinnert mich an einen Slogan aus der NS-Zeit: "Volk ohne Raum" und das machte mich dann schon einmal stutzig.

Und wenn man sich Deinen Text dann genauer ansieht, dann merkt man, dass er so oder so ähnlich aus einem bestimmten Wahlprogramm stammen könnte.

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Kommentar von berkersheim
03.02.2016, 19:58

Zur Verlogenheit in Sachen Schusswaffengebrauch. Erstens habe ich nur eine Pressenachricht gelesen, die das Interview einschließlich der Korrektur vollständig gebracht hat. Alle anderen verkürzten auf Schlagworte. Doch noch viel interessanter finde ich folgenden Beitrag:

http://vk.com/wall-86775514_7346

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Habe hier kürzlich bei einer Umfrage mitgemacht, ging um "Angst vor Flüchtlingen". Beantwortet denke ich ich teiweise deine Frage. Zu den Themen Politik, Krieg und Wirtschaft gerne aber auch mehr.

>Deutschland hat ca. 82mio Einwohner und je nach Quelle zwischen 800t und 1,5mio Flüchtlinge< (auf diese Zahlen komme ich nochmal drauf zurück)

Mit Sicherheit bin auch ich, wie jeder andere, nicht ganz frei von Vorurteilen, doch allein schon aufgrund der Fakten:
Ja! Ich habe Sorge bzw. Angst teilweise vor den Flüchtlingen, aber vor allem auch vor den dadurch resultierenden Konsequenzen!

-deutlich ansteigender Arbeitslosigkeit!
-deutlich ansteigender Kriminalitätsraten bspw. Diebstähle, Raub, sexuelle Übergriffe! Haben nachweislich seit dem ungewöhnlich hohen „Ansturm“ ebenfalls ungewöhnlich zugenommen und offiziell von Polizeibehörden zugegeben, werden kleine Delikte nichtmal mehr geahndet! Jedenfalls bei Flüchtlingen.
-sinkendes Bildungsniveau: Lehrer sind auch jetzt schon oft überfordert. Ist irgendjemand ernsthaft der Meinung, es würde besser werden bei mehr Schülern die oftmals, tut mir leid aber so ist es nun mal, weniger gebildet und sprachlich nicht so begabt sind.
-gekürztes Sozialsystem: Es gab und gibt mehr und mehr soziale Bereiche die zu wenig finanzielle Unterstützung erhalten. Dies geschieht aus dem Gesamtetat welcher, bei mehreren Milliarden Euro, eine starke Mehrbelastung erfährt.

Man nenne mich Pessimist oder Schwarzmaler, der Punkt ist aber, ich habe aufgehört in einer Blumenwelt voll liebevoller rosaroten Elefanten zu leben. Ich denke nicht nur negativ, Realismus ist das Stichwort.
Die Wenigsten werden widersprechen, wenn ich behaupte, wir werden andauernd von Politik und Medien belogen und bekommen immer nur das „Nette/Erfreuliche“ und beschönigte Zahlen zu hören. Alles nur um hinterher zu checken „Oh, die haben ja gelogen.“ Seid mal ehrlich… wie oft hattet ihr diesen Gedanken schon?! Worauf ich damit hinaus will? Glaubt ihr ernsthaft, dass es bei einem solch brisanten Thema anders abläuft?

Ist es vorstellbar, dass, auch wenn dir diese Ansicht nicht gefällt, es nur allzu viele negative Aspekte gibt?
Ist es vorstellbar, dass wir alle, auch du, belogen werden, um möglichst nur die Sonnenschein Seite im Fokus zu haben?
Ist es vorstellbar, dass du diese Einstellung unter anderem vertrittst, um in der Öffentlichkeit besser dazustehen?
Wer nun sagt ich bin „rechts“ oder gar ein „Nazi“, kennt 1. anscheinend die Bedeutung der Wörter nicht und 2. sei gesagt, dass ich einige mit polnischer, russischer, türkischer,… Abstammung kenne die so oder so ähnlich denken wie ich. Diese Nazis. ^^

Folgende Tabellen ergeben einen Sinn! Die Befürworter werden ihn vllt. nur nicht sehen wollen. (Schweden hab ich einfach als weitere Vergleichsmöglichkeit mit dazu genommen.)

Hauptquellen:
www.destatis.de
www.cbssyr.sy
www.welt-in-zahlen.de
www.wiwo.de
www.faktenagentur.com

Gruß J1gsaw

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Hier geht es um ein sehr schwer lösbare globales Problem. Gut ist eine Flüchtlingswelle nie - und ich spreche jetzt von den Betroffenen- denn ginge es den Menschen gut gäbe es keinen Anlass zur Flucht. Zuwanderung ist gut und wichtig aber nicht auf diese Art und Weise.

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Kommentar von SnooPINGAS
02.02.2016, 07:03

Zuwanderung ist sch3iße

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Wenn die AFD es schaffen sollte was ich nicht annehme,würde sich vieleicht gar nichts so stark verändern wie befürchtet!Vieles wird übertrieben!

Auswirkungen durch die Flüchtlinge wird es geben,Wohnungen Arbeit Finanzielle!Die Politik hat unüberlegt gehandelt und jetzt stehen wir vor dem jetzt!Ob das noch zu richten ist wie das?Es hört ja nicht auf.

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Das Flüchtlingsproblem wächst uns langsam über den Kopf; so die herrschende Meinung der meisten Menschen in Deutschland!

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Es geht weiter bergab!

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