Flüchtlinge: Gibt es Lösungen?

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4 Antworten

Ich denke es ist notwendig die Zustände in kontrollierte Bahnen zu lenken, dafür müssen die EU Außengrenzen gesichert werden und geregelte Übergänge geschaffen werden.
Dort können Flüchtlinge anlanden und werden dort in speziellen Einrichtungen registriert (Fingerabdruck, Herkunftsland, Sprachen, Name, ggf Familienbeziehungen innerhalb der EU und Wunsch-Aufnahmeland etc.).
Die Daten werden in eine EU-weite Datenbank geschrieben. Dadurch kann auch schnell geprüft werden, ob diese Person gesucht wird oder eine Landesverweis von einem der Staaten erhalten hat oder schon mal Asyl beantragt hat und abgelehnt wurde.

Hier wird zunächst gefiltert ob Kriegsflüchtling (Hohe Aufnahme-Chance), Flüchtling vor Verfolgung (Gute Aufnahme Chance aber Einzelfall abhängig) oder Flucht vor Armut und Perspektivlosigkeit (niedrige Aufnahme Chance). Kriegsflüchtlinge und Flüchtlinge vor Verfolgung aus Ländern wo solche Fälle bekannt sind werden schnell weiter geleitet.
Flüchtlinge mit geringeren Aufnahme-Chancen werden an ein Asyluntersuchungs-Zentrum weiter geleitet, dort werden dann die Einzelfälle gründlich geprüft, während die Flüchtlinge mit auferlegter Aufenthaltspflicht in der Nähe eine vorübergehende Unterkunft erhalten während ihr Fall geprüft wird.

Flüchtlinge mit guten Asylchancen werden nach gewissen Regeln auf ein EU Land verteilt, dabei möglichst in ein Land mit Familienbeziehungen dort und wenn passend in das Wunschland, dabei werden Kapazitäten der Länder und ggf passende Sprachen berücksichtigt. (z.B. Afrikanische Flüchtlinge die Französisch sprechen vornehmlich nach Frankreich).
Dann werden sobald es sich lohnt je nach Zielland ein Bus/Flugzeug/Zug gechartert und die Flüchtlinge in Aufnahmezonen in dem Land gebracht.
Dort können sie ihren Asylantrag stellen und werden auch medizinisch usw. versorgt und nach nationalem System untergebracht.

Wichtig sind dafür einheitliche Aufnahmeregeln und einheitliche Regeln zur Unterstützung von Asylbewerbern und Asylanten.
Das ganze braucht allerdings viel Zeit zum Aufbau und das hat die EU sauber verpennt, jetzt wird es schwierig ein geeignetes System aufzubauen.

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Solange Waffen in alle Welt verkauft werden und solange arme Nationen ausgebeutet werden, was z.B. dadurch geschieht, dass Afrikas Küsten u.a. auch von Schiffen die aus der EU kommen, leergefischt werden, solange wird das Flüchtlingsproblem bestehen, bzw, sich verstärken.

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Mit Hilfe von militärischer Gewalt in deren Heimatländern für Ruhe und Ordnung sorgen, eventuelle Diktatoren in diesen Ländern beseitigen.

Das ist die schnellste und effektivste Methode um dort dauerhaft für Ruhe zu sorgen, meiner Meinung nach.

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Kommentar von Apfelkind1986
10.11.2015, 16:58

eventuelle Diktatoren in diesen Ländern beseitigen.

Und dann? Dann hast du ein tolles Machtvakuum geschaffen, in das dann ca. 45 verfeindete Gruppierungen stoßen wollen und du hast wieder Krieg.

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Kommentar von Aliha
10.11.2015, 20:27

Dann schau dir bitte mal an, was in den letzte Jahrzehnten so mit militätischer Gewalt erreicht wurde. Träum weiter.

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nur noch die aufzunehmen die wirklich verfolgt werden oder vor kriegen fliehen. diese dürfen bleiben bis sie zurück können.

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Kommentar von TUrabbIT
10.11.2015, 15:48

Im Prinzip geschieht das auch so. Jedoch werden einige Ausnahmen gemacht. 

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Kommentar von Fuer1Antwort
10.11.2015, 17:19

Und die Familien, deren Leben von Armut, Hunger und Elend geprägt sind sollen alle bloß nicht herkommen? Diese herzlose Sichtweise wird leider immer öfter in der Bevölkerung eingenommen und ist wahrscheinlich auf mangelnde Empathiefähigkeit zurückzuführen.
In den Ländern der ersten Welt leben sie mit 24 Stunden Strom, warmen Wasser, reichlich essen und trinken, freiem Bildungszugang und einer nahezu konfliktlosen Gesellschaft und haben keine Vorstellung davon was die Menschen durchgemacht haben (was nicht immer nur mit Krieg in verbindung steht) und wünschen sich dass nur Menschen aus Kriegsgebieten kommen und sonst niemand

Niemand verlässt seine Heimat aus nicht ausreichenden Gründen um ein neues Leben aufzubauen. Auch menschen die nicht vor Kriegen flüchten haben ein Recht auf unsere Hilfe.

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