Flüchtlinge - wie richtig integrieren?

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11 Antworten

Eigentlich habe ich keine wirkliche Antwort auf deine Frage. Aber ich schreibe weil mir deine Frage sehr gefällt. Lese ich viel zu oft (leider auch hier) das Flüchtlinge (schon das Wort gefällt mir nicht wirklich) uns nur Probleme bescheren würde. Und über Angst der Überfremdung. 

Ich sehe es ja auch so das bei so vielen Menschen die aus welchen Gründen auch immer zu uns kommen, nicht nur Musterschüler kommen. Aber ich sehe in diesen Menschen auch eine Chance für uns, ja eine Bereicherung.

Völkerwanderung gab es immer und wird es immer geben. Ich glaube aber kaum das ein Mensch egal wo er lebt einfach so aus juckst und Tollerei  seine Heimat aufgibt.

Und keiner kann dafür wo er geboren worden ist. Deswegen finde ich die Aussage: "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" ziemlich doof. Ich kann nur stolz auf das sein was ich selbst oder mit andren erreicht habe!!

Ich rege mich jeden Tag auf, über das gelabere von den Politikern. Ist ja vieles richtig was sie sagen. Aber da muss ich Dir eben recht geben. Es muss aber endlich mal umgesetzt werden!

Ich denke aber auch man hätte gar nicht so lang warten müssen bis sie hier waren. Die Probleme in deren Ländern ist schon so lange bekannt. Es reicht nicht nur ständig für Spenden aufzurufen für die Armen Hungernden Kindern. 

Die Hungernden in Afrika sind vereinfacht gesagt das Ergebnis unsere Konsum Gesellschaft. Statt zu sorgen das die in Afrika von ihrem Lohn leben können, achten die Mächtigen dieser Welt nur darauf das wir alles bei Aldi und co. günstig bekommen.

Ich sehe aber in den Flüchtlinge auch eine Chance für uns. Vergessen wir nicht wer das Land nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich wieder aufgebaut haben. Es waren die Einwanderer!

Sehe aber es genau so wie du wir müssen dafür sorgen das sie schnell hier  anpassen können. Das sie schnell unsere Sprache lernen unter uns leben können statt in Heimen oder nur in Häusern wo ihres gleichen ist. Und natürlich das sie schnell Arbeit finden. 

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Kommentar von Nunuhueper
16.01.2016, 10:38



Vergessen wir nicht wer das Land nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich wieder aufgebaut haben. Es waren die Einwanderer!


Was weißt Du denn von welchen Einwanderern?

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Das Problem ist Hauptsächlich die Menge und das Alter. Erstmal zur Menge. Wenn man 24/7 mit Menschen zusammen lebt welche die gleichen Interessen und Mentalität haben werden sie wohl eher nicht das Bedürfnis haben sich an die deutschen Werte zu halten/ sich zu integrieren. Da es ja bereits mehr als 1.000.000 "offizielle" Flüchtlinge hier gibt und es mehr werden sehe ich da keinen Weg mehr um diese Menschen vernünftig zu integrieren. Nun zum Alter. Diese meist jungen Männer werden in Ihren Heimatländern von klein auf mit komplett anderen Ansichten aufgezogen. Ihnen wird z.B. Ihr gesamte Kindheit eingetrichtert welchen Stellenwert Frauen in ihrer Kultur haben. Wenn sie dann in ein Land kommen in dem Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben können sie es wahrscheinlich nicht mal verstehen. Ich kenne selber welche im Alter von 17 welche mir gesagt haben dass sie trotz ihrer 3 Jahre Aufenthalt hier nicht akzeptieren können Frauen gleich zu behandeln. Also wieso sollten es dann Hunderttausende von Ihnen? Punkt 1 wirkt dem noch bei. Fazit: Integration unmöglich!

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Kommentar von xenoxis
15.01.2016, 23:35

Wer seine Augen nicht zum sehen benutzt, wird sie später zum weinen gebrauchen müssen.

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Die Flüchtlinge haben schon eine Kultur und eine Gesellschaft. In vielen Kulturen sind alte Menschen sehr geachtet durch ihre Lebenserfahrung. Diese Wurzeln geben den Flüchtlingen halt, durch zwangsweise Integration aber entwurzelt.

Wäre es nicht am besten, die Ursache für die Flucht zu bekämpfen? Warum gibt es immer noch Kriege? Warum immer mehr Schulden? Es muss doch einen Grund geben für die Flüchtlinge. Hier müsste man ansetzen.

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Kommentar von Erklaerbaer17
16.01.2016, 09:15

Vollkommen richtig Maimaier. Genau das was ich mit meinen Beitrag auch meinte

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Vieles wird gemacht, ehrenamtlich und offiziell. Es gibt bereits Vorbereitungsklassen, wo junge Flüchtlinge auf den normalen Schulunterricht vorbereitet werden. Es gibt auch Deutschkurse und vielfach ehrenamtliche Initativen zur Förderung, auch Patenschaftsvermittlung.

Was fehlt, ist beispielsweise, Flüchtlinge aktiver mit einzubinden. Die lernen zur Zeit von Anfang an, dass sie "Empfänger" sind. Sie könnten aber genau so gut Akteure sein. Mihelfen! Als erwachsen behandelt werden. In Essen bespielsweise helfen Flüchtlinge freiwllig beim Transport von Möbeln, die an die Flüchtlingshilfe gespendet werden. Alles ist besser als Rumsitzen.

Ich fände es auch klasse, mal ein paar Rechte zu zwingen, sich persönlich mit einer Flüchtlingsfamilie auseinanderzusetzen. Nur weiß ich nicht, ob das für die betroffene Familie genau so klasse wäre. Deshalb, denke ich, ist Zwang nicht der Weisheit letzter Schluss.

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Kommentar von Nunuhueper
16.01.2016, 10:32

Deine letzte Feststellung ist eher "klasse"

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Kommentar von Gugu77
16.01.2016, 14:34

Gute Antwort, wie ich finde. Die Einbindung der Flüchtlinge halte ich für eine gute Idee.

Die Umsetzung der genannte Maßnahmen gestaltet sich alledings in der Praxis schwieriger als man denkt. Meine Kollegin führt   Deutschkurse  für Erwachsene durch. Die Klassen sind groß, es gibt offenbar kaum noch fähiges Personal auf dem Markt. In einer Klasse sind sehr große Leistungsunterschiede und auch Analphabeten darunter. Es ist eine sehr große Herausforderung- auch für zertifizierte DAF - Lehrer, da einen ausgewogenen Unterricht zu leisten.  Das gleiche gilt für Schulklassen, wobei die Kids lernfähiger sind als Erwachsene.

Ich persönlich sehe bei der Einbindung  der (jungen) Erwachsenen mit geringem Bildungsstand auf dem Arbeitsmarkt große Probleme. Diese ergeben sich bereits  bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz bei unseren leistungsschwachen Hauptschülern, die Deutsch bereits können.

Eine Lösung habe auch nicht wirklich. Außer vielleicht eine ganz dichte sozialpädagogische Begleitung bei den jungen Menschen, die eine Ausbildung hier absolvieren möchten.  Der schulische Anteil ist nicht zu unterschätzen. Es wird  ja viel versprochen. Die Industrie verkündet mantarartig den "Fachkräftemangel". Da bin ich auf die Umsetzung seitens der Politik gespannt.

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Ich habe ein paar Ansätze und Befürchtungen die ich beisteuern möchte. Zu meiner Person (damit man evt. meine Denkweise versteht): männlich, 19, Schüler

Mein Befürchtungen bei einer Untermischung in die Gesellschaft sind aufhalten der Produktivität. Als Beispiel:

Wenn Flüchtlinge/Asylbewerber zusammen mit den Einheimischen Kindern in eine Klasse gesteckt werden, würde sehr große Disparitäten der einzelnen Gruppen entstehen. Wenn man diese Gruppen in getrennte Klassen einteilen würde. würde das wahrscheinlich wieder ein großer Aufschrei in der Politik bewirken von wegen "Diskriminierung, Rassismus, ...". Wie also damit umgehen?Extra "Sprache&Kultur-Vorschulen" für Flüchtlinge errichten um diese dann nach Absolvierung auf die "normalen" Schulen gehen zu lassen?

Problematisch ist natürlich die ältere Schicht der Flüchtlinge, denen es schwer fallen wird eine neue Sprache zu lernen und sich der Kultur anzupassen bzw. sie zu akzeptieren. Hier sollten auf jeden Fall Ansprechpartner eingesetzt werden, deren Aufgabe es ist die Personen so gut es geht in das Leben hier einzuweisen. 

Im Endeffekt wird es zur Viertelbildung kommen das steht außer Frage, nur sollte man diesen Vierteln helfen, um sie nicht zu einem Marginalviertel verkommen zu lassen.

Ich weiß, das man nicht unbedingt immer das Wort "Flüchtling" hier verwenden sollte, nur gibt es immer noch keinen wirklich guten Begriff, der alle Menschen die gemeint sind umfasst, ich bitte deshalb um Nachsicht. :)

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Kommentar von Nunuhueper
16.01.2016, 10:35

Vielleicht Fremdlinge? Was verstehst Du unter einem "guten Begriff" für Flüchtlinge?

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Du kannst niemanden dazu zwingen eine "Patenschaft" für einen Flüchtling zu übernehmen. Und dein Vergleich mit dem Schneefall hinkt nicht nur, der braucht einen Rollstuhl.:-)

Eine erfolgreiche Integration kann nur gelingen, wenn beide Seiten dazu bereit sind. Und ob wirklich so viele Einwanderer für immer bleiben, wird sich erst noch herausstellen. Wenn der Asylgrund hinfällig wird, z.B. dadurch das der Krieg in dem jeweiligen Herkunftsland beendet ist, werden sie Deutschland wieder verlassen (müssen). Da tut sich mir die Frage auf, inwieweit eine Integration überhaupt nötig ist.

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Kommentar von SchlaflosIn
16.01.2016, 00:35

Ich glaube, wir würden wir es uns zu einfach machen, indem wir sagen: "erst einmal abwarten, wer überhaupt ein "Problem" wird." 

Sicher gibt es einige, die wieder gehen. Es gibt aber auch Schwangere, deren Kinder hier geboren werden, ebenso Familien mit Asylgrund, wo die Hälfte noch im Herkunftsland ist. 

Naja, mal sehen, was kommt 

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Deutschland darf sich nicht anmaßen, alle Syrer zu Deutschen machen zu wollen. Es will doch keiner, dass Syrien von der Landkarte verschwindet, oder doch? 

Wie stellst Du Dir eine erzwungene Patenschaft mit den vielen allein reisenden Männern vor? Wer soll sie begleiten, etwa alle freiwilligen Helferinnen und Berufstätige?

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Du bist mit Deinen Gedanken viel zu weit von der Realität entfernt.

Die Situation ist erstmal die:

Menschen entfliehen einer Gefahrenzone, und befinden sich nun in Sicherheit.

Damit ist die Situation an sich schon gelöst. Die Gefahr ist gebannt. Die Menschen sind sicher.

Kommen wir nun zum zweiten Schritt. 

Die Menschen wurden ihrer Heimat durch Gewaltanwendungen beraubt.

Wir kommt man da jetzt auf den Gedanken die Mensche als Integrationspotential anzusehen ? Damit unterstellt man gleichsam irrig:

"Vergessen sollst Du Deine Herkunft und Heimat, Du wirst jetzt hier neu geboren."

Wollen diese Menschen das überhaupt ? 

Wenn hier in Deutschland Krieg wäre, ich müsste dem entfliehen, dann wäre aber mein primärer Gedanke meine Besitztümer wieder aufzubauen und zurück zu gehen.

Was man nach meiner Ansicht für Flüchtlinge tun muss:

  1. Festlegung von Regeln in dem gewählten Gastland.
  2. Bekanntgabe von den Gesetzen des Gastlandes.
  3. Ärztliche Versorgung.
  4. Beschulung der Kinder in ihrer gewohnten Bildungsform.

Einer Vermischung mit der einheimischen Bevölkerung, mit einer von mir als zwanghaft empfundenen Eingliederung, bedarf es nicht.

Dies mal grundsätzlich vorab, damit Du Dein Gesamtbild überdenkst.

Die dann hier angekommen Flüchtlinge haben laut den Erhebungen der zuständigen Ministerien keinen oder mangelhaften Bildungsstand, und dies mit einer Quote um die 80%.

Wir selbst haben in unserem Land:

  • 2,8 Millionen Arbeitslose
  • 7,5 Millionen HartzIV-Empfänger
  • 350.000 Obdachlose
  • 355.000 Haushalte mit abgesperrtem Strom (lt Bundesnetzagentur)
  • marode Rentenkassen, weshalb wir ja jetzt schon länger arbeiten müssen
  • marode Krankenkassen, die pro Quartal nicht einmal 50,-- € für jedes Mitglied zahlen können
  • Städte die chronisch pleite sind, und die Infrastruktur für die Bewohner nicht zu 100 % in Schuss halten können

Und da müssen wir die Situation nochmals verschärfen, indem wir bildungsschwache Personen in die Gesellschaft integrieren ?

Wo soll das denn alles hinführen ?

Was erreichen wir im Endziel ?

Im Rahmen der Koalitionsdisziplin und der politischen Ausrichtung hat man ohne jegliche Bedenken vollkommen planlos Flüchtlinge aufgenommen. Jetzt, nachdem wir auf ein halbes Jahr Massenansturm zurück blicken, regt sich selbst bei den Befürwortern Widerstand und Bedenken. 

Wir brauchen folglich kein "Wohlfühlprogramm", wir brauchen eine Beendigung der chaotischen Zustände. 

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Heute hörte ich zum ersten Mal von einem Politiker, dass Asyl nur begrenzt gewährt werden soll. Schäuble: Die Syrer sollen nach Beendigung des Krieges wieder zurück kehren!

Das finde ich richtig, denn wer wird Syrien wieder aufbauen? Bei uns fehlen die Arbeitsplätze, die es dort dann massenhaft geben wird.

Im Asylgesetz steht nichts von Integration!

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Kommentar von Nunuhueper
16.01.2016, 15:32

Dass mit dem Schneefegen ist ein hinkender Vergleich. Die Gemeinden stellen einfach ein Schild auf:

Kein Winterdienst!

Tatsächlich, der Schnee schmilzt spätestens im Frühling, ohne Zutun.

Merkel kann in der Flüchtlingskrise alle Jahreszeiten abwarten, es ändert sich gar nichts.

Meine Aktivität, ob ich den Schnee beseitige oder nicht, spielt wirklich keine Rolle.Doch als braver Bürger erfülle ich meine Räumpflicht, ob ich nun das Schneeschippen hasse oder liebe.

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Gute Idee mit den Paten. Ich wollte im Sommer mal den einen oder anderen mit dem Motorrad ne Runde durch die Gegend fahren.

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Statt die Steuergelder für Kriege zu investieren, wodurch dann wiederum noch mehr Flüchtlinge einwandern, das Geld besser für Gefängnisse und Beamte ausgeben, wodurch dann mehr Polizeipräsenz da ist und die Gefängnisse nicht ausgelastet werden und genug Platz da sein wird für KRIMINELLE Flüchtlinge die sich NICHT integrieren können.

#koeln

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