Flucht aus Teufelskreis?

8 Antworten

Ich kenne das Gefühl auch manchmal, da sitzt man einfach rum und muss plötzlich weinen. Bei mir ist der Grund oft, dass ich zum Bsp. viel Stress und viele Probleme hatte, und dann paar Tage oder Wochen später passiert etwas, was diesen Damm, an dem sich dieser ganze Stress, negative „Energie“ etc. gesammelt hat, zum brechen bring und Zack! heule ich mich aus! Manchmal hilft es mir dann einfach nur mit mir selbst zu reden, in einen Spiegel oder einfach laut in einem Raum, in dem ich alleine bin. Normalerweise würde man jetzt sagen: „Du musst mit anderen darüber reden!“, aber ich weiß genau, dass das doch eh niemand macht, wenn er traurig/kaputt ist. Ich würde vllt auch einfach mal alle meine Gedanken aufschreiben, so kann man seine eigenen Gedanken besser verstehen und nachvollziehen. Außerdem solltest du dir eine Beschäftigung suchen, etwa malen, zocken, Sport machen, lesen usw. UND du musst aufhören, dich selbst zu verletzen. Das bringt dir nix. Und ich weiß, wie schwierig das ist, aber sei doch mal ehrlich, sooo gut kann sich das doch jetzt auch nicht anfühlen, oder? Wenn du später wieder so weit bist, dass du Kontakt aufbauen möchtest, dann wird dir niemand sauer sein, dass du dich selbstverletzt hast, sondern die werden glücklich sein, dass du aufgehört hast. Dies kann ich dir jedoch nicht versprechen, weil ich deine Freunde nicht kenne. Außerdem würde ich trotz der Angst wieder mit ner Therapie anfangen, denn verschlimmern kann sie ein Leben nicht, selbst wenn es am Anfang vllt danach aussieht. Mit Depressionen ist nicht zu spielen. Und zu diesem Mann, zu dem kann ich dir leider nicht so viel raten, im Thema „Liebe“ bin ich selbst ne Niete... Aber du kannst nicht erwarten, dass er deine Liebe erwidert, wenn du dich nur zuhause verkrümelst, so viel kann ich sagen. Ich hoffe wirklich, ich konnte/kann dir hiermit irgendwie helfen und hab dich nicht noch mehr verwirrt.

Liebe Grüße und viel Glück,
XMissCrazyx

"Und ich habe Angst vor einer Diagnose die mein Leben komplett kaputt macht."

Eine Diagnose ist nur nützlich, wenn sie zutrifft und in irgendeiner Form therapierbar ist. Mit therapierbar meine ich: medikamentös, operativ, physiotherapeutisch oder psychotherapeutisch.

Nicht die Diagnose an sich macht Dein Leben kaputt, sondern die Symptome selbst und erst recht, wenn sie therapierbar wären und du aber die medizinische Hilfe ablehnst.

Du hattest schon mal eine Psychotherapie begonnen. Probiere doch einfach einen anderen Therapeuten oder Therapeutin aus. Der Heilerfolg hängt auch davon ab, wie die Chemie zwischen dir und dem Therapeuten ist.

Du hast ein Recht auf 5 probatorische Sitzungen bei verschiedenen Therapeuten. Leider ist es nicht leicht, schnell einen ambulanten Therapieplatz zu bekommen.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Krisenintervention, d.h. für zwei Wochen in eine psychosomatische Klinik stationär.

Gib dich nicht so leicht auf.

Klingt nach Depression. Geh zum Psychologen. Davor musst du keine Angst haben und auch nicht vor einer solchen Diagnose. Es geht vielen wie dir.

Lerne, dich selbst zu lieben. Mach eine Liste von allen Dingen, die du an dir magst. Wenn dir nichts einfällt, frag deine Freunde und Familie. Lies dir diese Dinge laut vor und lächel dich dabei im Spiegel an. klingt banal, aber wenn du das regelmäßig tust wirst du dein Selbstbildnis verbessern.

Mach Sport! Ich bin selbst kein Sportler, aber es fördert nicht nur die körperliche sondern auch die psychische Gesundheit. Vll kannst du dich ja sogar mit Freunden zum Sport verabreden? Auch soziale Kontakte sind enorm wichtig fürs glücklich Sein.

Ansonsten bleibt nur noch geraten, diesen Mann zu vergessen, der dich scheinbar nicht verdient hat - auch wenn es einfacher gesagt als getan ist.

Wiso sagen alle das mord böse ist und immer der mörder schuldig ist?

Ja hallo erstmal. Ich habe gerade ein youtube video von den schlimmsten mördern gesehen und die kommentare sind sowas wie: " solche menschen gehören selber getötet" und so weiter. Aber sie haben ja nichz wirklich große schuld. Sind nicht eigentlicj die mörder die opfer? Ich mein kein mensch mit einem gutem leben und gutem sozialem umfeld würde so etwas machrn. Aber was ist wenn der "mörder" in der kindheit misshandelt, vergewaltigt, schlechte familie oder mobbing durchmachen musste? Ist es nicht irgendwie nachvollziehbar andere menschen so zu hassen?

Ich war selber opfer von mobbing und wurde auch einmal sexuell misbraucht. Und ich habe manchmal so einen drang andere zu verletzten weil es sind sie doch die es mir amgetan haben? Selbst der tod wäre nicht strafe genug. Ich kann selber sehr gut nachvollziehen wiso man menschen tötet ich meine nicht die mörder sind schuld sonder die ach so netten leute die die mörder erst sowait bringen? Was meint ihr dazu? Ich weis das meine ansichten sehr komplieziert sind aber lieg ich wirklicj so falsch?

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Was ist, wenn man versprochen hat sich nichts anzutun?

Also was ist, wenn man versprochen hat sich nichts anzutun? Wegen ziemlich viel stress hatte ich die Tage eine Panikattacke. Meine “Beratungslehrerin“ war da und hat mich beruhigt. Später war es ihr aber zu unsicher (sie kennt mich schon etwas länger und weiß, dass ich mich selbstverletze) mich so weg zu schicken und wollte meine Eltern anrufen oder mit mir in die Uniklinik fahren. Da ich dies aber nicht wollte, musste ich mit ihr einen “Vertrag“ ausmachen, dass ich mich nicht selbstverletze und auch keine Suizid begehen werde. Und im Notfall ich selber zur Uniklinik fahre, wenn ich es nicht mehr aushalte. Jetzt ist es aber so, dass ich mich irgendwie ziemlich leer fühle und an nichts anderes denken kann außer mir selbst irgendwas anzutun, sei es der kleinste Schmerz. Ich will aber auch nicht über mein Versprechen hinweg gehen, da ich sie auch mag und mir es nicht egal ist sie so zu hintergehen. Klar könnte ich jetzt in die Uniklinik fahren, aber ich bin noch keine achtzehn und müsste das mit meinen Eltern machen, was für mich unmöglich ist, weil die zwar wissen, dass ich auch in Therapie gehe und zur Beratungslehrerin, aber irgendwie doch keinen Plan haben und sie das auch nicht so ernst nehmen. Ich sage ihnen aber auch, dass sie mich damit in Ruhe lassen sollen, weil ich sie da nicht bei mir haben will. Generell wenn ich mich wirklich dazu entschließen würde in die Uniklinik zu fahren, würde ich das glaube ich auch nur mit der Beratungslehrerin machen, was ja jetzt nicht geht. So und jetzt weiß ich nicht was ich machen soll und das alles spitzt sich irgendwie zu. Ich kann das nicht mehr wirklich aushalten. Danke jetzt schon mal für Antworten und sorry das der Text so lang ist.

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