Ich habe die Möglichkeit in den Familienbetrieb einzusteigen, könnt ihr mir Ratschläge geben?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ganz pragmatisch:

Du und deine Kommilitonen seid jetzt alle mit dem Studium fertig und "verstreut" euch in verschiedenen Richtungen. Es gibt sicherlich einige/viele, die nicht in München bleiben.

Ihr drückt nicht mehr zusammen die Schulbank. Jeder geht nun allein "raus ins Berufsleben". Viele Freundschaften lösen sich dadurch auf, da man keinen gemeinsamen Nenner mehr hat (Studium und was damit zusammenhängt)

Du hast in Berlin und München Freunde. In Berlin wohl die "engeren" sonst hätten gerade diese Freundschaften die große Entfernung und Zeitdauer nicht überstanden.

Du hast in München schnell Anschluss gefunden - das funktioniert ebenso in jeder Stadt.

Du musst dich jetzt ohnehin um eine Stelle kümmern.

Dein Vater würde dir niemals von sich aus dieses Angebot machen und dich bitten in seine Firma, sein "Baby" mit einzusteigen, wenn er nicht absolut von dir und deinen Fähigkeiten überzeugt wäre!

Ihr habt und hattet schon immer ein gutes Verhältnis zueinander auch wenn du anders "tickst" als er. 

Du bist jung. Du bist frisch aus dem Studium und somit auf dem aktuellsten Stand. Zusammen mit euren verschiedenen Ansichten sieht dies dein Vater sicherlich als Bereicherung.

In keiner anderen Firma erhältst du als "nur" Angestellter so viel Einblick und Insiderwissen wie im familieneigenen Betrieb!

Auch wenn dein Vater ein "strenger" und Andersdenkender "Lehrherr bzw Chef sein mag - du kannst nur davon profitieren! Um eine Firma führen zu können, braucht es viele verschiedene Blickwinkel - sowohl von Vaters als auch von deiner Seite.

Du kannst das Studium nicht mit dem Berufsleben vergleichen.

Vereinbart eine gewisse Probezeit. Z. B. ein oder zwei Jahren. Hol dir die absolute Zusicherung hierfür um ohne Groll oder schlechten Beigeschmack aus Vaters Firma evtl. wieder aussteigen zu können!

Bespreche mit deinem Vater deine Bedenken hinsichtlich "gerecht" zu werden bzw. "nicht enttäuschen zu wollen". Ich bin mir sicher, ihn ehrt dein Respekt vor der Aufgabe bei ihm im Betrieb und ihm als Chef.

Wenn es nicht klappt hast du sehr viel Erfahrung gesammelt aber nicht viel Zeit "kaputt" gemacht und kannst einen anderen Weg gehen und Arbeitgeber suchen. Auch wieder in München, wenn da noch Kontakte oder Bezugspunkte bestehen.

Tolle Idee - Königsweg: Probezeit

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Vielen Dank für die tolle Antwort, auch an die anderen!

Ich werde mich mit meinem Vater über die Feiertage einmal zusammen setzen und alles durchsprechen.

Das mit der Probezeit werde ich ihm auch vorschlagen.

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@Leonardo92

Gerne!

Schön, dass ich dir ein klein wenig helfen konnte!

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Du hast die Chance deines Lebens! Das ist Dir nur nicht so bewusst, weil Du wahrscheinlich schon als Kind die eigene Firma des Vaters als etwas ganz normales erlebt hast.
Natürlich ist es etwas ganz anderes in einer Firma mühsam die Karriereleiter hoch zu klettern im Vergleich zu "Firmenerbe" sein und direkt den Chefposten anzusteuern. OK, die Erwartungen und Ansprüche sind hoch. Aber dein Vater weiß mit Sicherheit, dass er Dich auch mal Fehler machen lassen muss.
Ich habe so einen Firmenübergang bei meinem Onkel erlebt, als er seinen Betrieb an seinen Sohn übergeben hat. Da gab es manchmal schwierige Entscheidungen zu treffen. Aber mein Onkel hat sich bewusst raus gehalten obwohl er anders entschieden hätte.
Erwarte nicht von Dir selbst, dass Du schon von Anfang an alles perfekt machst. Dein Vater erwartet das auch nicht! Und wenn er Dich jetzt braucht, dann sollte es kein Zögern geben. Schließlich geht es auch darum das Lebenswerk deines Vaters fortzuführen. Ist ja immerhin auch Dein Erbe. Das sollte man auch nicht außer acht lassen. Es würde ihm wahrscheinlich das Herz brechen, die Firma in fremde Hände zu geben.
Jeder versteht, dass Du etwas Bammel hast, dass die Fußstapfen, in die Du treten sollst, ein paar Nummern zu groß sind. Aber andere haben das auch schon geschafft. Und Du wirst es auch schaffen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und "ein glückliches Händchen" bei schwierigen Entscheidungen.

LG, Ralfi.

Wenn dein Vater JETZT Unterstützung braucht ist die Antwort doch klar, oder? Wird er seine Firma sonst schließen, oder was wird er tun? Und du, kannst du evtl. später übernehmen, wenn du jetzt erstmal Erfahrungen in anderen Betrieben sammelst?

Möchtest du überhaupt übernehmen? Wird dein Vater dich einarbeiten? Schwierige Situation. Die Praxis wird nämlich anders aussehen als das Studium.

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