Flight MH370

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6 Antworten

Zu 1: Die Radarverbindung funktioniert heutzutage nahezu ausschließlich über Transponderdaten, d.h. das Flugzeug sendet seine Daten. Und das kann über riesige Distanzen erfolgen. Da die Strecke dort auchh oft geflogen wird, schließt es sich schoon aus logistischer Sicht aus, dass die Reichweite des Transponders zu kklein sein könnte.

Zu 2: Bei einem Sturzflug kann ein Verkehrsflugzeug locker Schallgeschwindigkeit erreichen, und schon bei wesentlich geringeren Geschwindigkeiten wirkt Wasser wie Beton. Das Flugzeug würde zerschellen. Es gab mal einen ähnlichen Vorfall (PSA Flug 1771), falls du dir mal die Bilder ansiehst, wirst du merken, dass das nicht hinhaut mit dem ''Kopfsprung''

Zu 3: Laut den USA zeichnen die Satelliten nur Explosionen auf. Wenn es eine solche nicht gab, sind auch die machtlos. Und da Facebook jüngst auch Whatsapp übernommen hat, müssen die Kollegen von der NSA ja auch noch weitere 400 Millionen Nutzerdaten auswerten, für so unwichtige Sachen wie Leute mit gestohlenen Pässen oder verschwindenden Passagierflugzeugen bleibt da wohl leider wenig zeit.

Hallo,

zunächst einmal hoffen wir nicht auf "das schlimmste", sondern eher auf das Gegenteil, aber wir nehmen das Schlimmste an.

1) Was ist ein "Malaysia Faktor"? Und ja, ein Flugzeug kann durchaus vom Radar verschwinden, wenn es die Grenzreichweite erreicht hat und die Radarabdeckung nicht lückenlos ist.

2) Die Wasserung des A320 auf dem Hudson hat gezeigt, was mit viel Glück und können bei ruhigem Wasser möglich ist. Auf offener See sieht das etwas anders aus. Wenn die Crew das aber versucht hätte, wäre die Abstrahlung eines Notrufs aber die logische Folge gewesen und die beiden Recorder würden ein Notsignal ausstrahlen.

Setzt das Flugzeug also langsam in einem Teil auf, dauert es schon einige Minuten, bis es untergeht. Dann könnte es komplett versinken, allerdings hätte man doch mindestens eine Schwimmweste oder ein Liferaft gefunden. Das ist aber nicht der Fall.

Anders sah es z. B. bei AF447 vor Rio aus. Das Flugzeug schlug in einem Stück mit hochgezogener Nase waagerecht auf dem Wasser auf. Dabei trat eine Beschleunigung von über 36 g auf, die direkt zum Tod der Insassen führte. Das konnte man anhand der medizinischen Untersuchung der geborgenen Leichen feststellen (Beckenbrüche und Wirbelsäulenschäden).

Alle neuen MAS-Flugzeuge, so auch die B777, sind mit aber ACARS ausgerüstet, dass Daten an die Heimatbasis schickt. Hier wurden bis zum Verschwinden des Fliegers keine Störungen gemeldet.

3) Die Frage ist rein hypothetisch, denn ich weiß z. B. nicht, ob die Geheimdienste nichts Besseres zu tun haben und das kann Dir hier auch sonst niemand sagen, vermute ich mal. Deshalb stellst Du diese Frage besser gleich an die NSA.

Wenn aufgrund der Himmelsmechanik aber gerade kein Satellit in Reichweite war, nützt das beste Spionagenetz nicht. Bei einem Umlauf war die Maschine da, beim nächsten nicht mehr. Wem und warum sollte das bei der Vielzahl von Flugzeugen auch auffallen (und dann noch sofort)?

Und warum sollte Gott die Menschen dieses Fluges (noch) beschützen? Ist es nicht schon zu spät? Hätte er nicht lieber dafür sorgen sollen, dass sie alle heile in PEK angekommen wären? Hatte er sie auch nicht mehr auf seinem Radar? Frag mal einen Theologen; da kann er mal seine Weisheit erschöpfend darlegen.

Hi,

das die Notwasserung in New York geklappt hat, ist einem großen Zufall zu verdanken. Ich habe mich mal schlau gemacht: Wäre der Winkel kleiner gewesen, hätte die Maschine mit den Engines gebremst und wäre in mehrere Teile gebrochen. Auch ein größerer Winkel hätte das Flugzeug nicht vor dem zerbrechen bewahrt. Ganz perfekt war der Landewinkel auch nicht, denn im Heck hatte es einen großen Riss gegeben, weshalb Wasser in die Kabine lief. Es macht auch einen Unterschied, ob ein Flugzeug mit der Strömung wassert oder dagegen, seitwerts oder anders. Auch die Geschwindigkeit spielt eine Rolle.

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@NKasks

Ja natürlich. Deshalb gibt es auch keine allgemeingültige Aussage und es gehörte eine Menge Glück dazu. Dieser einen geglückten Wasserung stehen halt viele gegenüber, bei denen es nicht funktioniert hat. Auch gibt es Unterschiede, wie ein Flugzeug auseinanderbricht.

Hersteller, Luftfahrtbehörden und Airlines ordnen jedenfalls eine Notwasserung als "non survivable crash", also als "nicht überlebbaren Unfall" ein. Es gibt zwar in den Emergency Trainings das Sea Survival und eine theoretische Einweisung, aber keine Airline trainiert das Wassern, einfach weil die Flugsimulatoren es nicht hergeben.

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@NKasks

War das nur Zufall? Der Captain der Maschine ist ein absoluter Luftfahrtfanatiker und Sicherheitsexperte. Der dürfte sich mit der Wasserungsproblematik eingehend beschäftigt haben.Aber es bedurfte dennoch viel Glück.

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Vielen Dank für deine ausfürliche Antwort!!! Das mit dem hoffen war natürlich ein Schreibfehler.

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Interessant. Mir gefallen deine Gedankengaenge. Ich bin da genau so dran (interessiert), suche und vergleiche taeglich viele Quellen. Falls du magst: www.blick.ch ist meiner Meinung nach am informativsten sowie am schnellsten. Der Liveticker informiert dich mittlerweile im halben Stunden Takt zu "Updates" in diesem Fall. :) Zu deinen Fragen noch ergaenzend: Das Flugzeug MH 370 hatte ja vor einiger Zeit bei den Standart Test Loecher (Kirosin) an der Maschine festgestellt. Die wurden aber behoben. Nun sagte ein Ex-Mitarbeiter aus, dass (wenn die Reperatur dieser Loecher doch nicht gaenzlich behoben wurden, dass die Folgen fuer diesen Fall waeren: Dass dem Flugzeit ab einer bestimmten Hoehe somit der Sauerstoff aus der gesamten Maschine gezogen wuerde... Auch aus dem Cockpit. Anschließend wuerde die Luft dann aber wieder dekompressieren... Das bedeutet alle Menschen an Bord waeren zunaechst erstickt (auch die Crew im Cockpit), jedoch waere der Autopilot naruerlich weiterhin an geblieben. Wie lange das Flugzeug dann allerdings weiter flog, kann man nicht sagen. Es koennte daher der Grund sein weshalb die Suche so schlecht verlaeuft. Mittlerweile gibt es sogar einen Augenzeugenbericht. Der Mitarbeiter dieser Oelplattform hat zu der Zeit der Radaraufnahme des Flugzeugs des Millitaers eine E-Mail mit dieser Information an die malaysische Regierung, sowie an seinen Chef gesandt. Der Chef hat diese E-Mail (und Information) veroeffentlich. Die malaysische Regierung nicht. Die E-Mail wurde durch die exakte Uebereinstimmung der Aufzeichnungen des Millitaers als wahr bekannt gegeben. Hinzu kommen nun schwere Vorwuerfe darueber, dass alle Laender dort in Wahrheit mit ihren Millitaeren den gesamten Flugraum ueberwachen. Das bedeutet, dass es weitaus mehr Radaraufzeichnungen von Flug MH 370 geben muesste, wenn nicht sogar das komplette Geschen und der Ablauf des aungluecks. Dies darf und kann aber etzt natuerlich auf gar keinen Fall an die Oeffentlichkeit geraten. Die politischen Auswirkungen ueber die versteckten Ueberwachungen dieser Laender waere verherend... - Ganz genau. Hallo NSA! :) Ich denke du solltest blick.ch verfolgen, koennte hilfreich sein.

Hallo Steelbeton!

Das ist ein echt ernstes Thema. Den Angehörigen der Menschen, die im Flugzeug saßen, wünsche ich viel Kraft für ihr weiteres Leben und habe sehr viel Mitgefühl!

  • Es ist (soweit ich weiß) nicht möglich, dass ein Flugzeug einfach von Bildschirm verschwindet. Ich habe mal auf flightradar24 geschaut. Jeden Tag um diese Uhrzeit fliegt nämlich ein Flug MH370 nach Peking. Somit müssten jeden Tag Flugzeuge verschwinden. Es muss (eigene Vermutung) einen technischen Defekt gegeben haben. Oder einen Wackelkontakt, denn MH hat 180° gedreht und ist wieder auf einem Radar eines Militärstützpunkts aufgetaucht. Das hat eine weitere Analyse ergeben. (Hat heute RTL Aktuell [18:45] bekannt gegeben)
  • Also hier bin ich unsicher. Klar ist aber, dass MH durch die Triebwerke and den Flügeln gebremst würde. Also würden die Flügel abreißen. Dadurch könnte natürlch auch ein Teil aus der Kabinenwand herausgerissen werden und die Menschen würden ertrinken. (Aber überlebt man so einen Aufprall überhaupt?) In einem anderen Winkel würde die Maschine leider zerschellen. (Das hat aber alles nichts mit der Größe zu tun.)
  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Satellit keine laufende Kamera ist und nur alle paar Minuten ein Bild gemacht wird. Man hätte also durch Zufall den Aufprall im Bild haben können. Deine Frage, ob man Flugzeuge sehen kann, kamnst Du dir eigentlich selbst beantworten: Hsst Du in der satellitenansicht von google maps oder Earth jemals ein Flugzeug im Bild gesehen? Ich noch nicht. ;-)

Ich hoffe sehr, dass ich Dir helfen konnte und würde mich über ein kurzes Feedback freuen.

Herzliche Grüße und einen schönen Abend...

NKasks :-)

Zu 2.

Es wird zeschellen, wenn der Winkel nicht stimmt. Der Taucher zerschellt nicht, weil er viel langsamer ist. Das kann klappen (siehe Hudson River 2009)

Grüße :)

Im insgesamten stimme ich dem bisher gesagten zu aber soweit ich weiss hat die nsa keine eigenen satelliten ( bin mir aber nicht sicher ich weiss ja auch nicht alles😬)

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