Fliesen selber legen

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Nur Mut! Und UMSICHT, gepaart mit Geduld! Worauf musst du vor allem achten? 1. Vorher prüfen, ob der Estrich, auf den du die Fliesen kleben willst, EBEN ist. Insbesondere in den Zimmerecken neigen Estrichleger dazu, den Estrich "hochzuziehen". Wenn das zu viel ist, kriegst du kein schönes Fugenbild mehr hin. 2. Vorher gründlich überlegen, wie die Fugen verlaufen sollen. Dabei auch einbeziehen, wie viel Verschnitt bei destimmten Verlegemustern anfällt. Kann in's Geld gehen - oder du hast zum Schluss zu wenig Fliesen. 3. Für's Fliesenschneiden brauchst du einen Fliesenschneider. Ich hatte bei meiner letzten Maßnahme das Glück, bei einem Fliesenleger gekauft zu haben; der hat mir eine wirklich gute Schneidemaschine ausgeliehen. Also in dem Fall vielleicht lieber ein paar € mehr für die Fliesen ausgeben und dann gutes Werkzeug bekommen. 4. Ergänzendes Material: Fliesenkleber und Fugenmasse. Habe ich auch bei besagtem Betrieb in Kommision gekauft; die Reste haben die zurückgenommen und vergütet. Machen Baumärkte in der Regel nicht. 4. Beim eigentlichen Verlegen: Rühr dir zu Beginn eher zu wenig als zu viel Kleber an. Der "zieht" einfach an und klebt dann gar nicht mehr; da wackeln die Fliesen später. 5. Zum Schluss ... Verfugen: Habe ich noch NIE selbst gemacht. Es gilt zwar als nicht schwer. Ich meine aber, das muss man einmal von einem Fliesenleger gezeigt bekommen. Die Fugen mit dem Gummi-Spaten vollmachen, ist leicht. Aber dann den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, wann man mit der eigentlichen Wäscherei anfangen soll - das muss man sehen lernen. 6. Ich würde also in ein Fliesenfachgeschäft gehen und mich da beraten lassen. Vielleicht kannst du bei einem Fliesenleger ja gegen ein paar Schleppdienste mal ein bisschen gezeigt bekommen. Vielleicht besuchst du im Baumarkt auch mal ein Praktiker-Seminar zum Thema Fliesenlegen. Die bieten sowas ja auch mal an. Auf jeden Fall wünsche ich VIEL ERFOLG! Und FREUDE am ERGEBNIS!

Im großen und ganzen gut beschrieben aber ob der Laie jetzt weiß wie geht ist fraglich. Zu Punkt 4 stimmt gar nicht! Ich vermute die standzeit zu Beginn wurde nicht beachtet wenn er extrem nachzieht. Und wenn nach weiterem aufrühren der Mörtel nicht erhärtet hast wohl nur quarzsand im Eimer gehabt. Haha ;) also kurz und knapp vergisst Antwort Nr 4 der Rest sollte der Fachmann machen

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@scado666

"ob der Laie jetzt weiß wie's geht, ist fraglich"!!! Mich macht dieser Kommentar ein bisschen wütend! Weil er auf so gut wie jede Erläuterung in diesem Portal anwendbar ist. Ich schreibe hier schließlich keine wissenschaftliche Abhandlung, deren Textqualität quasi allen Anforderungen stand halten sollte, sondern spontan und aus der Hüfte geschossen versuche ich das, was ich so an Erfahrungen gesammelt habe, niederzuschreiben. Dass mein Textbaustein 4 nicht richtig ist, lehne ich vollumfänglich ab!!! Wenn du von "aufrühren" sprichst, zeigst du, dass du LEIDER auch wenig von Mörteln und Klebern verstehst: Sobald die Kleber - im wesentlichen Zementbestandteile - im Fliesenkleber sich verfestigen und du sie anschließend wieder "aufrührst", erscheint dir der Mörtel zwar wieder wie zu Anfang geschmeidig, die Klebkraft ist allerdings weit gehend dahin!! Ich war schon mal dabei, als in einen Keller Estrich eingebaut werden sollte; die letzte Stecke durfte ich damals den fertig angelieferten Estrichmörtel mit der Schubkarre zum Einbauort befördern. Als der auf dem Haufen liegende Mörtel anfing, fest zu werden, meinten die "alten Praktiker": "Schnell in die Speismühle, da wird er wieder geschmeidig". Als der Estrich später ausgetrocknet war, hatte er in den Bereichen, die wir im Mischer noch mal "aufgefrischt" hatte, so gut wie keine Festigkeit mehr. So viel zu meinen Erfahrungen. Wer's besser zu wissen meint, sollte auch entweder über fundiertes Wissen oder ausreichend Erfahrungen verfügen. Das erkenne ich bei dir LEIDER nicht.

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@hermannalbers

Habe 12 Jahre berufserfahrung und so manch einen Kleber wieder geschmeidig gemacht , bis jetz bin ich mängelfrei. Kann dir auf Wunsch auch den physikalischen Ablauf skizzieren wie ein Zement erhärtet das übersteigt jedoch das gewünschte ,vermute ich.Was natürlich nicht entschuldigt das ich gegen die Regel beschrieben habe, jedoch muss man die Kirche im Dorf lassen, das was du beschreibst ist ein estrichmörtel und kein dünnbettmörtel. Hätten wir nun 1989 würd ich dir recht geben das sie sich ähnlich verhalten, doch heute sind dünnbettmörtel mehr wie nur Zement und quarzsand. Die klebeoffenen Zeiten sind auch so hoch mit bis zu 60 min da passiert nix mehr. Der Fehler ist der Mensch nich das Material. Und außerdem erhärtet ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg heute noch . Und für die Zukunft Kleber ist kein Ausdruck des fliesenhandwerks es muss immer Mörtel heißen. Fließ-, dünn-, Mittel- und dickbettmörtel ;)

Ps: wie ich sagte im großen und ganzen gute Antwort und nimm es nicht zu persönlich ;)

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Da mir aufgefallen ist das du 20x80ger feinsteinzeug mit 2 mm verlegen willst , möchte ich dir noch einen tipp auf den Weg geben. Grundsätzlich wird diese Art. Wie laminat oder Parkett verlegt sprich ohne durchlaufende Fugen und Reste werden in der folgenden Reihe verwendet. Ein ebener Untergrund ist super wichtig sonst wirst kanten nicht vermeiden können . Kalibrierte Fliesen (scharfkantig)sind undankbar :) ich kann mir sogar vorstellen das du es nicht nachvollziehen kannst ;) aber auch von mir viel glück

Was genau meinst du mit nicht durchgehende Fuge? Ich wollte die Fliesen im viertelverband oder drittelverband verlegen.

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@Tvantage

Kreuzfugenverband sind durchlaufende Fügen, ich rate dir einen wilden Verband zu verlegen . Verschnitttechnisch wirst besser hinkommen und Unebenheiten im Boden lassen sich leichter vertuschen, aber nicht ausschalten.

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In einem Wohnzimmer ist alter heller Teppichboden.Was kann man schnell und günstig stattdessen auf den Boden legen,Fliesen,Parkett,Laminat?Ist Laminat dicht,so dass es nichts macht,wenn man Blumenwasser versehentlich darauf schüttet?

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Wir haben nun ein Angebot über 4000,- Euro vorliegen und finden ehrlich gesagt das Angebot etwas niedrig (was uns ja eigentlich nicht stören sollte).

Wenn man nun bedenkt, dass das Material für den Fliesenleger (im Einkauf) rd. 800,- € kostet, so verbleibt ein Arbeitslohn von 3.200,- (inkl. MwSt). Rein netto wären dies rd. 2.700,- €, d.h. der Fliesenleger verlangt gerade mal 18,50 €/m² (ohne MwSt).

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Gruß Thomas

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