Fliesen in vermieteter Eigentumswohnung vom Minijobber verlegen lassen, wie steuerlich geltend machen?

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4 Antworten

Im Grunde ist jede nicht umlagefähige Position als Werbungskosten zu verstehen und damit steuermindernd in der Anlage V zu berücksichtigen.

Wenn man es nachweisen kann, dass der Minijobber nur dafür eingesetzt wurde, sehe ich da kein Problem.

Allerdings ist der "Verwaltungsaufwand" doch immens.

Betriebsnummer als Arbeitgeber besorgen, Lohnabrechnungen erstellen, die pauschalen Beiträge an die Knappschaft abführen, Mindeslohngesetz beachten und deren Dokumentationspflichten, sich darum kümmern, dass die alle einen nicht als vollwertigen Arbeitgeber sehen und pötzlich die Handwerkskammer mit Pflichtbeiträgen daher kommt, das FA mit Betriebseröffnungsbögen, die Gemeinde wegen Müll und sicher noch viel mehr, was passieren könnte; aber nicht muss.

Dann noch das Risiko, dass der gar nicht vom Fach ist und Murks verbaut.

Also wenn ich den nicht selber kennen würde, würde ich davon die Finger lassen.

Dann noch das Risiko, dass der gar nicht vom Fach ist und Murks verbaut.

Zunächst: Top-Beitrag

Als Ergänzung meinerseits: Wenn er nicht vom Fach ist und vom Eigentümer angestellt ist, gibt es natürlich auch niemanden, gegen den man Gewährleistungsansprüche stellen kann

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Es bedarf für die Anerkennung als haushaltsnahe Dienstleistung einer entsprechenden Rechnung und Überweisung des Betrages auf ein Konto.

Barzahlung geht keineswegs.

Korrekt, hier geht es aber um keine haushaltsnahe Dienstleistung, sondern um ein Angestelltenverhältnis bei mir im Rahmen der Vermietung.

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