Flashbacks nach Übersosierung von Cannabis - Was dagegen tun?

4 Antworten

Habe seit zwei Jahren Psychosen von Legal highs. Ist dauernt alles eingewachsen mein Körper in alles was ich berühre.

Des kann durch Therapie besser werden muss aber ned. Ich schluck immer Seroquel wenns gar ned mehr geht. Quetaphin beruhigt Psychosen.

Das bei dir hört sich aber auch nach ner Kräuterpsychose an. Ich denke ma du hast da synthetische Matsche geraucht.

Der Flashback ist ein Mythos. Nach meiner Erfahrung gibt es Flashbacks nicht. Auch Wikipedia weist aus, dass die Existenz von Flashbacks wissenschaftlich nicht erwiesen ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Flashback_%28Psychologie%29

Flashbacks durch Cannabis treten m.E. schon deshalb nicht auf, weil der psychoaktive Wirkstoff THC innerhalb kurzer Zeit nach Konsum im menschlichen Körper zu inaktiven Metaboliten (= Abbauprodukte) wird. Treten lange nach dem Konsum von Cannabis dennoch Empfindungs-Anomalien auf, so können diese als "persistierende Wahrnehmungsstörungen" bezeichnet werden. Solche Störungen können aber auch viele Menschen betreffen, die niemals etwas mit Cannabis zu tun hatten.

Du leidest nach meiner Einschätzung auch nicht an einer Psychose oder Borderline-Störung; dafür reflektierst Du Deine eigene Situation viel zu gut. Dennoch solltest Du zur endgültigen Diagnose einen Facharzt aufsuchen, sofern dieser nicht ausschließlich an "Kundenbindung" anstatt an "Heilung und Linderung" interessiert ist.

Hallo aXXLJ. Danke für deine Antwort :)

Dass die meisten Leute die Existenz von Flashbacks bezweifeln, war auch das Erste worauf ich beim recherchieren gestoßen bin. Aber glaub mir: Es gibt Flashbacks. Spätestens dann, wenn man es selbst duchlebt, hat man keine Zweifel mehr daran.

Bei meinen Flashbacks "fährt" zuerst ein Kribbeln durch den Körper, gefolgt von einer starken cannabisspezifischen körperlichen Wirkung und geröteten Augen. Das kann doch nicht nur Einbildung sein, oder?

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@ksjdhfk

Das kann doch nicht nur Einbildung sein, oder?

Doch, reine Einbildung. Es ist schon wenige Stunden nach Gebrauch nichts (mehr) im Kreislauf vorhanden, was gerötete Augen oder ähnliche Anzeichen von Cannabiskonsum hervorrufen könnte.

Bei meinen Flashbacks "fährt" zuerst ein Kribbeln durch den Körper, gefolgt von einer starken cannabisspezifischen körperlichen Wirkung.

"Kribbeln" gehört nicht zum Wirkungsspektrum von Cannabis; ebenso hat der eigentliche Rauschzustand keine körperlichen Wirkungen, es sei denn man zählt die möglichen Belastungen der Lunge als Folge des Rauchens bzw. der Inhalation dazu.

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Ich vermute du wirst gerade am eigenen leib die Nebenwirkungen deines Konsums spüren. Ein Bekannter von mir hat das ebenfalls ist aber seit etwa 6 jahren clean und kämpft immer noch mit diesen Problemen gegen die er auch starke Medikamente nehmen muß. Wenn du Pech hast wird dich das den ret deine Lebens begleiten aber genaueres kann dir nur ein Arzt nach eingehender Untersuchung sagen

einige Wenige haben leider eine genetische Disposition zu psychischen Erkrankungen, nur bei diesen kann der THC Konsum zu psychischen Erkrankungen führen, da THC ein Katalysator is. Die psychsische Erkrankung kann auch durch irgendwas anderes ausgelöst werden.

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@figelinsch

Zu denen gehöre ich wohl leider auch. Kannst du mir auch irgendwie erklären, wie es sein kann, dass die oben besagten Symptome erst einen Monat nach meinem Konsum auftreten? Das sind doch eindeutig Flashbacks. Die Wirkung ist die Gleiche, nur etwas abgeschwächt.

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@ksjdhfk

Da läuft in deinem Hirn was quer, was dir den Eindruck des Flashbacks bereitet. Es gibt im Hirn das endogene Cannabinoidsystem, was allerdings nur Cannabinoide in seiner Region ausschüttet. Der Konsum von THC regt das körpereigene (endogen) System an, und das THC verteilt sich auch im gesamten Körper im Gegensatz zu dem Cannabinoid des endogenen Systems. Kann mir gut vorstellen, daß dein endogenes System aus dem Ruder geraten is. Der Psychologe/Psychiater sollte dir noch genaueres sagen können, wenn er sich denn gut auskennt.

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Die Sache mit den Diagnosen?

Seit vielen Jahren bin ich in psychiatrischer Behandlung.

Ich habe eine wahre Odyssee an Diagnosen hinter mir wie z.B Borderline, endogene Depression (die gibt es nicht mehr), schizophrene Psychose, tiefgreifende Entwicklungsstörung, latente Schizophrenie, schizotype Störung (zwar im DSM / ICD gelistet, wird aber nicht mehr diagnostiziert, außerdem sagten mir viele Psychiater, das diese Störung super selten sei, sie nie Patienten mit dieser Störung in der Klinik hätten), Selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung, emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ. Wobei ich sagen muss, dass die meisten Diagnosen in der Anfangszeit gestellt wurden, von immer neuen Ärzten, die mich nur kurz gesehen haben.

Gibt sogar einige Psychiater die sagen das es ganz egal wäre ob man die Diagnose jetzt Borderline, Schizophrenie, Depression oder histrionische Persönlichkeitsstörung nennt. Das sehe ich allerdings anders, denn wenn man sagt das ich eine Schizophrenie habe, dann muss ich auch die Kriterien dieser Diagnose erfüllen, sprich Stimmen hören, visuelle Halluzinationen, formale Denkstörungen oder Verfolgswahn haben. Da ich diese Symptome aber alle nicht aufweise, kann ich eine Schizophrenie schon mal ausschließen.

Zudem muss man bedenken, dass man mit jeder Diagnose auch eine andere Behandlung erhält. Wenn ich jetzt z.B eine Schizophrenie habe, wäre es unsinnig mir Lithium zu verschreiben.

Wie kommt es zu dieser Diskrepanz? Warum sind sich die Psychiater bzgl. der Diagnosen so uneinig. Ich meine für mich als Patienten ist das ziemlich verwirrend. Da stehen 20 Psychiater um mich herum und jeder sagte eine andere Diagnose.

Vielleicht liegt es aber auch daran das ich mit immer neuen Psychiatern spreche, diese mich nicht gut genug kennen.

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Cannabis Flashbacks?

Hallo, vor etwa 24 Stunden habe ich zum 2x Cannabis konsumiert.

Bei mir wirkt es sehr komisch.
Anfangs Angst, danach Herzrasen und dann ein Zustand der Gelassenheit.

Ein richtiges "High" stelle ich mir anders vor.
Zurück zum Thema:

Heute, wie gesagt etwa ein Tag später, komm es immer kurz zu "Aussetzern", heißt ich vergesse was ich tun wollte und verspüre leichten Schwindel.

Also wie wenn die Wirkung einsetzt.
Danach ist alles wieder gut.
Das hatte ich heute schon 4x.
Woran kann das liegen?

Viele dank!

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Was ist der Unterschied von einer Psychose und einer Schizophrenie?

Hallo Community.

Anfang letztes Jahr kam ich in die Psychiatrie und mir wurde dort eine Psychose diagnostiziert. Nach recherchieren im Internet komme ich öfters auf die Begriffe Psychose und Schizophrenie. Meine Erklärung bis jetzt ist das eine Psychose die "Vorstufe" einer Schizophrenie ist, bin mir aber nicht sicher.

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Guten Tag GF-Community

Ich hätte da eine Frage die mich brennend interessieren würde.

Und zwar habe ich vor mehr als einem Jahr eine Psychose erlitten. Symptome waren:

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Meine Frage wäre jetzt: Wäre eine solche Psychose ohne Medikamente heilbar? Bzw. inwiefern wäre sie heilbar? Wäre auch eine nicht so stark ausgeprägte Psychose ohne Medikamente heilbar?

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Ich habe vor kurzem die Verdachtsdiagnose "Prodromalstadium einer paranoiden Schizophrenie" bekommen und würde gerne ausloten wo ich da stehe. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, es sind Sachen aufgetreten die an Wahn erinnern, aber immer korrigierbar wahren und durch mein Wissen über Psychosen auch immer von der Frage begleitet wurden "Ist das grade psychotisches Erleben? Ich kann doch unmöglich psychotische Symptome zeigen". Beides ist ja eher untypisch für Schizophrenien. Zudem habe ich die Borderline Persönlichkeitsstörung (mehrfach bestätigt), die ja manchmal schwer abzugrenzen sein soll von einer beginnenden Psychose.

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